Ungeachtet aller Not
sie dreht sich noch, die Erde
und mit jedem Morgenrot
spricht Gott zu ihr: Es werde!
Gott, der Eine weiss wohin
und hält sie fest in Händen
Er sieht wohl einen Sinn darin
und wird’s zum Guten wenden
vom Leben berührt – Gedichte und Geschichten
Jammern ist extrem infektiös,
schlechte Stimmungen verbreiten sich wie Aerosole,
auch übers Internet.
Gute Stimmungen allerdings auch.
Wollen wir es nicht einfach mal versuchen?
der Stein vom Rhein sagt unbedingt!
Daumen hoch, weil’s einfach stimmt
ein fröhlich Wort macht soviel Mut
Leute, es kommt alles gut!
Ich erinnere mich an das Telefongespräch mit meiner Tochter an dem Tag, wo der Lockdown beschlossen wurde. Ich war ziemlich aufgelöst, da alles, was meinen Alltag glücklich machte, wegbrechen würde.
Meine Tochter sagte: „Mama, hab keine Angst. Es kann nicht so weiter gehen. Die Welt, wie wir sie haben hat keine Zukunft. Endlich fängt etwas Neues an. Freue dich darauf!“
Ihre Worte haben mich immens getröstet und bis heute klingen sie in meinen Ohren nach. Vor zwei Tagen habe ich wieder mit ihr gesprochen und auch über diese Worte, die offenbar nicht nur bei mir, sondern auch bei ihr immer wieder nachklingen. Angesichts der Angst und Unsicherheit, welche parallel mit den Fallzahlen von Covid steigen oder fallen, fiel in unserem Gespräch das Wort Achterbahn.
Genau so fühlt sich die momentane Situation an – wir befinden uns in einer Achterbahn der Hoffnung, der Angst und der Unsicherheit. Aussteigen geht nicht. Und das nächste Looping steht kurz bevor.
Aber vielleicht entdecken wir ja unterwegs, warum wir da drin sitzen, und können der ungewollten Reise sogar etwas Gutes abgewinnen.
Irgendwann ist auch eine Achterbahn zu Ende und man kann wieder aussteigen, Aussteiger werden…

Wir sind hoch hinauf gekommen
jubeln noch in unserem Wahn
und merken dann etwas beklommen
wir sitzen in ’ner Achterbahn
Gleich wird’s richtig unbehaglich
Welt kopfüber, und wir flehn
Manch einem scheint es plötzlich fraglich
ob wir die Talfahrt überstehn
Aber nach dem ersten Schrecken
noch leben wir ja – immerhin
fangen wir an zu entdecken
eigentlich ist’s nicht so schlimm
Ja, es ist fast – darf man’s sagen
beinah befreiend, dieser Schwung
und es schweigen bald die Fragen
mit wachsender Begeisterung
Es nimmt das Leben unerwartet
so plötzlich einen andren Lauf
Die Bahn ist mit uns durchgestartet
und keiner hält sie jetzt noch auf
Hinunter fährt sie bis zum Boden
zum Anfang – ja, wir gehn zurück
der Fortschritt ist erst mal verschoben
doch vor uns liegt der Weg zum Glück
Zusammen sollten wir ihn gehen
in eine Zukunft ohne Wahn
miteinander und verstehen
die Welt braucht keine Achterbahn
Not
eigentlich unnötig
manchmal aber notwendig
wenn eine Wende vonnöten
im Notfall kann Nötigung
nötig sein
ein Gedicht in Bildern












So manch vermeintlich raues Herz
ist innen fein und glatt
es schützt sich nur vor Liebesschmerz
weil’s viel gelitten hat
Nimmt’s einer zärtlich in die Hand
und löst die raue Schicht
bricht durch des Schutzes dicke Wand
sein sanfter Kern ans Licht

Zu sagen: „Nun, es war mein Recht“
obwohl – dem anderen geht’s jetzt schlecht
ist Angesichts der Lage schlicht
als spuke man in sein Gesicht
Wer sind sie, die heimlich planen
sie, die offiziell „Humanen“
sie, die uns regieren wollen
und längst wissen, wie sie’s rollen
Sie, die uns nach Strich und Faden
nur belügen wenn sie sagen:
„Wir haben auf die Menschen acht!“
doch wahrlich geht’s um ihre Macht.
Sie sind stark und wir, die Schwachen
lassen uns zu Sklaven machen
Derweil sie unser Schicksal lenken
schuften wir, anstatt zu denken.
Wir geben ihnen alle Zeit
und selber kommen wir nicht weit
Ins Essen schmuggeln sie das Gift
was nur uns und nicht sie trifft
mit den Viren aus dem Schrank
machen sie uns alle krank
Auch G5 und Flugzeugstreifen
sind dazu da, uns anzugreifen
und weil wir nun darüber schimpfen
muss man uns jetzt endlich impfen
bis wir geistig dumm und blind
ihnen völlig Willens sind
Unser Geld gehört schon ihnen
sie, die lachen und sich rühmen
folgen uns auf Schritt und Tritt
chippen uns, weil sie damit
kontrollieren was wir tun
und sie werden niemals ruhn
bis sie uns verhaftet haben
weil wir ihnen zu sehr schaden
und zum Schluss wird liquidiert
jeder der nicht kooperiert
(und auch die, die kooperieren)
bis die Menschheit reduziert
und ihnen dann die Welt gehört
Ja, sag einmal, was sie dann machen
wenn sie dieses Ziel erreicht?
Und überhaupt, wer sind die „Drachen“
Wer sind SIE?
Sind Sie’s vielleicht?

Der Glaube an das Gute vermehrt das Gute in der Welt!
Hans Margolius

Eingangsbereich einer Kirche