bim Huttarzt

Schnätzel schnätzel Büggeli

am Büchli und am Rüggeli

eis am Chopf und villicht no

das grosse gruusige am Po

alls mues wäg und er chas guet

dr Dokter Fühne hets im Bluet

er macht d’Fraue alli schön

mit em Laser und em Föhn

es chunnt guet, me cha sich freue

gmüetlich uf em Schrage leue

nid verschrecke wenn’s denn zerscht

rot usluegt und ziemli wüescht

mit de Zyt heilt alles ab

d’Hutt wird rosig schön und glatt

nur, jünger wird meh nid devo

irgendwo

wachse neui Büggeli no

58144787 - birthmark on skin. mole closeup

Bildquelle: https://de.123rf.com/

Hier wäre noch die Übersetzung ins Hochdeutsch

 

 

14 Kommentare zu „bim Huttarzt

  1. Was für eine phantastische Operation! Mich hat’s dabei ein bisschen gegruselt, das konnte auch kein Schweizerdeutsch verhindern. Zum Verständnis deines Textes hat mir die Vorstellung geholfen, was üblicherweise in einer solchen Situation gesprochen wird. Bei einem weniger geläufigen Inhalt würde die Krücke nicht funktionieren, es wäre interessant herauszufinden, ob man als Schweizerischer Fremdsprachler dann auch was verstünde.

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    1. hm…ja, und leider war die Operation dann nicht 100 % erfolgreich, zur Freude des Arztes…er durfte nochmals schnetzeln und er fand wahrscheinlich, es sei viel lustiger ohne Betäubung…also man hat dann auch nichts mehr sprechen können in dieser Situation, sondern nur noch jammern…haha. Das kommt im Text nicht vor. Im Nachinein fand ich es dann auch lustig und konnte ihm nicht mal böse sein.
      Komisch, nicht?

      Gefällt 1 Person

      1. Vielen Dank!
        Also doch! 😀 Das war auch mein erster Gedanke! 🙂
        Ich find sowas furchtbar interessant, beschäftige mich (auch im Rahmen meines Studiums) viel mit Sprachen (zwar eher mit englischen Varietäten, aber eigentlich in der Freizeit mit allem).
        Vieles habe ich verstanden oder meine zumindest es verstanden zu haben. Bei manchen Wörtern komme ich allerdings nicht drauf.
        Ich mag Swizerdütsch bzw. den Akzent total. 🙂 Ich hatte mal Chefs aus der Schweiz. Fand es voll interessant zuzuhören, wenn sie sich untereinander unterhielten. Oder wie mein Chef manchmal „muttersprachliche“ Begriffe einstreute, wenn er mir Arbeitanweisungen gab.
        z.B. „Lumpen“ und „Kessel“ statt „Lappen“ und „Eimer“. Oder „Tabler“ (oder so ähnlich) für „Tablett“.

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      2. „Chas“, „Föhn“ (in dem Zusammenhang ist ja nicht der Föhn, mit dem man sich die Haare trocknet gemeint?) und „zerscht“ verstehe ich nicht. Wobei letzteres wohl irgendwas mit Schmerzen zu tun haben könnte. „Ziehen“ vielleicht?
        Ich glaube, den Rest verstehe ich.

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