sanft und leise

         
Ein Wunder war es, sanft und leise 
plötzlich stand ich mittendrin
ganz berührt von seiner Weise
schaut ich auf zum Himmel hin
fühlte, wie sich alles kläret
wie es war von Anbeginn
und wusste wieder, dass es währet
und ich darin geborgen bin

den Herbst geniessen…

…denn die Natur macht glücklich. Diesen Sachverhalt konnte ich kürzlich unverhofft miterleben und auf einem Filmchen festhalten. Trotz der Schreckenssekunden am Ende des Videos kann ich euch versichern, dass die Beiden im Herbstwald glücklich fortalberten bis es dunkel wurde…

am Schluss wurde aus dem schüchternen Beifahrer (er hat noch nie einen Baumstamm geritten)
ein mutiger Herbstwaldverflechter
Ein gelungenes Bild – finde ich – zum Abschluss von Royusch’s Fotoprojekt „der Herbst 2022“

Natur macht glücklich
😀😀😀

did I’ve got something to say?

Einmal meinte Sie ganz nett
(weil ich gerne schreibe)
dass ich viel zu sagen hätt
und dass sie mich beneide.
Doch jedes Mal, wenn ich was sage,
eben - weil ich grad was hätt,
ist es SIE, die ohne Frage
unterbricht und gar nicht nett
mich in Grund und Boden red'.

Ich mag das ned
😳
ein nettes Geschenk, 
wenn es denn auch so gemeint wäre





warum ich den Herbst liebe

Beitrag zum Fotoprojekt „Herbst 2022“ von Royush/ warum man den Herbrst liebt

Ich liebe den Herbst
als Jahreszeit
als Zeit meiner Geburt
und als Zeit in meinem Leben

Es ist die Zeit der Ernte
die uns vieles schenkt

Es ist die Zeit 
wo sich das Schöne nochmals 
in einer unglaublichen Intensität präsentiert

Es ist die Zeit
des Geniessens und Feierns

Es ist aber auch die Zeit 
des Abschiednehmens
Zeit der Rückschau auf das Vergangene
und des Bewahrens aller schönen Erinnerungen

Es ist die Zeit
des Bewusstwerdens der irdischen Vergänglichkeit 
und des dankbaren Insichkehrens

Nicht zuletzt ist auch die Zeit
des Vertrauens  - ja, des Wissens
über den neuen Frühling, der kommen wird

Darauf freue ich mich schon jetzt

			

Herbst in Poesie/Novembergrau

Beitrag zum Fotoprojekt „der Herbst“ von Royush

Novembergrau hüllt sich in Schweigen 
rauhe Winde jagen sich
düstere Gedanken fragen
plagen und bedrücken mich
 
Welt, die viel zu gross geworden
Zeit, die rasend schnell vergeht
Schicksal eines jeden Menschen
Erde die sich ewig dreht
 
Leben, dass mich überwältigt
Tod, und ob es weitergeht
Kinder, die geboren werden
Zukunft die vielleicht noch wird
 
Novembergrau hüllt sich in Schweigen
schwer und träge ist das Wort
Donner rollen und der Regen
peitscht die letzten Blätter fort

…und was daraus geworden ist

Das steinerne Schiff ist heute vom sicheren Schrank ins Stoffmeer ausgelaufen, wo es erfahrungsgemäss nicht sinken wird. Es hat unheimlich viel Spass gemacht, den Aufbau, welcher wie der Schiffskörper aus natürlichen Materialien besteht, zu realisieren. Die Segel sind aus reiner Seide (Überbleibsel von einem Hochzeitskleid), die Hölzchen für die Masten und Relings habe ich im Wald aufgelesen und für das Tauwerk, die Wanten und die Verkleidung habe ich Schnur und Garn verwendet. Trotz Spass war es für mich (ich hatte keine Ahnung von Schiffsbau) überhaupt nicht einfach…

…umsomehr freue ich mich
dass der Götz sich heute riesig
über sein Geschenk gefreut hat
😀😀😀

Mach doch mal was mit dem Stein…

und wo ist er überhaupt?
Die Frage habe ich meinem lieben Götz nur ausweichend beantwortet, denn tatsächlich war ich gerade dabei, aus „seinem“ Stein etwas zu machen. Es ist von vornherein klar – der Stein in seiner Form verlangt geradezu, ein Schiff zu sein. Endlich, nach 30 Jahren, soll der Brocken sein tristes Kellerdasein verlassen dürfen und als stolzes Schiff einen Ehrenplatz in unserer Wohnung bekommen. Naja….es wird wohl ein elender Staubfänger werden,
aber das mache ich jetzt für meinen Götz!

Ob das wohl was wird?
Heute Abend lasse ich es vom Stapel