Advent

Beitrag zum Projekt Wöchentliche Fotochallenge“ #40 von ROYUSCH

Den Beitrag widme ich unserer lieben Hauswartin im Erlengrund, die zu jeder Jahreszeit dafür sorgt, dass der Hauseingang hübsch geschmückt ist. Aber es ist ja nicht nur der Hauseingang – alles was sie tut, ist einfach tolle Arbeit!
Sie ist seit vielen Jahren die gute Seele in der Siedlung und mit ein Grund, dass es einfach schön ist, hier zu wohnen!

Ich wünsche ihr und allen Lesern eine lichtvolle und besinnliche Adventszeit

Wenn ich zuerst sterbe

Zwei Gedichte als Beitrag zur November Blogaktion von Petra Schuseil
Ich hoffe, ihr verzeiht mir, wenn ich das Thema in der Sprache abhandle,
die mir am nächsten ist – in Schweizerdeutsch
und wenn ich trotz des heutigen Tages,
welcher den Menschen, die schon gestorben sind, gewidmet ist, humorvoll bin

die Übersetzung ins Hochdeutsche findet ihr in den Kommentaren
😊


Wenn ich zerscht sterbe
wenn ich denn mues go
dörf jede erbe, was ich hinderlo
Es wüssets die Meischte – ich bin steiriich
und was mit de Stei würd – das s’wär mer nid gliich
drum freuts mi, wenn jede vo euch ein chönnt erbe
eifach im Fall, wenn ICH zerscht würd sterbe

zum Bischpil de Robert wär denn zha

deshalb kommt auch schon die nächste Frage:

Wär stirbt ächt zerscht?

Bim Zmittag im Gschprööch wo’s ums Stärbe goht
und drum, wär die Wält ächt als Erschte verloht
verschreckt euses Dorli grad zimlich fescht:
„I hoff, i bis nid – nid wieder die Erscht!“

Das seits – und leit d’Serviette uf de Tisch
Will’s ebe mitÄsse scho fertig isch
Und während die andre no gmüetlich diniere
isch s‘Dorli luut dänkend am kalkuliere…

„Die erscht bin i gsi, wo s‘Huus het verloh
die erscht, wo druf abe het Chinder becho
die erscht, wo ghürote het und geschiede
s‘nomol probiert und isch ghürote bliibe
Und denn – echli spöter (s‘Dorli lacht)
die erscht, wo me het zur Grossmuetter gmacht
Drum würds mi nid wundre, wenn i scho gli
als erschti äs Urgrossmueti würd si
und gohts e so wiiter, denn fürchte-n-i scho
bin ICH zerscht en Engel und ihr nodisno.“

Doch plötzlich, do strahlts übers ganze Gesicht
Und seit: „Es stoht doch ir biblische Gschicht,
die wo zerscht si, si eventuell
am Ändi die Letschte im Karusell!“
Do lacht hinter ihm de Maa und frogt nätt
ob äs au gern no es Kaffi hätt
„Eh jo,“ seits und luegt in d‘Rundi erstuunt
Jetzt hätts doch no fascht de Dessert versuumt 

Bildquelle: Petra Schuseil

Volkstrauertag

Beitrag zum Projekt „wöchentliche Fotochallenge“ #38 von Royrush

Der Volkstrauertag ist nicht nur ein Andenken an die im Krieg Gefallenen, sondern auch ein Aufruf zum Weltfrieden.
Karl Bickel, ein Schweizer Maler und Bildhauer hat sein Lebenswerk dem Frieden gewidmet. Er schuf das Paxmal, ( von 1924 -1945) ein monumentales, tempelartiges Friedens-Denkmal oberhalb von Walenstadtberg. Zwischen Karl Bickels Vision, einen dem Frieden gewidmeten Ort der Einkehr zu schaffen und der Verwirklichung des Bauwerks, liegen zwei Weltkriege. Im Zentrum seiner Vision steht die durch gemeinsame Ideale verbundene Gemeinschaft. Eine Inschrift auf einer Säule des Paxmals

erklärt, dass das Werk «dem umfassenden, schaffenden und guten Menschen» gewidmet ist

(Quelle Wikipedia)

Erwache
Menschkind
suche stets nach der Wahrheit
handle in Liebe und Demut
erwarte das Gute für jedermann
und empfange du selbst
die Fülle des Lebens
Schaue und erkenne, was Gottes ist
und werde zum Licht
wie die Sonne
die aufgeht, in ihrer Pracht


Steinobst

Die Ernte dieses Jahr im Rhein
betreffend Steine war sehr klein
Vor allem war das Wetter nasser
die meisten Inseln unter Wasser
und es fehlte  allgemein
die Zeit für einen Augenschein 

Doch hat der Rhein mich nicht vergessen
und mir was Schönes da gelassen
Die Freude war natürlich gross
ein Apfel welcher makellos
und der – nach meinem gut Ermessen
niemals faul wird noch gegessen
Steinobst halt
😂