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Nicht jeder Baum hat ein Gesicht
nicht jede Wurzel ist ein Wicht
doch bei diesem, schau gut hin
sind mindest fünf Gesichter drin

Siehst du sie?
vom Leben berührt – Gedichte und Geschichten
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Nicht jeder Baum hat ein Gesicht
nicht jede Wurzel ist ein Wicht
doch bei diesem, schau gut hin
sind mindest fünf Gesichter drin

Siehst du sie?
Humor ist eine ernste Sache
Aber das Geniale daran ist,
dass man über Dinge lachen kann,
obwohl sie zum Weinen sind.
Und manchmal
muss man dann doch weinen
vor lauter Lachen
😀😀😀
„Komm, lass uns wieder mal lachen,“
sagte ich zu meiner Mama.
Da hat sie sich einen Ruck gegeben
und wir lachten, bis die Tränen (Zähne) kamen




Was KI dazu meint:
„Humor ist eine ernste Sache“ ist ein oft zitiertes Paradoxon, das unterstreicht, dass Humor weit mehr als blosser Spass ist. Er dient als Resilienzmechanismus, soziale Kompetenz, Ausdruck von Intelligenz und als tiefgründige Lebenshaltung. Echter Humor ermöglicht einen Perspektivwechsel in schwierigen Zeiten, fördert die Gesundheit und verbindet Menschen
Hier sind wesentliche Aspekte, warum Humor eine ernste Sache ist:
Es gibt diese Überraschungsmomente,
die alles in einem anderen Licht
erscheinen lassen,
und manchmal fühlt sich das so richtig gut an

Pause einlegen
Rucksack ablegen
Beine hinlegen
Brille weglegen

Augen schliessen
und geniessen
Die bunt bemalte Unterführung
ist Teil meines Alltags, da fahre ich jeden Tag durch
Die Farben ändern auch immer wieder mal
😀

Die Kunst des Lebens ist,
mit allen Farben, die das Leben dir gibt
ein Kunstwerk zu erschaffen
Beschreibe eine positive Sache, die ein Familienmitglied für dich getan hat.
Du
liebe Schwester
du warst da
als ich dich brauchte
unverhofft

ein Bild aus alten Tagen
Beitrag zur Mitmachaktion von Eva Maria
Heute.
Vielleicht morgen.
Ist es wichtig?
Nimm dir die Zeit.
Jetzt.

Beitrag zur Mitmachaktion von Rosenruthie
Herrlich, du kleiner,
du lustiger Zwerg!
Wie du da rausguckst,
aus deinem Wurzelwerk!
Als hättest du eben
ganz heimlich, du Wicht,
ein Dingsbums gedreht
und wir wissen es nicht.
Waldgeist, du alter,
merke wohl auf,
es wird bald Winter
und Schnee fällt zuhauf.
Putz noch die Zähne,
es lohnt sich gewiss,
sonst fault bis zum Frühling
dein ganzes Gebiss.

Einsame Ostern
Das Kreuz an der Wand und ich
Schweigend im Gespräch
Doch siehe – ist nicht die Welt
plötzlich mitten unter uns?


…oder wie die Schildkröte auf meinen Arm kam
Mein Mann und ich hatten uns online kennengelernt, zu einer Zeit, wo es das Internet in der heutigen Form noch gar nicht gab. Aber es gab Videotex. Ich bin mir jetzt nicht sicher, ob es eine Schweizer Erfindung war. Jedenfalls war Videotex das Internet der damaligen Zeit. Mit einem entsprechenden Telefon (Multitel) standen den Benutzern bereits Shopping, Telebanking oder das Abfragen des SBB-Fahrplans und eben auch ein Chatraum zur Verfügung.
Plötzlich konnte man mit wildfremden Menschen kommunizieren. Das war faszinierend. Durch die Anonymität wurden Hemmungen abgebaut, man war offener, direkter und ungewohnt ehrlich. Die Gespräche wurden schnell persönlich. So entstand auch zwischen uns bald eine Vertrautheit, die wir zu Beginn eigentlich gar nicht gesucht hatten. Zu dieser Zeit konnte man noch keine Bilder übermitteln, wir wussten also nicht, wie der andere aussah. Es war auch gar nicht wichtig. Wir haben einfach geredet und geredet. Schon bald wurden aus den online Gesprächen Telefonate und Briefe, die hin her durch die ganze Schweiz reisten. Selbst beim Briefeschreiben kam es uns nicht in den Sinn, Fotos mitzuschicken. Es lag wie ein Zauber über unserer Freundschaft, die ganz ohne Gesichter auskam. Aber es war uns schon klar, dass wir uns verliebt hatten und es nur noch eine Frage der Zeit wäre,
bis wir uns richtig kennenlernen würden.
Und dann kam der grosse Tag – das erste Date! Ich war ja so aufgeregt und malte mir im Vorfeld schon aus, wie es werden würde. Vor allem die Schildkröte, von welcher er mir erzählte, malte ich mir aus. Ich wollte auch eine. Er wusste natürlich nichts davon, aber ich schrieb ihm einen Brief, in welchem ich mich bereits dafür bedankte:
Lieber Jürg
wir haben uns endlich getroffen
nach den vielen Gesprächen
die wir geführt haben
nach den zahlreichen Briefen,
die wir uns geschrieben haben
musste er ja kommen – der Tag
an dem wir uns sehen würden
oder hab ich nur geträumt?
Nein, sie ist tatsächlich auf meinem Arm
die kleine Schildkröte,
die du mir draufgemalt hast.
Dieselbe wie dein Tattoo.
Sie ist ja so süss!
Ich wollte dir einfach Danke sagen dafür,
und für den wunderschönen Tag
Jetzt kennen wir uns!
alles Liebe
deine Brig
Aber erst morgen wird es genauso gewesen sein!
Ich steckte den Brief in ein Couvert,
adressierte ihn, wie schon so viele zuvor
und brachte ihn zur Post.
Er soll ihn am Abend,
wenn er von unserem Treffen nach Hause kommt,
im Briefkasten vorfinden

die kleine Schildkröte auf seinem Arm,
Ich wollte unbedingt auch eine haben.
und damit begann eine aussergewöhnliche Liebesgeschichte
🐢❤️🐢❤️🐢