Kaffee versteht jeder

Kaffee versteht jeder
in jeder Kultur
trinkt man entweder
den Kaffee ganz pur
einfach mit Zucker
mit Milch oder Rahm
auch mit Gewürzen
ob kalt oder warm…
Kaffee trinkt man gerne
man schätzt sein Talent
wo Menschen gemütlich
zusammen sind
versteht sich ein jeder
Kaffee vereint
da gibt’s kein entweder
ein jeder ist Freund

Kaffee versthet jeder(1)

…und sollt es geschehen
es gibt kein Kaffee
einander verstehen
das geht auch beim Tee

 

Kaffee versteht jeder
jeden Dienstag um 19 Uhr Sprachencafe im Seecafe, Buchs SG
http://www.sprachencafebuchs.ch

Zeitungsartikel über die Frau hinter dem Sprachencafe Buchs

Jerusalem

 

Dein Name ist’s
der mich berührt
die Schönheit deiner Mauern
allgegenwärtig ist was längst
Jahrtausende vergangen
du trägst die Hoffnung
gold’ne Stadt
was von Anfang an bestimmt
eine Zukunft
für die Menschen
die bei dir zuhause sind
deine Tore werden weit
für alle die dich lieben
du bist die Stadt
die ewig bleibt
dein König bring‘ uns Frieden

59299128 - jerusalem city old town street in israel

Bildquelle: https://de.123rf.com/

ich bin einen Weg gegangen…

57920236 - lonely woman in a park in autumn

 

…den ihr nicht kennt

ich versuchte zu verstehen, was ihr längst zu wissen meint

ich schaute hin, wo  ihr euch abwendet

ich hörte zu, wo ihr die Ohren zuhaltet

ich umarmte, wo ihr Abstand nehmt

ich wurde berührt von dem, was euch erschreckt

ich fand die  Wahrheit inmitten von dem, was ihr Lüge nennt

ich bin gewachsen, ihr habt mich klein gemacht

ich bin reich geworden, ihr nennt es Verlust

ich sagte Danke, ihr seid sprachlos

ich bin glücklich, ihr wisst nicht warum

ich wollte es teilen aber ihr habt kein Bedürfnis

ich habe mich geoutet

jetzt bin ich out

 

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der Kampf ums Brot מלחמת הלחם

Laut Sprachwissenschaft gibt es keinen Zusammenhang zwischen dem hebräischen „Lechem“ (Brot) und „lacham“ (kämpfen). Trotzdem klingen die beiden Worte mit derselben Wortwurzel  ל.ח.מ. wie ein Reim in meinen Ohren. Nicht genug damit ….auf Arabisch bedeutet „lacham“ Fleisch. Passt sehr gut. Die Überschrift zu meinen Gedanken könnte genauso gut „es geht um die Wurst“ heissen.

Der Kampf um das tägliche Brot

Ist nicht seit jeher des Menschen erster Kampf jener um sein tägliches Brot? Kaum ist der Mensch geboren, schreit er auch schon nach Nahrung. Mit Mühsal haben unsere Vorfahren das Feld bestellt und sich der Jagd gewidmet, um zu überleben. Doch schon bald wurden sich die Menschen vor lauter Gier nach einem vollen Bauch feind und fingen an, sich des Brotes wegen mit Waffen zu bekriegen.

Krieg statt Brötchen       „Milchama“ statt „lachmanja“

Es hat sich bis heute nicht geändert. Die Mittel mögen andere sein, der Kampf ist der Gleiche. Kampf um das tägliche Brot heisst Kampf um den Arbeitsplatz, Kampf um die Ressourcen, die wachsende Bevölkerung, Kampf um das Geld und Kampf um die Macht. Wer hat das Sagen auf der Welt, wer kriegt Brot und wer kriegt Waffen?

Der Mann aus Bet Lechem (Bethlehem – Haus des Brotes) hat mit seiner provokativen Aussage – „Ich bin das Brot des Lebens“ – den Kampf um das tägliche Brot in ein anderes Licht gestellt. Ein voller Bauch heisst noch lange nicht, dass der Mensch satt ist.  Jesus hat nicht nur das tägliche Brot mit seinen Mitmenschen geteilt, sondern das Leben. Er hat sie geliebt und ihnen Hoffnung gegeben. Seine weltbewegende Botschaft von der Liebe Gottes, von der Vergebung und der Zusage, dass das Leben mit dem Tod nicht zu Ende ist, war richtig gutes Brot für die Seele der Menschen. Aber er hat sie auch aufgefordert, genauso zu handeln, die Mitmenschen zu achten, sie anzunehmen und dem zu vergeben, der schuldig geworden ist. Er sagte: „Wer meiner Botschaft glaubt und danach handelt, wird nie mehr Hunger haben.“ (frei nach Johannes 6,35)

Glückliche, geliebte Menschen mit Hoffnung auf eine Zukunft müssen nicht mehr ums Brot kämpfen, sie fangen an es zu teilen.

35865970 - fresh bread and wheat on the wooden

Kämpfst du noch oder teilst du schon?

Ich wünsche dir Brot im Überfluss

Brig

 

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warum ist Krieg?

Wir kriegen es nicht auf die Reihe
wenn wir herauskriegen
dass die anderen immer mehr kriegen
und deshalb nehmen wir uns
was wir nur kriegen können
Hauptsache wir kriegen es
wo immer wir es auch herkriegen
bis wir eins aufs Dach kriegen
und dann kriegen wir erst recht die Krise
wir lassen uns doch nicht unterkriegen
sagen wir
nur keine Angst kriegen
wir kriegen alles unter Kontrolle
wir werden sie kleinkriegen
die sollen nur warten
die werden Ärger kriegen
und dann?
so richtig in die Haare werden sie sich kriegen
bis es allen an Kragen geht.

Wir kriegen es nicht hin
ohne Krieg
oder doch?

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Wie wärs zum Beispiel mal mit Kinder kriegen?

make family – not war

noch nicht genug gekriegt?

 

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