Golf

As a green is far from a tee
Golf is what has been to me
till the day of yesterday
when I got to see some play
of the masters of the world
with their clubs and how they hurled
the little ball
towards the hole
towards the pin 
impassioned and in hope to win
With birdies and with bogeys too
they made the game so great to see
I quickly got to understand
the rules
how many pars at hand
below, above 
a hole in one
a dogleg
how a putt is done
Once a ball lands in a bunker
it gets more difficult to conquer
out of the fairway, it’s to say
one has to catch up with his play
Requiered is no handicap
and a little bit of luck

And lucky was this time a guy
who never won before that high
and me of course
without remorse
was happy that I saw the course

Beautiful golf course in Crans Montana
Omega European Masters , Crans Montana
among the best players in the world, Fleetwood, and McIlroy
the golfers prayer…
the winner takes it all
Sebastian Soderberg, Sweden, Winner 2019

carousel


First of all
it was a dream

 And in that dream
he has been 

a turning carousel
in its center was a well
and from this well
rose a fountain full of joy
and his eyes, oi oi oi
were wide open to the sky
joy was here
joy was there
joy was simply everywhere

Well…
I must tell
in fact it wasn‘t only joy
a cactus has been there as well
on a shelf
and himself
still as the carousel
he went around
till the cactus fell
on the couch and on the carousel
Auuuutsch!

By the way…
the couch as well

was full of joy
it wasn‘t her’s
and wasn‘t his
it was unpleasant
well, of course…
she had to clean it
from the joy
the couch and also sunny boy
from the cactus dorns and dirt
and on her lips
a prayer word
because…

I have to say
It wasn’t anymore a dream
nor was it a tale
the carousel came into real
out of order
of control
but…

it was funny after all

carousel

they can tell

im Massenlager

Eine der wenigen Minuspunkte bei einer alpinen Tour sind die Übernachtungen in den einfachen Berghütten. Oft gibt es nur einen Raum mit Massenlager. Im Sommer sind alle Schlafplätze an jedem schönen Wochenende gebucht. Ein Kopfkissen und eine Wolldecke schön ordentlich auf jeder Matratze lädt den müden Wanderer dennoch ein, sein Haupt niederzulegen und sich auszuruhen

Wie Sardinen liegt man dann nebeneinander, eingepackt im Schlafsack, Oropax in den Ohren und eine Taschenlampe daneben, falls die Blase mitten in der Nacht drückt…
Wer müde genug ist, schläft wie ein Säugling in den herrlichen Alpenmorgen hinein.
Andere drehen sich mehr wach als schlafend auf den dünnen Matratzen von einer Seite zur anderen und sind heilfroh, wenn die Sonne ihre ersten Strahlen über die Bergspitzen schickt. Noch lange vor dem Frühstück sind sie draussen vor der Hütte, warten auf den Sonnenaufgang und lauschen der erwachenden Bergwelt. Ich gehöre auch zu denen. Der Sonnenaufgang in den Bergen gehört zu den unvergesslichen und schönsten Augenblicke einer Wanderwoche.

Neben mir schlief eine ältere Frau. Sie war gehörlos, wie auch die anderen von unserer Wandergruppe. Die Gehörlosen haben es ja gut. Das Schnarchen der schon selig Schlafenden lässt sie völlig kalt.

Plötzlich hörte ich Halbschlaf ein Rufen: „Mama, Mama, ich habe Angst! Es ist so dunkel!“

Ich brauchte einen Moment, um festzustellen, woher das Rufen kam. Es war die Frau neben mir, die vor Angst zitterte und immer wieder nach ihrer Mutter rief.

Sanft berührte ich ihre Schulter und griff nach der Taschenlampe, um im Lichtkegel mit ihr reden zu können. 

Sie können ohne Licht nicht schlafen, erklärte sie mir, sie hätte Angst im Dunkeln. Ich platzierte die Taschenlampe so, dass ihre Umgebung etwas erleuchtet war ohne die Nachbarn zu stören und ermutigte sie, nun die Augen zu schliessen und versuchen zu schlafen. Selber legte ich mich so hin, dass ich ihr die Hand reichen konnte. Sie drückte sie ganz fest
Während ich ihre Hand hielt, beruhigte sie sich zusehends und bald war sie eingeschlafen.

Ich lag noch ein ganzes Weilchen wach, tief berührt. Ihr Hilferuf, von dem niemand sonst etwas mitbekam, machte uns für die ganze Wanderwoche zu Verbündeten…

Dammahütte über dem Göscheneralpsee
Sonnenaufgang in den Bergen

dopplet

S‘Dorli isch im Glück verkopplet
grad mit zwene Manne
sini Fröid isch demnach dopplet
me mags em herzlig gönne

nur s‘Leid, dem chame halt nid wehre
chunnt mängisch au hoch zwei
b
ed, vo sine liebe Herre
hend Brätschte mit de Bei

es rennt zum Chrankehuus zum eine
wo unter‘s Mässer muess
und rennt zum andere diheime
wo es Züüg het mit sim Fuess 

zum guete Glück, das chame säge
isch’s Dorli ihri Frau
Laschte chan es dopplet träge
und gsundi Bei hets au

Bräschte:  Gebrechen

Rähme spränge

S‘Dorli tuet gärn Rähme spränge
Bilder explodiere lo
Alles, was ihn’s wett beänge
het’s mit zur Füürwerkrampe gno

Wie Raggete wo düent chlöpfe
wien‘es Fescht am erscht Auguscht
tuet‘s die alte Monschter chöpfe
für Freiheit, Rächt und Läbesluscht

der erste August ist der Nationalfeiertag der Schweiz

Magengeschwüre

An manchen Tagen
das kann man schon sagen
platzt ihm der Kragen
doch kurz darauf plagen
ihn Schmerzen im Magen
die kaum zu ertragen
da muss man sich fragen
was er vom Klagen
und um sich schlagen
in seinem Magen
am Ende dann hat?

Geschwüre natüre!

Magengeschwüre bekommt man nicht von dem was man isst
man bekommt sie von dem, wovon man aufgefressen wird

Lady Mary Wortlay Montagu, englische Schriftstellerin

Seele

Seele weile
und geniesse
übe die Gelassenheit 

Seele eile
und benütze
noch die Zeit die übrig bleibt       

Seele teile
und vermehre
Liebe und Barmherzigkeit

Seele heile
und vertraue
in das Gute allezeit