
this is the power of the click in the world we live
the student
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vom Leben berührt – Gedichte und Geschichten
Manchmal tut es gut, die Wut rauszulassen
Dann gibts wieder Platz im Kopf….
mit Erregung, vorzugsweise im leeren Raum vorzutragen:
Immer rumhacken
auf jeder Freude
immer draufkacken
auf jedes Glück
nicht beachten
was von Herzen
jemand mit dir teilen möcht
Stell alles in Frage
all’s was ich sage
rede es nichtig
was mir so wichtig
knicke mein fröhliches Sein
und lasse mich fühlen
ich bin allein
Volksspruch
Ich hoffe man verzeiht mir auch, wenn ich die altehrwürdige hebräische Sprache heranziehe, um das Wort „furzen“ näher zu betrachten. Nicht, dass mir das deutsche Wort missfiele….aber es ist wie mit allen Wörtern in einer anderen Sprache…sie werfen ein neues Licht auf die Sache und erweitern den Horizont.
In der hebräischen Umgangssprache wird das Furzen von Ungeheuer – mifletset abgeleitet:
hiflits – wörtlich übersetzt: ungeheurlich tun
Und das ist es mitunter auch! Dann nämlich, wenn Leute in Gesellschaft in geschlossenen Räumen ungeniert furzen. Ich möchte allerdings niemandem zu nahe treten und selbstverständlich darf gefurzt werden, wenn es denn sein muss, weil man sonst Bauchweh kriegt oder so.
Manchmal geschieht es auch, dass ein Furz ohne Absicht entwischt. Ob unabsichtlich oder notfallmässig…die Hebräer haben eine elegante Art, sich aus der Affäre zu ziehen: Slicha, rak schichrarti Jona – Verzeihung, ich habe eben eine Taube befreit.
In der Tat ist das Ungeheuerliche sehr befreiend. Und wie es die Taube symbolisiert…sorgt der Furz für „Frieden“ im Darm. Wenigstens für einen Moment bis der Nächste sich ankündigt!
Aber damit auch Frieden zwischen den Menschen sei, möchte ich an alle appellieren, nicht ungeheurlich zu tun!
Soviel zum Thema. Einen friedvollen Tag mit euren Mitmenschen und Därmen wünscht euch
Brig
ungeheuerlich! https://m.youtube.com/watch?v=9rNzku6aiZA
Horror beim Aufwachen – Menschen, die sich viele Gedanken machen, Stress erleben, schlecht abschalten können und nicht genug Schlaf bekommen sind eher empfänglich für das Phänomen Schlaflähmung. Ich wusste damals nicht, dass es sowas gibt und konnte mir deshalb keinen Reim auf das Erlebte machen. Ich dachte, ich hätte eine Begegnung der unheimlichen Art. Oder es hätte der Teufel persönlich einen ganz schlechten Aprilscherz mit mir gemacht (es war die Nacht zum ersten April).
Erst Jahre später fand ich heraus, dass ich längst nicht die Einzige bin mit Schlaflähmungserfahrungen und dass es dafür eine nachvollziehbare Erklärung gibt. Die Erinnerung an das dramatische Erlebnis ist allerding noch ganz lebendig, als wär’s gestern gewesen.
und es reimt sich sogar…
Ich denke immer
auch im Bett
in meinem Zimmer
nachts in den Träumen
als würde ich sonst
etwas versäumen
Das Bett ist mein Kino
im Schlaf läuft der Film
vor meinen Augen
befind ich mich drin
oft ist’s nur harmlos
manchmal auch wahr
hin und wieder
masslos sogar
Bin ich im Traum
trunken vor Glück
möcht ich am liebsten
nicht wieder zurück
doch einmal erwacht ich
gedankenleer
nichts war im Dunkel
Stille umher
und dann wurde es schwer…
Die Angst sie packte
den Geist und die Glieder
ich schrie
ja ich wollte
versuchte es wieder
Und plötzlich war’s hell
die Wände voll Fratzen
unheimlich grell
das Licht
und auf mir lag
ein Tonnengewicht
Ich spürte den Schmerz
und konnte nichts tun
jemand war da
und quälte mich
die Stimme versagte
verzweifelt und stumm
schrie ich und bat
bring mich nicht um
Sekunden, Minuten
unendlich lang
erstickend die Last
mir war so bang
Und dann – war es fort
das schreckliche Wesen
und mit ihm die Schmerzen
die Fratzen
die Last
friedliche Nacht
als wär nichts gewesen
Nur fliehn von dem Ort
dacht ich und ging
mit weichen Knien
zitternd im Dunkeln
fand ich die Tür
Und wandte den Blick
zaghaft –
noch einmal zurück
mein Hals, ich fühlte den Klos
doch da war keiner
und dann –
rannte ich los
Nichts ist so sehr erwünscht wie Menschlichkeit, wenn es um lebensbedrohende Situationen geht, wenn Mensch und Tier von Leid und Unrecht getroffen werden und Schweres durchmachen müssen.
Menschlichkeit – Menschheit – Mensch – lebensbedrohlich
Enoschiut – Enoschut – Enosch – matsav enoschi
In der hebräischen Sprache werden diese Worte mit der gleichen Wortwurzel gebildet, welche folgendes zum Ausdruck bringt: schwach, hinfällig, sterblich
Das Höchste Gut des Menschen, die Menschlichkeit wird mit dem Wort gebildet, dass auch seine Niedrigkeit zum Ausdruck bringt.
Der Mensch – Enosch – oder auch Adam – ist im hebräischen Wortverständnis ein schwaches, hinfälliges Wesen, welches von der Erde genommen wurde und auch wieder dorthin zurückkehren wird.
Jedoch steht dem Enosch das Elohim gegenüber. Elohim – der Mächtige, der Starke, der Erste, der Bundesgott, der einem Ziel Zustrebende.
Sowie Himmel und Erde untrennbar sind, kann auch Enosch nicht ohne Elohim sein. Der Atem des Mächtigen durchdringt das Schwache. Das Unvergängliche wirbt um das Vergängliche und das Vergängliche streckt sich nach dem Unvergänglichen aus. Gott und Mensch in Beziehung zueinander ermöglichen erst wahre Menschlichkeit und wahre Göttlichkeit, schenken Hoffnung und Freude auf eine verheissungsvolle Zukunft.
in diesem Sinne wünsche ich dir einen hoffnungsvollen Tag
Brig
Kritik schafft Kälte
was jedoch wärmt
sind Komplimente
und das zählt!

