Wie aus dem Nichts
bricht er hervor
im Schatten des Lichts
aus der Erde empor
gar sagenhaft
und mit Schönheit zuhauf
reckt er mit Kraft
sich zum Himmel hinauf
fotografiert auf einem Spaziergang in Crans Montana, 2. September 2019
vom Leben berührt – Gedichte und Geschichten
Wie aus dem Nichts
bricht er hervor
im Schatten des Lichts
aus der Erde empor
gar sagenhaft
und mit Schönheit zuhauf
reckt er mit Kraft
sich zum Himmel hinauf
fotografiert auf einem Spaziergang in Crans Montana, 2. September 2019

Zugeschnürt ist seine Kehle
schweigend schreit ein Kind allein
in ihm drin schmerzt seine Seele
wandelt sich in einen Stein
Doch es wird der Tag noch kommen
wenn das Schweigen überhand
werden tausend’ Steine rollen
schreiend übers ganze Land
First of all
it was a dream
And in that dream
he has been
a turning carousel
in its center was a well
and from this well
rose a fountain full of joy
and his eyes, oi oi oi
were wide open to the sky
joy was here
joy was there
joy was simply everywhere
Well…
I must tell
in fact it wasn‘t only joy
a cactus has been there as well
on a shelf
and himself
still as the carousel
he went around
till the cactus fell
on the couch and on the carousel
Auuuutsch!
By the way…
the couch as well
was full of joy
it wasn‘t her’s
and wasn‘t his
it was unpleasant
well, of course…
she had to clean it
from the joy
the couch and also sunny boy
from the cactus dorns and dirt
and on her lips
a prayer word
because…
I have to say
It wasn’t anymore a dream
nor was it a tale
the carousel came into real
out of order
of control
but…
it was funny after all

they can tell
S‘Dorli isch im Glück verkopplet
grad mit zwene Manne
sini Fröid isch demnach dopplet
me mags em herzlig gönne
nur s‘Leid, dem chame halt nid wehre
chunnt mängisch au hoch zwei
bed, vo sine liebe Herre
hend Brätschte mit de Bei
es rennt zum Chrankehuus zum eine
wo unter‘s Mässer muess
und rennt zum andere diheime
wo es Züüg het mit sim Fuess
zum guete Glück, das chame säge
isch’s Dorli ihri Frau
Laschte chan es dopplet träge
und gsundi Bei hets au
Bräschte: Gebrechen
die Liebe lädt dich ein
vertrauend nur
ihr Bräutigam zu sein
zu allererst
und immer wieder
reicht sie dir die Hand
und bis zuletzt
webt sie gar freudevoll
an deinem Festgewand

Seele weile
und geniesse
übe die Gelassenheit
Seele eile
und benütze
noch die Zeit die übrig bleibt
Seele teile
und vermehre
Liebe und Barmherzigkeit
Seele heile
und vertraue
in das Gute allezeit

Braucht nicht jeder von uns hin und wieder einen Anwalt?
Jemanden, der sich vor uns hinsteht und unsere Sache verteidigt?
Einen Menschen, der es liebt, Brücken zu bauen und Frieden zu stiften?
Oder hat man dieses Privileg nur als Kind?
I bruuch en Awalt
Ein, wo für mich red
es gwaltigs Wort
wo Würkig hett
I bruuch e Macht
wo Muure bricht
und Wiisheit
wo mit Liebi spricht
I bruuch en Awalt
für mi Sach
eleini schaff is nümme
mini Wort
sind eifach z‘schwach
Die Bezeichung Anwalt bedeutet Fürsprecher, Verteidiger und geht auf das alteenglische Wort onweald / Macht, Gewalt zurück, welches sich über anawalto / Machthaber zu anwalde /Bevollmächtigter, Gesandter entwickelte.
Quelle: wissen.de
S‘Dorli wär das isch scho klar
hät’s früehner gläbt gli gstorbet
als Häx hätt mes wäg sine Haar
zu dere Zyt ermordet
Es wär au gschtorbe, will es sait
grad use was es dänkt
d’Obrigkeit hätts nid vertreit
und d’Chirche hätt’s grad ghängt

s’Dorli seit: „Zum guete Glück!“
die Zyte si verbi!
Für alli Fraue?
Alli Mönsche?
Chömmer z’friide si?
Au hüt gohts villne Mönsche schlächt
sie wärde quält und gschunde
für sie gilt gar kei Mönscherächt
als wärs no nid erfunde!

Mit ihrem Gewicht
treten sie täglich
auf mein Gesicht
was mich unsäglich
schmerzt, es ist schlicht
unerträglich für’s Augenlicht
und der Nase zuträglich
ist’s ebenfalls nicht
erst recht nicht den Zähnen
da ist es fräglich
wann jeder bricht