Blumenkohl oder Apfel?

Schaut nur – ein jeder weiss es wohl
dies ist ein schöner Blumenkohl!
Aber auf den zweiten Blick
sieht man doch den kleinen Trick
vom Brokkoli sind alle Blätter
und der Kohl – jetzt kommts noch dicker
ist ein Stein, der rund und schön
ein geologisch Phänomen
aber laut einer Legende
ist’s ein Apfel gar am Ende

Was immer es auch ist und soll
Apfel oder Blumenkohl
man beisst da lieber nicht hinein
denn wie man’s dreht – es bleibt ein Stein!

in Wahrheit ist der Stein eine Geode, die wahrscheinlich mit Quarzkristallen gefüllt ist.
Der Stein wird auch „Apfel des Eliahu“ oder „Melone des Eliahu“ genannt. Nach einer Legende soll der Prophet Eliahu einen Bauer um eine Melone gebten haben, um seinen Durst zu löschen. Der Bauer weigerte sich, worauf Eliahu seine Melonenplantagen in Steine verwandelte.

in Israel stehen diese Steine unter Naturschutz

vom Alter

A dere Rüebe gseht me guet
wie’s Alter eim verändere tuet
I ha si tagelang gschtudiert
und was i gseh ha gnau notiert

Scho gli am Afang het’s mer gschalte
die Rüebe loot sich nid lang halte
was schön isch gwachse, riif und buschber
isch bald emol nümm ganz so chnuschper
Gliich gohts em Mönsch, chum isch er gross
zerfallt er wieder gnadelos 

zerscht bäumt er sich no uf dergäge
und mutiert gar fascht derwäge
Wenn ein sich do nid ständig pflägt
und es bitzeli zu sich luegt
denn artet’s us ganz uf di Schnelle
es wachse Hoor wo si nit selle
Es wachse überhaupt mängs Sache
wo eim denn chönnte Sorge mache

doch denn git’s Teil, die schrumpfen au
sowohl mim Maa als au bi’r Frau
Me gseht’s denn guet und me verstoht
dass jetzte langsam abwärts goht
me cha au mache was me will
irgendwenn nützts nümme vill

Sälbscht wemme no gnueg Wasser trinkt
d’Füechtigkeit im Körper sinkt
si sinkt und er vertröchnet ganz

denn isch es Zyt Mönsch
nimm Dischtanz

Schweizerdeutsche Worte: buschber – wohlauf

Bereshit bewakasha!

Im Tanach – das erste Wort 
ist „Bereshit“, so steht es dort
es meint: im Anfang und zuerst
in English is the meaning „first“

Und so geschah‘s auch bereshit
dass eine Dame namens Brig
in Jerusalem beim suchen
nach Kaffee und feinem Kuchen
die Aroma-Cafe-Kette
für sich als Cafehaus entdeckte 
Dort bestellt man an den Kassen
zahlt – dann wollen sie auch wissen
wie man heisst damit sie dann
laut und durch das Mikrofon
dich rufen können „….’wakasha  (eigentlich bewakasha – bitte)
was du bestellt hast, ist jetzt da!“

Bereshit bewakasha!

Brig sitzt schon ‘ne ganze Weile
und denkt: „Ich hab ja keine Eile
ich werd‘ ein gutes Stündchen bleiben 
und ein neues Verslein schreiben.“

Bereshit bewakasha!

Ab und zu gleitet ihr Blick
zu den Kaffeemachern an der Thek‘
„Nun wird’s Zeit,“ denkt sie erstaunt
„Wie lang wird hier Kaffee gebraut?“

Bereshit bewakasha!

Plötzlich dämmert‘s ihr – „oh Shit!
Sagt‘ ich nicht ich heiss Brischit?“
Weil Brig, das konnte jetzt gar keiner
verstehn von denen, auch nicht einer
Auch Brigit war viel zu exotisch
und an der Kasse wurd‘s chaotisch
die Leute standen in der Schlange
den einen ging‘s schon viel zu lange
Da half dann nur noch auf Französisch 
Brischit ja, das war dann möglisch
aber nur, weil man verstand
Bereshit – s‘liegt auf der Hand

Und schon – nicht ganz mehr bereshit
tönt‘s von der Theke:

Bereshit !!!

