Schaut nur – ein jeder weiss es wohl dies ist ein schöner Blumenkohl! Aber auf den zweiten Blick sieht man doch den kleinen Trick vom Brokkoli sind alle Blätter und der Kohl – jetzt kommts noch dicker ist ein Stein, der rund und schön ein geologisch Phänomen aber laut einer Legende ist’s ein Apfel gar am Ende
Was immer es auch ist und soll Apfel oder Blumenkohl man beisst da lieber nicht hinein denn wie man’s dreht – es bleibt ein Stein!
in Wahrheit ist der Stein eine Geode, die wahrscheinlich mit Quarzkristallen gefüllt ist. Der Stein wird auch „Apfel des Eliahu“ oder „Melone des Eliahu“ genannt. Nach einer Legende soll der Prophet Eliahu einen Bauer um eine Melone gebten haben, um seinen Durst zu löschen. Der Bauer weigerte sich, worauf Eliahu seine Melonenplantagen in Steine verwandelte.
A dere Rüebe gseht me guet wie’s Alter eim verändere tuet I ha si tagelang gschtudiert und was i gseh ha gnau notiert
Scho gli am Afang het’s mer gschalte die Rüebe loot sich nid lang halte was schön isch gwachse, riif und buschber isch bald emol nümm ganz so chnuschper Gliich gohts em Mönsch, chum isch er gross zerfallt er wieder gnadelos
zerscht bäumt er sich no uf dergäge und mutiert gar fascht derwäge Wenn ein sich do nid ständig pflägt und es bitzeli zu sich luegt denn artet’s us ganz uf di Schnelle es wachse Hoor wo si nit selle Es wachse überhaupt mängs Sache wo eim denn chönnte Sorge mache
doch denn git’s Teil, die schrumpfen au sowohl mim Maa als au bi’r Frau Me gseht’s denn guet und me verstoht dass jetzte langsam abwärts goht me cha au mache was me will irgendwenn nützts nümme vill
Sälbscht wemme no gnueg Wasser trinkt d’Füechtigkeit im Körper sinkt si sinkt und er vertröchnet ganz
Im Tanach – das erste Wort ist „Bereshit“, so steht es dort es meint: im Anfang und zuerst in English würd es heissen „first“
Und so geschah‘s auch bereshit dass eine Dame namens Brig in Jerusalem beim suchen nach Kaffee und feinem Kuchen die Aroma-Cafe-Kette für sich als Cafehaus entdeckte Dort bestellt man an den Kassen zahlt – dann wollen sie auch wissen wie man heisst damit sie dann laut und durch das Mikrofon dich rufen können „….’wakasha (eigentlich bewakasha – bitte) was du bestellt hast, ist jetzt da!“
Bereshit bewakasha!
Brig sitzt schon ‘ne ganze Weile und denkt: „Ich hab ja keine Eile ich werd‘ ein gutes Stündchen bleiben und ein neues Verslein schreiben.“
Bereshit bewakasha!
Ab und zu gleitet ihr Blick zu den Kaffemachern an der Thek‘ „Nun wird’s Zeit,“ denkt sie erstaunt „Wie lang wird hier Kaffee gebraut?“
Bereshit bewakasha!
Plötzlich dämmert‘s ihr – „oh Shit! Sagt‘ ich nicht ich heiss Brischit?“ Weil Brig, das konnte jetzt gar keiner verstehn von denen, auch nicht einer Auch Brigit war viel zu exotisch und an der Kasse wurd‘s chaotisch die Leute standen in der Schlange den einen ging‘s schon viel zu lange Da half dann nur noch auf Französisch Brischit ja, das war dann möglisch aber nur, weil man verstand Bereshit – s‘liegt auf der Hand
Und schon – nicht wirklich bereshit tönt‘s von der Theke:
Bereshit bewakasha, hakaffe mechake lach!
und Brischit alias Bereschit ging schleunigst hin und nahm ihn mit 🙂
Seither stelle ich mich bei Aroma mit Bereshit vor. Keine Ahnung, ob es diesen Namen überhaupt gibt. Ich habe ihn noch nie gehört. Aber eben… alles ist einmal bereshit. Und der Name gefällt mir 🙂
mit Tanach ist übrigens das alte Testament gemeint
Weil ich so gerne lerne und weil ich’s wissen muss beiss ich an der Schale von mancher harten Nuss Und find ich dann die Kerne hab ich zum guten Schluss wie schon so viele Male den wahren Lerngenuss
Ein kleines Gespenst fand ich gestern im Fluss es hält mit den Händen ne grosse Nuss oder vielleicht hält es gar seinen Bauch und freut sich, weil es da drinnen auch geistert und spukt und bald wird es sein gebirt das Gespenst ein Gespensterlein?
S‘Dorli het ä Chischte mit gang ganz vill Schätz und mängisch tuets drin gruschte und freut sich denn wie lätz wenn jedi einzel Choschtbarkeit ihns zrugg erinnere tuet a mänge Mönsch, a mängi Freud a mängi Liebesgluet es Lächle huscht em über‘s Gsicht und s’nimmt e jedes Ding leit’s denn wieder zrugg in d‘Chischt und dänkt: „Wie isch doch s’Läbe schön!“
S‘Dorli isch trotz bruune Auge blauäugig öppedie es het en zimli starche Glaube wo halt chindlich irgendwie
vertraut dass alles positiv und guet uf Wäge isch mä cha au säge s’isch naiv grad‘s Gegeteil vo kritisch
Drum chunnts halt vor, das mängs nid so wie’n Ääs dänkt sich verhaltet dass Ääs enttüscht wird und derno si heili Wält sich spaltet Doch für immer währt keis Bebe jedi Ufruehr goht verbi und wenn‘s au hart isch lernts denn ebe s’nöchscht Mol besser gwappnet z‘si
D‘Kunscht isch aber trotz Enttüschig immer wieder z’glaube dra dass s‘Guete gwünnt und trotz Entrüschtig s‘Härz am rächte Fläcke z’ha