Du warst der Letzte,
in den ich mich verliebte,
an den ich mich so gerne schmiegte,
und der es offenbar auch schätzte.
Du warst der Letzte,
für den ich alles tat
von Herzen gab, um was er bat,
und der mich dennoch stets verletzte.
Du warst der Letzte,
dem ich mich anvertraute,
dem ich seine Worte glaubte,
und der mich rücksichtslos versetzte.
Du bist der Allerletzte.
Schlagwort: Beziehung
Mehrwert
Mein Bruder hat mir kürzlich offenbart, dass ihm das
Zusammensein mit mir keinen Mehrwert bringt 😢
Bruder,
ich bin mehr wert
als der Mehrwert,
den du von mir erwartest.
Brächte ich ihn,
welchen Wert würde er vermehren?
Ich bin Mensch.
Du bist Mensch.
Wertvoll,
so wie wir sind.

Solche Aussagen könnten einem wahrlich erdrücken und sich wie ein bedrohlicher Berg vor einem auftürmen.
Aber man kann den Berg auch erklimmen und „drüber“ stehen. Oben angekommen, weiter sich der Blick und was da unten eben noch bedrohlich war, verliert plötzlich seine Grösse. 😌
ganz nah bei dir
beim Betrachten eines alten Fotos…

Verschwommen nur
und doch so klar,
berührt dein Bild
mich sonderbar.
Es ist, als wär
ich nochmals dort,
ganz nah bei dir,
anstatt weit fort.
Wie oft sah ich
nur meine Welt,
und nicht, was
deinen Tag erhellt.
Und sah auch nicht,
was deine Sorgen.
Vor lauter ICH
bliebs mir verborgen.
Heute magst du
nicht mehr reden.
Du siehst die Dinge
als gegeben.
Doch ich,
ich fühle umso mehr
dein Herz,
und es berührt sehr.
Ach Mutter, innigst
wünsch ich mir
noch eine Zeit,
ganz nah bei dir.
deine Brig
Menschlichkeit – אנושיות
Nichts ist so sehr erwünscht wie Menschlichkeit, wenn es um lebensbedrohende Situationen geht, wenn Mensch und Tier von Leid und Unrecht getroffen werden und Schweres durchmachen müssen.
Menschlichkeit – Menschheit – Mensch – lebensbedrohlich
Enoschiut – Enoschut – Enosch – matsav enoschi
In der hebräischen Sprache werden diese Worte mit der gleichen Wortwurzel gebildet, welche folgendes zum Ausdruck bringt: schwach, hinfällig, sterblich
Das Höchste Gut des Menschen, die Menschlichkeit wird mit dem Wort gebildet, dass auch seine Niedrigkeit zum Ausdruck bringt.
Der Mensch – Enosch – oder auch Adam – ist im hebräischen Wortverständnis ein schwaches, hinfälliges Wesen, welches von der Erde genommen wurde und auch wieder dorthin zurückkehren wird.
Jedoch steht dem Enosch das Elohim gegenüber. Elohim – der Mächtige, der Starke, der Erste, der Bundesgott, der einem Ziel Zustrebende.
Sowie Himmel und Erde untrennbar sind, kann auch Enosch nicht ohne Elohim sein. Der Atem des Mächtigen durchdringt das Schwache. Das Unvergängliche wirbt um das Vergängliche und das Vergängliche streckt sich nach dem Unvergänglichen aus. Gott und Mensch in Beziehung zueinander ermöglichen erst wahre Menschlichkeit und wahre Göttlichkeit, schenken Hoffnung und Freude auf eine verheissungsvolle Zukunft.
in diesem Sinne wünsche ich dir einen hoffnungsvollen Tag
Brig