und  Brischit alias Bereschit 
stand auf, ging – nahm Kaffee und den Kuchen mit 😊

Seither stelle ich mich bei Aroma mit Bereshit vor.
Keine Ahnung, ob es diesen Namen überhaupt gibt.
Ich habe ihn noch nie gehört. Aber eben… alles ist einmal bereshit.
Und der Name gefällt mir 🙂

mit Tanach ist übrigens das alte Testament gemeint

Du

Im vergangenen Jahr habe ich mich intensiv dem «Steine suchen» gewidmet. Dabei entdeckte ich wunderschöne Exemplare. So mancher Stein sprach in mein Leben hinein, bzw. ich durfte in das Leben eines Steines hineinschauen und so manches Wunder sehen.

Bei meinen Spaziergängen habe ich auch immer wieder Steinherzen gefunden. Das bisher Schönste fand ich letzthin im Rhein. Seine Form und seine Farbe sind unglaublich schön und nachdem ich ihm etwas Schliff gegeben habe, strahlt es nun von innen heraus in wunderbarem Glanz und es fühlt sich auch ganz wunderbar an!

Ja, Liebe ist wunderschön!
Liebe strahlt von innen heraus!
und Liebe fühlt sich wunderbar an!

Ich habe das Herz lange in meiner Hand gehalten und die Worte dazu geschrieben. Beides, Herz und Worte berühren mich sehr
Ich weiss ganz sicher, die Liebe wird das letzte Wort haben
und das – das fühlt sich ganz, ganz wunderbar an!

so wünsche ich euch aus der Ferne und von ganzem Herzen
ein frohes Fest der Liebe

eure Brig

Was hat Chanukka mit Weihnachten zu tun?

Chanukia (so nennt man den Chanukkaleuchter)
mit den 12 Stämmen Israel und dem Löwen Judas

Heute feiern die Juden in aller Welt den Beginn des Chanukkafestes, das Fest der Tempelweihe. Für die nächsten acht Tage werden in jedem jüdischen Haus die Kerzen des Chanukkaleuchters entzündet. Vorzugsweise steht der achtarmige Leuchter in einem Fenster, damit auch die vorbeigehenden Menschen (die übrige Welt) das helle Licht des Chanukkawunders sehen können.
Heute Abend wird eine Kerze brennen, morgen sind es zwei, bis dann am achten Tag alle Kerzen leuchten. Die Kerzen werden übrigens mit der neunten Kerze, die in der Mitte erhöht ist, angezündet. Man nennt sie Shamash (Diener). Sie brennt immer auch mit.
Wie es dazu kam, dieses Fest zu feiern, ist in den beiden Bücher der Makkabäer nachzulesen oder hier. Es ist eine wunderbare Geschichte über Glaube, Treue und Heldentum in einer absolut dunklen Zeit für das jüdische Volk.

Zur gleichen Zeit wie Chanukka bereitet sich die Christenheit auf Weihnachten vor. Seit Wochen schon sind die Strassen und Häuser mit Lichtern geschmückt und wollen uns auf das Fest einstimmen. In zwei Tagen ist es soweit. Die Welt feiert einmal mehr die Geburt Jesu, des Sohnes Gottes, der in unsere Welt kam, um uns zu erlösen.

Chanukkah und Weihnachten, zwei lichtvolle Feste, die beide etwa zur gleichen Zeit gefeiert werden, (25.Kislew/25.Dezember) Ist es nur Zufall oder gibt es eine Verbindung zwischen den beiden Festen?

Während das Datum der Tempelweihe geschichtlich belegt ist, ist der Tag der Geburt Jesu nicht bekannt. Das neue Testament erwähnt ihn mit keinem Wort. Der 25. Dezember war im römischen Kalender der Tag der Wintersonnenwende und wurde später zu Weihnachten umgedeutet. Man kann darüber denken, wie man will, aber die Symbolik, die damit einhergeht, das Jesus – als Licht der Welt – in die dunkelste Zeit hineingeboren wurde, ist schon fast wieder biblisch.
Das Chanukkafest wird in der Bibel nur einmal erwähnt. Die kurze Erwähnung im Neuen Testament ist allerdings ein paar Gedanken wert.

