Mut zur Demut

Beides braucht Mut
sich impfen zu lassen
bzw. sich nicht impfen zu lassen

Und es braucht Demut
sich nicht über den anderen zu erheben

Wir wissen nicht
wie alles noch kommt

Auf jeden Fall
geht es in dieser Krise um mehr
als nur um einen Impfentscheid

Es braucht viele Mutige
die einen neuen Weg
einschlagen

für ein gesundes und respektvolles
Miteinander auf der Erde

Jetzt ist die beste Zeit
Sei mutig!














schmerzlich

Es schmerzt unendlich
nicht berührt zu werden
nicht berühren zu können
Das Einzige, was ich berühre
ist der Bildschirm
um dich zu sehen, der du mein Leben
auf besondere Weise berührt hast
Ich vermisse Dich
so schmerzlich
und deine Berührung
schon so lange

Zeit der Wende

Ein Gedicht von Beate Lambert (nicht von Schiller!)

Dieses ist die Zeit der Wende,
nun zählt Klarheit, Kraft und Mut.
Viele Herzen, viele Hände
voller Sanftheit und voll Wut.

Du bestimmst und du entscheidest
welchem Geist du angehörst.
Ob du leise weiter leidest
oder endlich dich empörst.

Stimm mit ein in unser Singen,
voller Jubel und Vertraun.
Dann wird es Dir auch gelingen,
voller Mut nach vorn zu schaun.

Und dein Leben so verändern,
dass unsere Erde heilen kann.
Seit an seit in allen Ländern
fangen wir den Umschwung an.

Taube Ohren für die Spötter
und die Sucht nach Macht und Geld.
Wir sind uns’re eignen Götter,
unsre Herzkraft heilt die Welt.

Alle Tiere, Menschen und Pflanzen
mögen wachsen und gedeihn.
Wir sind Teil des großen Ganzen
und bereit, dabei zu sein.

Das Bewusstsein ist gestiegen
und bald kommt die neue Zeit.
Dann geht es nicht mehr ums Siegen,
sondern um Verbundenheit.

Folg den Kindern und den Frauen,
weil sie für das Leben stehn.
Und sich jetzt nun endlich trauen,
voller Kraft voran zu gehen.

Groll und Rache sei vergessen,
unserem Todfeind sei verziehn.
Auch wer nur provitversessen,
achte und verstehe ihn.

Denn du weißt, er ist getrieben
von seiner Schuld und seiner Angst.
Du aber bist frei zu lieben,
wenn du nicht mehr länger bangst.

Freude heisst die starke Feder
in der ewigen Natur.
Freude, Freude treibt die Räder
in der großen Weltenuhr.

Sie gibt Kraft zu handeln
voll Verbundenheit und Mut.
Unsre Welt zu wandeln,
dann wird alles gut.

extrem infektiös!

Jammern ist extrem infektiös,
schlechte Stimmungen verbreiten sich wie Aerosole,
auch übers Internet.
Gute Stimmungen allerdings auch.
Wollen wir es nicht einfach mal versuchen?

der Stein vom Rhein sagt unbedingt!
Daumen hoch, weil’s einfach stimmt
ein fröhlich Wort macht soviel Mut
Leute, es kommt alles gut!



Abstand

Abstand ist das mit Abstand meistbenutzte Wort der letzten Wochen
Ein Umstand, der im gegenwärtigen Ausnahmezustand mehr als Anstand bedeutet
Gerade den Menschen im Ruhestand gegenüber
Da hilft kein Kopfstand oder gar Aufstand, da hilft nur Verstand
Die Zahlen der Neuinfektionen sind zwar auf einem Tiefstand angelangt
(allerdings auch der Wohlstand vieler Menschen)
aber der Vorstand sagt, dass ein weiterer Notstand um jeden Preis vermieden und der Fortbestand der Menschheit erhalten werden muss.
Deshalb sind Neuinfektionen mit dem Virus täglich auf dem Prüfstand
bis sie ganz zum Stillstand kommen
Egal, wie das Virus entstand, es ist ein Tatbestand, der schon viele Opfer beklagt
Nach dem heutigem Wissensstand ist neben dem Masken tragen
das Abstand halten Gegenstand der wichtigsten Schutzmassnahmen
und wird noch lange Bestand haben
Leider
Der neuer Standard unseres alltäglichen Lebens
Widerstand bringt da gar nichts
Auch wenn man einen anderen Standpunkt vertritt
Man muss jetzt standhaft sein und vorwärts schauen, anstatt ständig zu jammern
Alles andere ist rückständig

Aber ich bete inständig, dass die Masken fallen werden
und der Abstand kleiner wird

zueinander
zu den Völkern
zur Natur
Auf ein besseres Miteinander












Elfchen im April

Schutzmasken
selber genäht
in modischen Farben
passend zu meinen Kleidern
Zukunftsalltag?


grün
das Grün
grünt und blüht
mein Herz grünt mit
hoffnungsvoll


Liebe
sich verschenkend
ohne zu fordern
Liebe will nur lieben
bedingungslos


kitzelnd
die Sonnenstrahlen
auf meiner Haut
wie lieb ich Dich
Sommermorgen


herrlich
das Ei
nicht vom Kolumbus
das von meinem Huhn
Sonntagsfrühstück

Wahr um Wahrheit

Es trifft uns unwahrscheinlich
mit Wucht und unverhofft
so anders
überraschend 
halt wie im Leben oft

Vielleicht brauchts einmal einen Schock
etwas was uns schüttelt
ein Beben
das im „Schlaf“
uns so richtig rüttelt

Wie des Sturmes Wellengang
der die Dämme bricht
ergiesst sich 
wahr um Wahrheit
nun gnadenlos ans Licht

Und wenn’s auch unerträglich ist
der Schmerz
wenn er betäubt
gebirt er doch am Ende
das Beste dem, der daran glaubt