Kritik schafft Kälte
was jedoch wärmt
sind Komplimente
und das zählt!

vom Leben berührt – Gedichte und Geschichten
Kritik schafft Kälte
was jedoch wärmt
sind Komplimente
und das zählt!

Ein Freund von mir hat die Region, in der ich wohne mal als „the brig empire“ bezeichnet. Das hat mir natürlich geschmeichelt und mich zum Dichten inspiriert. Empire passt zu meinem Familiennamen Meier und zu vielen anderen Worten, welche ich danke der Reimemaschine gefunden habe
Ein Versuch…

If miss lovely Meier
would have lived before
she would have on a pyre
been burned in midts of a roar
her hair – red as a fire
would have proved the court
she is a real Vampire
and no one could have thwart
her destiny was dire
although the time was near
the womenhood entire
would fight for their affair
How lucky is miss Meier
that nowadays she lives
with only one desire
to love what life her gives
she does not much require
but she enjoys a lot
her peaceful brig empire
with thanks for what she got
many do admire
her style but what she wants
that it would set a fire
and each one in Response
would straight himself aquire
this beauty point of view
of love which will inspire
a whole world just to do
what never will expire
but finally will lead
the world to God’s empire
which is miss Meier’s creed
Amen
Seit der gute Mond
von Menschen ist bewohnt
fallen dort Raketen
und steigen auch empor
Menschen bräucht es dringend
mit Herzen und Verstand
um wahren Frieden ringend
doch Krieg ist nach wie vor

Vision eines Kindes
Die Einen haben’s vor dem Kopf
die Andern unterm Suppentopf
schwarz hängt’s manchmal an der Wand
macht uns dies und das bekannt
manche Frauen sind mitunter
genauso flach und leiden drunter
sie tragen’s jedoch elegant
mit Leichtigkeit in einer Hand
samt Essen und dem Wein zum Gast
und auch zurück wenn’s ihm nicht passt
während Andern es viel Geld
bedeutet ja die ganze Welt
spielen viele um die Wette
auf dem legendären Brette
und dann gibt es auch die Schnellen
die auf des Meeres grossen Wellen
reiten oder steil am Hang
fahren um den ersten Rang
erwähnenswert wär nicht zuletzt
wie’s die Oma hat benützt
zum Wäsche schrubben damals noch
welch schwere Arbeit war das doch
und heute dient’s dem Mann zur Zier
im Gegensatz zum Bauch voll Bier.
Ich persönlich brauch es täglich
ohne es wär es nicht möglich
so viel Früchte kleinzukriegen
Kräuter hin und her zu wiegen
Zwiebeln schneiden und zerhacken
auch mal was vom Finger zwacken
Gemüse scheibeln bis es reicht
mit dem Brettchen geht es leicht!

Die Dame aus der Dose gibt es leider nur
in dieser einen Pose als Laune der Natur
Ist das Haar auch lose und fehlt ihr die Frisur
macht die gute Rose doch immerhin Figur
Der Mensch hat sich für alle Fälle
abgesichert, dass er schnelle
von dem Ort, wo er grad drinne
raus kommt und kein Schaden nehme.
Notausgang ist das Patent
dass von klein auf jeder kennt
Nun wär‘s aber auch ganz nett
wenn man‘s umgekehrt auch hätt
einen Noteingang für alle
die im eint‘ und andren Falle
einfach weg von draussen müssen
um nicht das Leben einzubüssen.
Deshalb tät ich laut plädieren
öffne jeder seine Türen
dass, wenn’s draussen hässlich wird
keiner umkommt oder stirbt.
Wer weiss es denn, ob nicht durch diese
Türen Glück und Segen fliesse
Selbst wenn die Not auch halb so gross
wirf die Türe nicht ins Schloss

Bildquelle: https://de.123rf.com/
Ich hab noch nie im Leben ein echtes Haus gebaut
noch habe ich mir selber ein eignes Bier gebraut
ich hab noch keinen Abschluss der Uni hingekriegt
ach hätt ich schon die Spitze des höchsten Berg berührt
Ich kann nicht musizieren, dazu fehlt mir der Takt
ich kann nicht wirklich malen, schon gar nicht einen Akt
ich hab noch nie mit Löwen gerangelt und gespielt
mit meinen Kurzgeschichten noch keinen Preis erzielt
Ich weiss nicht viel vom Kosmos und wie die Sterne stehn
ich hab noch nie im Stadion ein Fussballspiel gesehn
beim Schachspiel hab ich niemals, auch einen nur besiegt
ich bin noch nie geflogen, gleich wie ein Vogel fliegt
So viel möcht ich erleben, so wenig Zeit bleibt noch
für alle meine Träume auf dieser Welt und doch
den einen Traum, den leb ich, der mehr als alles wiegt
und dessen tiefe Quelle auf ewig nie versiegt
Die Menschen nur zu lieben, bedingungslos und echt
Mitmensch sein für jene, die mit mir gehn ist recht
Oh Gott, gib mir die Zeit, und dass der Tag nicht flieht
nicht ohne dass ich weiss – ich habe heut geliebt


lasst bloss den Hund begraben
dort wo er ruht, in Ruh
wir wollen ihn nicht hören
haltet die Ohren zu!
Heilig ist die Wahrheit
unantastbar gross
jetzt bellt sie wieder drohend
der Hund, der Hund ist los!
Gebt ihm einen Maulkorb
erschlägt ihn, wo er ist
er gräbt an unsern Pfeilern
dieses freche Biest
Stemmet die Fassade
es könnte sonst geschehn
dass in nackter Blösse
wir alle untergehn
Bildquelle: https://de.123rf.com/
Me git es Wort in d’Reimmaschine
und sofort tüend denn die erschine
wo vo wäge ihrem Klang
zäme passe wiene’n Gsang
und denn bruuchts no es paar meh
dass‘ es Gschichtli drus cha geh
am Aafang weiss me nid genau
wo’s eim ane füehrt und au
öb’s denn Sinn macht mit de Zyt
zwingend isch es ebe nit
Hauptsach es het Witz und Chuscht
und plötzlich het meh richtig gluscht
no meh dra z’dichte und z’verzelle
genau das wär’s woni hät welle
versuechs doch mal und wenn de findsch
es isch würklich nid so chindsch
bitte schick mers, will i schlicht
e Sammlig ha will vo Gedicht