Wasserkocher ade…

Der Wasserkocher heutzutage
Ist genial, gar keine Frage
Nicht allen aber ist’s bekannt
Wie er am besten angewandt
Und so geschah es unverhofft
Was vorher niemand hat geschafft
Sie stellte – schwups – ihn auf den Herd
und drehte auf, dass ihr bald werd
kochend Wasser für den Tee
doch plötzlich roch es stark brulée
der Krug – er schmolz, der Plastik floss
das Unglück auf dem Herd war gross
und wer das liest und glaubt es schlicht
des Verständnis wegen nicht
der werfe doch ein Blick aufs Bild –
er ward erbarmungslos gegrillt!

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eben eben!

Manch einer findet alles richtig
was er tut, und macht sich wichtig
nur im Leben
sind dann eben
manche  Dinge plötzlich nichtig

drum bedenke, was dir wichtig
was noch bleibt wenn alles nichtig
nur das Leben
eben eben
dieser Schluss ist völlig richtig

Jesus, do bini

Jesus, do bini,
si hei mi gschickt
die, wo säge
nur du chönisch hälfe
mi Lag sei verzwickt

Hei gseit, i brüüch Jesus
müess wärde wie du
jetzt bin is glaub worde
– si hei mi verloh –

Wei nüt mit mir z’tue ha
i läschteri Gott
heisi so gmeint
i miech ihn zum Spott

Du weisch jo wie bitter
wie truurigi es isch
w
enn Mönsche dich miide
will d‘andersch bisch

Damals isch’s dir jo
ganz schlimm ergange
will „gschpottet“ hesch
bisch am Chrüz obe ghange

Mich lönd’s lo läbe
si meinets no guet
und merket doch nid
wie weh, dass es tuet

wenn d’plötzlich als Mitchrischt
dernäbe bisch
und all für eim bättet
dass grettet wirsch

Was ich aber bätte
s’isch würklich min Wunsch
wie du möchte i wärde
du liebsch jede Mönsch

 

 

 

 

 

Der oder die Tulpe?

Die Tulpen sind all wunderschön
in ihren Farben anzusehn
Anfangs März zur Frühlingszeit
trägt jede stolz ihr Blütenkleid

Doch irgendwann kommt der Moment
wo die Tulpe ungehemmt
dem Betrachter sich entblösst
und die Kleidung fallen lässt

Nackt steht sie und präsentiert
ihr Geschlecht und irritiert
fragt man sich was dieses sei
Der Tulpe – klar – ist’s einerlei

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zur Geburt von Tirza Liora

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Der Name Tirza ist ein weiblicher biblischer Name, und eine der fünf Töchter von Tzelofhad, die dafür bekannt wurden, dass sie das Erbe ihres Vaters im Land Israel erbten, weil sie keinen Bruder hatten. Der Name Tirza symbolisiert eine Verbindung zum Buch der Bibel und zum Land Israel (Bamidbar 26:33). Die Wahl dieses Namens spiegelt die Affinität der Eltern für das Land Israel und ihr Bestreben wider, dass ihre Heimat einzigartig, originell und initiativ sein wird.
Tirza (hebräisch תרצה), ist eine antike Stadt nahe Samaria in Israel . Sie wird mehrfach in der Bibel erwähnt und wird mit dem heutigen Tell el-Far’ah identifiziert.
Die Stadt lag ca. 9 km östlich von Samaria, wurde als bemerkenswert für ihre Schönheit bezeichnet und war Hauptstadt des israelischen Nordreiches bis zur Zeit Königs Omri (Quelle: Wikipedia)

Tirza ist unser fünftes Enkelkind, über welches wir uns unendlich freuen!

Tirza (hebräisch)
„Gegenstand des Wohlgefallens“
„die Schöne“
„das Wunschkind“
Anmut, Lieblichkeit, Wonne

Liora (hebräisch)
Mein Licht, Glück

Reformation darf nie aufhören

Anlässlich des Reformationsjubiläums sah ich vor kurzem den eindrücklichen Film über den Schweizer Reformator Ulrich Zwingli. Ich muss schon sagen, dieser Zwingli war für die damalige Zeit ein ganz moderner Mann. Die einen mögen ihn Zwängeler genannt haben, aber er war eben ein ungezwungener, ein lebensfroher Mensch, der mit seiner Befreiungsbotschaft viel bewegt und Gutes geschaffen hat. Entsetzlich ist allerdings die Tatsache, dass er und mit ihm die neue, reformierte Kirche, welche sich kurz vorher im heissen Kampf für Glaubens- und Gewissensfreiheit eingesetzt hat, gnadenlos jene verfolgte, die es mit der Reformation noch genauer nehmen wollten (Geschichte der Täuferbewegung in der Schweiz).

Heutzutage wird bei uns niemand mehr auf Grund seiner Überzeugung verfolgt. Trotzdem geschieht es immer wieder, dass einer zum schwarzen Schaf wird, weil er den Glauben hinterfragt oder eine andere Erkenntnis hat. Unverständnis und das „nicht akzeptiert fühlen“ führt dazu, dass derjenige die Gemeinschaft verlässt. Familiäre und freundschaftliche Beziehungen sind dann plötzlich belastet oder zerbrechen sogar daran.

Was wir darum von der Reformation lernen können ist, dass sie nie aufhören darf in unseren Herzen und wir verstehen müssen, dass wir zwar verschiedene Wege gehen, aber in der Liebe zueinander verbunden sind, weil wir alle dasselbe Ziel haben.
Vor Jahren hat der katholische Theologe Heinrich Fries folgendes gesagt:

«Das Anderssein des andern wird nicht als Fremdheit und Feindseligkeit erfahren,
sondern als Gewinn: Es ist gut, dass du da bist;  durch dich wird mein Eigenes reicher;
ich wäre ärmer ohne dich.»

 

five diamonds

Normaly my best guests.would give me five stars
This time I got five diamonds. Vincent showed me some amazing card tricks
I was blown away!
But beside the tricks Vincent also shared a personal story with me
I was deeply touched

You amazed me
magic boy
with five diamonds
in your play
but more than that
you touched my heart
and for a moment life
was like a magic card

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