Damals ging Jesus nach Jerusalem, um das Fest der Tempelweihe (Chanukka) zu feiern.
Im Tempel befand sich ja eben der siebenarmige Leuchter, um den es in der Geschichte von Chanukka geht. Die Menorah – so nennt man den Leuchter auf Hebräisch, brannte Tag und Nacht. Er symbolisierte die Gegenwart Gottes, das Licht des Lebens bei den Menschen.

Ausgerechnet, als Jesus zum Tempel kam an diesem Chanukkafest,
fragten ihn die Juden:

„Bis wann hältst du unsere Seele hin? Wenn du der Christus bist, so sage es uns frei heraus“.
Jesus antwortete ihnen: „Ich habe es euch gesagt, und ihr glaubet nicht. Die Werke, die ich in dem Namen meines Vaters tue, diese zeugen von mir“. (Joh. 10,22)

ein paar Verse vorher sagte Jesus auch:

„Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben“, (Joh.8,12)

Diese Worte waren Gotteslästerung in den Augen der Juden und sie versuchten Jesus umzubringen. Sie verstanden nicht, dass sich vor ihnen Augen die Schrift über den versprochenen Messias erfüllte:

Das Volk, das im Finstern wandelt, sieht ein großes Licht, und über denen, die da wohnen im finstern Lande, scheint es hell
Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ist auf seiner Schulter; und er heißt Wunder-Rat, Gott-Held, Ewig-Vater, Friede-Fürst; auf dass seine Herrschaft groß werde und des Friedens kein Ende auf dem Thron Davids und in seinem Königreich (Jesaja 9,1/5,6)

„Es ist zu wenig, dass du mein Diener bist, die Stämme Jakobs aufzurichten und die Zerstreuten Israels wiederzubringen, sondern ich habe dich auch zum Licht der Völker gemacht, dass mein Heil reiche bis an die Enden der Erde“ (Jesaja 49,6)

Mache dich auf, werde Licht; denn dein Licht kommt, und die Herrlichkeit des HERRN geht auf über dir! Denn siehe, Finsternis bedeckt das Erdreich und Dunkel die Völker; aber über dir geht auf der HERR, und seine Herrlichkeit erscheint über dir. Und die Völker werden zu deinem Lichte ziehen und die Könige zum Glanz, der über dir aufgeht. (Jesaja 60,1)

Die Geschichte Gottes mit den Menschen birgt so viele wunderbare Geheimnisse und Offenbarungen. Es gäbe noch vieles darüber zu berichten und zu entdecken
aber ich lass es mal genug sein für heute 🙂

Wie schön, dürfen wir Chanukka und Weihnachten feiern
zwei Feste, die uns an ein und dasselbe Licht erinnern
Das Licht Gottes bei den Menschen. Und es ist wirklich da!
Möge es hell in unseren Herzen brennen!


in der Christenheit gilt der siebenarmige Leuchter des Tempels als ein Vorschatten für Jesus Christus. Sein hebräischer Name Yeshua ישוע lässt sich wunderbar in die sieben Arme der Menorah integrieren

Zion fahre fort im Licht
mache deinen Leuchter helle
lass die erste Liebe nicht
suche stehts die Lebensquelle
Zion, dringe durch die Enge Pfort
Zion, Zion, fahre fort!

Author: Johann Eusebius Schmidt

Emotione

S‘Dorli isch mit Emotione
gsägnet und scho immer gsi
in allne Läbessituatione
hets au sini Seel debi

Es offes Buech isch äs für jede
wo gärn Mönsche läse tuet
s‘Läbe teile, zäme rede
dass find s‘Dorli ebe guet

Es schämt sich nid für sini Träne
für sin Schmerz und handkehrum
lachts wie blöd und chan nid höre
s’lacht sich schier dr Buckel chrumm

S‘Dorli chan sich ganz vertüüfe
und sich fescht begeischtere
es tuet sich gern au mol verschlüüfe
wills nid alls chan meischtere

Es fühlt immer. Meischtens z‘vill
Es liebet oft und heftig
s‘Läbe isch kei eifachs Spiel
und öppe mol ischs deftig

Trotzdäm – ohni Emotione
ohni Uf und Ab im Läbe
ohni Gfühlsexplosione
Wär s‘Dorli mit sich voll dernäbe

Läbesfreud, Damaris 10 Jahre