S‘Dorli het ä Chischte mit gang ganz vill Schätz und mängisch tuets drin gruschte und freut sich denn wie lätz wenn jedi einzel Choschtbarkeit ihns zrugg erinnere tuet a mänge Mönsch, a mängi Freud a mängi Liebesgluet es Lächle huscht em über‘s Gsicht und s’nimmt e jedes Ding leit’s denn wieder zrugg in d‘Chischt und dänkt: „Wie isch doch s’Läbe schön!“
S‘Dorli isch trotz bruune Auge blauäugig öppedie es het en zimli starche Glaube wo halt chindlich irgendwie
vertraut dass alles positiv und guet uf Wäge isch mä cha au säge s’isch naiv grad‘s Gegeteil vo kritisch
Drum chunnts halt vor, das mängs nid so wie’n Ääs dänkt sich verhaltet dass Ääs enttüscht wird und derno si heili Wält sich spaltet Doch für immer währt keis Bebe jedi Ufruehr goht verbi und wenn‘s au hart isch lernts denn ebe s’nöchscht Mol besser gwappnet z‘si
D‘Kunscht isch aber trotz Enttüschig immer wieder z’glaube dra dass s‘Guete gwünnt und trotz Entrüschtig s‘Härz am rächte Fläcke z’ha
I säg‘s emol luut und no chli luuter: De Luther het gseit es isch nid unluter dass d’Frau für sich en Liebhaber het wenn ihre Gemahl nid cha und nid wett Vor 500 Johr het er das gseit! E wiisi Maa het Wiitsicht gha und gseh, dass me das mache cha Und dass en Dritte do chan chitte und d’Ehr von’ere Familie rette! Doch abgseh vo dem eine Grund – nämlich dem: Mir bruuched Chind isch d’Liebi was die meischte Mönsche körperlich sich sehnlichscht wünsche Was jetzt – wenn’s en Partner git wo das Bedürfnis gar nid het? Wieviel Lut(h)er, liebi Lüt, wär sone „dritti“ Lösig hüt?
Vom ehelichen Leben (Martin Luther) 2, 146 „Wenn ein tüchtig Weib zur Ehe einen untüchtigen Mann überkäme und könnte doch keinen anderen öffentlich nehmen und wollte auch nicht gerne wider ihre Ehre tun, soll sie zu ihrem Manne also sagen: Siehe, lieber Mann, du kannst mein nicht schuldig werden und hast mich und meinen jungen Leib betrogen, dazu in Gefahr der Ehre und Seligkeit bracht, und ist für Gott keine Ehre zwischen uns beiden, vergönne mir, dass ich mit deinem Bruder oder nächsten Freund eine heimliche Ehe habe und du den Namen habst, auf dass dein Gut nicht an fremde Erben komme, und lass dich wiederum williglich betrügen durch mich, wie du mich ohne deinen Willen betrogen hast.“ (1522)
Übersetzung ins Deutsche
Ich sag es mal laut und noch etwas lauter: Luther sagte, es ist nicht unlauter, dass eine Frau einen Liebhaber hat, wenn ihr Gemahl nicht kann oder nicht will. Vor 500 Jahren sagte er das! Ein weiser Mann, der Weitsicht hatte und sah, dass dies eine Möglichkeit ist und dass ein Dritter hier „kitten“ und die Ehre der Familie retten kann. Doch abgesehen von dem einen Grund – nämlich Kinder zu zeugen – ist körperliche Liebe ja etwas wonach sich die meisten Menschen sehnen. Was nun, wenn der Partner dieses Bedürfnis nun gar nicht oder nicht mehr hat? Wie „Luther“ (lauter) wäre es denn, liebe Leute, wenn man so eine „dritte“ Lösung heutzutage wählen würde?
Em Dorli sini Preferänz sis täglich Ritual isch sini Gipfelkonferänz im Kaffi siner Wahl Je nach Luscht und je nach Zyt gseht me‘s do und dört im Kaffi sitze, me beniid dass es so ungestört mit sich sälber käffelet es Gipfeli derzue am iPad öppis schäfferlet so Konferänze gänd halt z‘tue…
zur Info: die Schweizer sagen zum Croissant „Gipfel“ oder „Gipfeli“ , weshalb es oft zu einer Gipfelkonferenz kommen kann. Eigentlich täglich. Dazu braucht ein Schweizer auch nicht die Anwesenheit von Trump oder Merkel. Kaffee reicht vollkommen und ab und zu mal ein nettes Gegenüber zum Plaudern (kann auch Trump oder Merkel sein) Wie auch immer – mit oder ohne Teilnehmer…..der Erfolg einer solchen Konferenz ist garantiert: Gute Laune!
I bin d’Brig doch das tuet wächsle je nach dem wär vor mir stoht bin i d‘Brigitt oder d‘Brixlä „Brischit“ tuets au in dr Not De Vater seit mer stolz Brigitta und für d‘Änkel bin i d‘Dita Äs Ängeli bin i für de Götz und mängisch rüeft er mich au Schatz Für mini Maitlä bini s‘Mami unglaublich villi Näme hani!
Sälte losen i uf „Baby“ öppe die bin i „my lady“ was uf Dütsch heisst „mini Dame“ das isch au en schöne Name I de Läde grüesset‘s mi: „Frau Meier, Grüezi, was dörf‘s si?“ au d’Ruth und s’Dorli sind no zwöi wo a mir en Ateil hei Doch wenn i mit mer sälber red denn säg i zuemer eifach Brig
Brig in ihrem Steinparadies
Über den Namen Brig (Brigitte) gibt es auf Wikipedia Interessantes zu lesen:
Der moderne Vorname Brigitte leitet sich entweder von Brigida von Kildareoder von Birgitta von Schweden ab, welche wiederum nach Brigida von Kildare benannt wurde. Diese wiederum ist nach der keltischen Gottheit Brigid benannt
Brigid(so altirisch, auch Brighid oder Brig, schottisch Bride, neuirischBríd) ist in der keltischen Mythologie Irlands der Name einer Göttin. Ihr Name wird als „die Helle“, „die Strahlende“ oder auch „die Streiterin“ gedeutet und geht auf eine altkeltische Göttin namens Brigantia oder Brigindo, die Stammesgottheit der keltischen Briganten, zurück. „Briganti“ heisst übersetzt „erhaben“ und „göttlich“ . Die beliebtesten Interpretationen von Brigitte sind daher „die Erhabene“ und „die Hohe“. die Göttin Brigid soll unter anderem eine Personifikation der Dichtkunst und Beschützerin der Poeten gewesen sein. Ihr Namenstag ist der 1 Februar, an welchem das keltische Fest Imbolc oder das Fest der Brigid gefeiert wird. Die Christenheit hat das Fest zu Maria Lichtmess umgetauft.
Mehrere Ortschaftsnamen (Brig und Brigels in der Schweiz, Brixen im Südtirol, Bregenz in Österreich, Braganca in Italien, die Ebene Brega in Irland). gehen auf dieselbe Wortwurzel „briga“ zurück, welche soviel wie kleine (befestigte) Anhöhe oder Berg bedeutet.
Eine berühmte Namensträgerin war die französische Schauspielerin und Tierschützerin Brigitte Bardot (28 September 1935 – 28 Dezember 2025)