Der Letzte

Du warst der Letzte, 
in den ich mich verliebte,
an den ich mich so gerne schmiegte,
und der es offenbar auch schätzte.

Du warst der Letzte,
für den ich alles tat
von Herzen gab, um was er bat,
und der mich dennoch stets verletzte.

Du warst der Letzte,
dem ich mich anvertraute,
dem ich seine Worte glaubte,
und der mich rücksichtslos versetzte.

Du bist der Allerletzte.



16 Kommentare zu „Der Letzte“

  1. Narziß am Wasser stund
    so manche Stund.
    Er seine Schönheit sah
    fürwahr.
    Ein einsam Gänseblümelein
    nahte sich ihm allein.
    Da waren sie, wie fein
    zu zwein.
    Doch Narziß sah ja nur
    und starte stur
    in seine Pfütze rein
    allein.
    Gänseblümlein darauf schlich
    davon sich.
    Und wartet in dem Wiesengrund
    auf eines Wiederkäuers Mund.

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      1. Laß mal sehen… ja. Meins. Fiel mir beim Lesen Deines Beitrages ein, dem ich dasselbe Lob antrage.
        Es ist oft so, dass ein Beitrag hier irgendwo mich so anspricht, dass ich spontan einen Gedanken dazu entwickle. Instantpoetry.

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      1. Oh, wie lieb von dir 😌 Aber keine Sorge, gell. Mir geht’s gut 🙏. Oft sind meine Gedichte schon recht alt, wenn ich sie veröffentliche. Ich brauche manchmal etwas Abstand zum Erlebten, bevor ich darüber sprechen kann. Besonders, wenn es etwas Schwieriges war.

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