Hüt isch lang hüt
i machen nüt
de ganzi Tag
zell i kei Stund, kei Glockeschlag
han alles verschobe
i han eifach Zyt
vom Morge bis Zobe
isch hüt emol nüt
Und wenn öppis wär
wenn öppis wett cho
i bi für eimol, für niemer do
Hüt, mini Lüt
machen i nüt

vom Leben berührt – Gedichte und Geschichten
Hüt isch lang hüt
i machen nüt
de ganzi Tag
zell i kei Stund, kei Glockeschlag
han alles verschobe
i han eifach Zyt
vom Morge bis Zobe
isch hüt emol nüt
Und wenn öppis wär
wenn öppis wett cho
i bi für eimol, für niemer do
Hüt, mini Lüt
machen i nüt


Ist dies Gesicht ein Bösewicht?
Ich sage schlicht, man weiss es nicht.
Das irdische Leben mag Anfang und Ende haben
aber die Liebe hört niemals auf
sie ist Schöpfung ohne Ende
sie ist das Universum
in welchem wir geborgen sind

Nichts ist stärker als die Liebe
die uns trägt
und wieder zusammenführt
allgegenwärtig
Covid 19
wie lange noch?
werden wir ohne leben
morgen…?

Verschwörungen
alles Theorie
ist doch wahr!
oder stecken Sie dahinter
vielleicht…?
Wiedersehen
im Juni
nicht traurig sein
verschoben ist nicht aufgehoben
versprochen

zerstreut
der Professor
zu viele Gedanken
im Kopf, auf Papier
gleichzeitig

Blau
der See
an Himmeln reich
meine Seele taucht ein
farbengleich

unaussprechlich
Dein Name
in allem genannt
oft in mir selber
verkannt

ewig
ohne Anfang
gestern und heute
und für alle Zeit
du
Es gibt schon ganz verrückte Dinge
zum Beispiel Embryo – Stein – Zwillinge
aus ihnen ist nie was geworden
sie sind im Mutterstein gestorben
doch vereint sind sie für ewig
ein Symbol für Lieb und selig

Im Februar haben die Schweizer den Gesetzesentwurf zum Verbot von Diskriminierung und Aufruf zu Hass aufgrund sexueller Orientierung angenommen. Offenbar braucht es in der Schweiz
des 21. Jahrhunderts noch ein solches Gesetz…
Jede Mönsch isch generell
ganz es eiges Naturell
das heisst, er isch au hormonell
genau eso individuell
vo A- nach Bi- bis Transsexuell
git‘s so einigi Modell
Devo isch Hetero im Fall
„die Norm“ doch was isch scho normal?
E chli wenig, e chli vill
echli speziell, doch prinzipiell
darf das jede wie’n er will
Solang nid eine kriminell
leider – ja – au kulturell
und „Gott behüte“ pädophil
anderi zwingt zum Sexduell
und Sex betrachtet minimal
als Trieb wie bi me Animal
isch Sex – ich meine ganz egal
wie mes empfindet – grundlegal
Doch erscht so richtig genial
wird Sex im ideale Fall
wemme nid nur physikal
sondern ganz universal
spirituell und emotional
sich eifach liebt – ganz abnormal
probier’s doch mal 😊
Es trifft Dein Blick mich unerwartet
unverhofft
gleich einer Meereswelle
rauschend und mit Leidenschaft
Es ist, als fliehen mir die Füsse
als zöge mich der Sand
ins Meer mit jeder neuen Welle
weiter weg vom Strand
Und lässt du wieder los
ist’s nur ein Spiel,
wohl wissend, ja du weisst
ich kann mich deiner nicht entziehn
Die Meereswogen stürmen
mein Herz, es wogt das Blut
zu spät, das Land verschwindet
über mir ist Flut
und mahnt auch der Verstand
„Halt ein, du wirst noch untergehn!“
Ich lass bestimmt, wenn du mich führst
ich lasse es geschehn

Wenn heute Nacht die Sterne leuchten
und wir wohl zur selben Zeit
fern voneinander sie betrachten
bist du von mir nicht mehr so weit
Dieselben Sterne, die verbinden
derselbe Tag, die Gegenwart
irgendwann wird er uns finden
der Augenblick, der uns gehört

Schutzmasken
selber genäht
in modischen Farben
passend zu meinen Kleidern
Zukunftsalltag?

grün
das Grün
grünt und blüht
mein Herz grünt mit
hoffnungsvoll

Liebe
sich verschenkend
ohne zu fordern
Liebe will nur lieben
bedingungslos

kitzelnd
die Sonnenstrahlen
auf meiner Haut
wie lieb ich Dich
Sommermorgen

herrlich
das Ei
nicht vom Kolumbus
das von meinem Huhn
Sonntagsfrühstück


Der Mensch hat vieles schon gedacht
gesagt
gewagt
und auch gemacht
ein jedes Ding in unsrer Welt
ist irgendwo
schon beschrieben, schon erzählt
festgehalten und notiert
x-mal schon fotografiert
man weiss, man tut
man ist gescheit
sucht weiter
forschet allezeit
man probiert
und man besiegelt
vom Wissen
ist der Mensch beflügelt
Nur… in mir war heute
ein ungewöhnlich Bild
ein Sein, ein mächtiges Gefühl
Sequenzen einer andern Welt
Ich würd’s so gern erzählen
und weiss doch nicht wie’s geht
welche Worte
müsst ich wählen
dass einer es versteht?
Gleich einem Zauber
mich bewahrend
schau ich wie ein Kind
schweigend nur im Traum erahnend
Dinge, die zu schön
und unaussprechlich sind