möcht amigs verschwinde….

Möcht amigs verschwinde
eifach devo
mich ine verchrüüche
irgendwo
Am Liebschte grad jetzt
während i schriibe
mich löse vo allem
und i-lah-verliibe
vom Wort
und zum Wort
zur Gschicht möcht I wärde
Wär will, cha si läse -
und tschüss, liäbi Ärde
Ach, wär’s nur so eifach
me chönnt eifach go
ohni bi andre 
en Schmärz z’hinterlo
Ach, gäbs gar kei Trennig
und gäbs au kei Zyt
me chönnt wieder zrugg cho
s‘wär alls nid so wiit
Und gäb‘s nur es „Jetzt“
und nüt wär vergange
Kei Mönsch müsst meh brüele 
vor luuter Blange…

5 Kommentare zu „möcht amigs verschwinde….

    1. Danke, Bipo 😊 Es geht mir schon gut, gell.
      Ich schreibe halt gerne Gedichte, manche sind auch nicht brandaktuell, wie dieses. Aber die Stimmung, welche darin beschrieben ist, holt einem halt immer wieder mal ein. Es mitzuteilen verbindet mich auch mit Menschen, was sehr schön ist. Danke für dein Mitfühlen.
      Liebe Grüsse aus der Eisenbahn 🙋‍♀️😀

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  1. Es freuen sich sicher viele Menschen, dass Du noch hier bist, liebe Brig. Deine Gedanken sind so schön beschrieben und doch sind sie tieftraurig. Deine Seele ist immer verbunden. Du wirst wie fast jeder astral reisen, wenn Du Dich schlafen legst. Dann triffst Du diejenigen, die vorausgegangen sind, die Du liebst und die Dich lieben. Die Zeit unseres eigenen Übergangs wird vorbereitet. Das ist göttliche Vorsehung damit es uns leichter sein wird. Das geistige Leben hat viele wunderbare Ereignisse zu bieten. Man könnte sagen, dass wir jede Nacht sterben, und wenn wir von der geliebten Seele träumen sind wir nach dem Erwachen doppelt so traurig hier bleiben zu müssen.
    Alles Liebe für Dich und einen wundervollen Tag wünscht Gisela

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