Gipfelkonferänz

Em Dorli sini Preferänz
sis täglich Ritual
isch sini Gipfelkonferänz
im Kaffi siner Wahl
Je nach Luscht und je nach Zyt
gseht me‘s do und dört
im Kaffi sitze, me beniid
dass es so ungestört
mit sich sälber käffelet
es Gipfeli derzue
am iPad öppis schäfferlet
so Konferänze gänd halt z‘tue…

zur Info:
die Schweizer sagen zum Croissant „Gipfel“ oder „Gipfeli“ , weshalb es oft zu einer Gipfelkonferenz kommen kann. Eigentlich täglich. Dazu braucht ein Schweizer auch nicht die Anwesenheit von Trump oder Merkel. Kaffee reicht vollkommen und ab und zu mal ein nettes Gegenüber zum Plaudern (kann auch Trump oder Merkel sein) Wie auch immer – mit oder ohne Teilnehmer…..der Erfolg einer solchen Konferenz ist garantiert: Gute Laune!

Wär bin i?

I bin d’Brig
doch das tuet wächsle
je nach dem wär vor mir stoht
bin i d‘Brigitt oder d‘Brixlä
„Brischit“ tuets au in dr Not
De Vater seit mer stolz Brigitta
und für d‘Änkel bin i d‘Dita
Äs Ängeli bin i für de Götz
und mängisch rüeft er mich au Schatz
Für mini Maitlä bini s‘Mami
unglaublich villi Näme hani!


Sälte losen i uf „Baby“
öppe die bin i „my lady“
was uf Dütsch heisst „mini Dame“
das isch au en schöne Name

I de Läde grüesset‘s mi:
„Frau Meier, Grüezi, was dörf‘s si?“

au d’Ruth und s’Dorli sind no zwöi
wo a mir en Ateil hei
Doch wenn i mit mer sälber red
denn säg i zuemer eifach Brig

Brig in ihrem Steinparadies



Über den Namen Brig gibt es auf Wikipedia Interessantes zu lesen:

Der moderne Vorname Brigitte leitet sich entweder von Brigida von Kildare oder von Birgitta von Schweden ab, welche wiederum nach Brigida von Kildare benannt wurde. Diese wiederum ist nach der keltischen Gottheit Brigid benannt

Brigid (so altirisch, auch Brighid oder Brig, schottisch Bride, neuirisch Bríd) ist in der keltischen Mythologie Irlands der Name einer Göttin. Ihr Name wird als „die Helle“, „die Strahlende“ oder auch „die Streiterin“ gedeutet und geht auf eine altkeltische Göttin namens Brigantia oder Brigindo, die Stammesgottheit der keltischen Briganten, zurück. „Briganti“ heisst übersetzt „erhaben“ und „göttlich“ . Die beliebtesten Interpretationen von Brigitte sind daher „die Erhabene“ und „die Hohe“.
die Göttin Brigid soll unter anderem eine Personifikation der Dichtkunst und Beschützerin der Poeten gewesen sein. Ihr Namenstag ist der 1.Februar, an welchem das keltische Fest Imbolc oder das Fest der Brigid gefeiert wurde. Die Christenheit hat das Fest zu Maria Lichtmess umgetauft.

Mehrere Ortschaftsnamen (Brig und Brigels in der Schweiz, Brixen im Südtirol, Bregenz in Österreich, Braganca in Italien, die Ebene Brega in Irland). gehen auf dieselbe Wortwurzel „briga“ zurück, welche soviel wie kleine (befestigte) Anhöhe
oder Berg bedeutet.

Ab in Ghüsel!

Chum Schätzli, nimm’s Lätzli
und sitz a dis Plätzli!
Lueg, s‘Mami het Päppli
gchocht für sis Schnäggli

Ohje! Hesch de Pfnüsel
schnütz mal min Schnüsel
mir gheiet denn s’Lätzli
nachher in Ghüsel

Jöö….muesch grad brüele
du tuesch dich verchüele!
Wo hesch denn dis Chäppli?
und wo dini Schläppli?

Jetzt muesch au no bislä
Chumm!
Chasch grad ä no schisslä
mach schön in Haafe
Eh! Bisch doch en Brave!

Isch fein gäll, dr Nuggi!
Oh lueg min Schnuggi!

Lueg au, es Gaggi!
das goht jo rugg zugg, zagg zaggi!

Nei! Aber nei au, du Suggi!
Nei, lueg jetz wo isch er, din Nuggi
lit de doch voll i dim Gaggi
wäähh!….und jetzte, was maggi?

Ab in Ghüsel, de Grüsel!

Lexikon Schweizerdeutsch – Deutsch

Ghüsel – Abfall
Lätzli  – Esslatz
Päppli – Brei (Pappe)
lueg!  – schau!
Pfnüsel – laufende Nase
schnütze – schneuzen
Schnüsel  – Herziger Süsser
Schläppli – Hausschuhe
Chäppli – Kappe
Bislä – Pippi machen
Haafe – Töpfchen
Nuggi – Schnuller
Gaggi  – Stuhlgang
Suggi – Schweinchen
Schnuggi – Herziger, Süsser
Grüsel – ekliger Mensch

Din Name, HaShem

Den Eigennamen Gottes auszusprechen ist für einen gläubigen Juden undenkbar. Zum einen, weil er nicht weiss, wie er ausgesprochen werden sollte und zum anderen möchte er vermeiden, den Namen Gottes aus Versehens zu missbrauchen.
So ist es im Judentum schon lange Tradition, den Gottesnamen JHWH zu umschreiben, zum Beispiel mit „HaShem“ , „Baruch hu“ oder auch „Adonai“, was auf Deutsch mit HERR wiedergegeben wird.

Die Umschreibung „HaShem“ ist im Judentum sehr verbreitet.  „HaShem“  bedeutet ganz einfach „der Name“ .  Das Wort klingt ebenfalls in noshem/Neshema an, was atmen/Atem oder Seele bedeutet.

HaShem klingt wie:

Gott – der die Seele in jedes Leben einhaucht
Gott – der Atem, der alles lebendig erhält 
Gott – dessen Name in allem wohnt, was ist

Alles was atmet
was Odem het
treit au din Name
in allem was läbt
isch er verborge
und isch doch so klar
und doch für eus Mönsche 
unussprechbar
S’git kein wo’nen kennt
wo weiss wer du bisch
und trotzdem bekennt sich 
ALLES, wo isch
zu Dir , zum Läbe
du starche Held
du grosse Schöpfer
vo eusere Welt

Lobet den HERRN, euren Gott, von Ewigkeit zu Ewigkeit, und man lobe den Namen deiner Herrlichkeit, der erhaben ist über allen Preis und Ruhm.
HERR, du bist’s allein, du hast gemacht den Himmel und aller Himmel Himmel mit allem ihrem Heer, die Erde und alles, was darauf ist, die Meere und alles, was darin ist; du machst alles lebendig, und das himmlische Heer betet dich an. Nehemia 9, 5-6

wie aus dem Nichts

Wie aus dem Nichts
bricht er hervor
im Schatten des Lichts
aus der Erde empor
gar sagenhaft
und mit Schönheit zuhauf
reckt er mit Kraft 
sich zum Himmel hinauf

fotografiert auf einem Spaziergang in Crans Montana, 2. September 2019