Ein Freund von mir hat die Region, in der ich wohne mal als „the brig empire“ bezeichnet. Das hat mir natürlich geschmeichelt und mich zum Dichten inspiriert. Empire passt zu meinem Familiennamen Meier und zu vielen anderen Worten, welche ich danke der Reimemaschine gefunden habe
Ein Versuch…

If miss lovely Meier
would have lived before
she would have on a pyre
been burned in midts of a roar
her hair – red as a fire
would have proved the court
she is a real Vampire
and no one could have thwart
her destiny was dire
although the time was near
the womenhood entire
would fight for their affair
How lucky is miss Meier
that nowadays she lives
with only one desire
to love what life her gives
she does not much require
but she enjoys a lot
her peaceful brig empire
with thanks for what she got
many do admire
her style but what she wants
that it would set a fire
and each one in Response
would straight himself aquire
this beauty point of view
of love which will inspire
a whole world just to do
what never will expire
but finally will lead
the world to God’s empire
which is miss Meier’s creed
Amen
Seit der gute Mond
von Menschen ist bewohnt
fallen dort Raketen
und steigen auch empor
Menschen bräucht es dringend
mit Herzen und Verstand
um wahren Frieden ringend
doch Krieg ist nach wie vor

Vision eines Kindes
Die Einen haben’s vor dem Kopf
die Andern unterm Suppentopf
schwarz hängt’s manchmal an der Wand
macht uns dies und das bekannt
manche Frauen sind mitunter
genauso flach und leiden drunter
sie tragen’s jedoch elegant
mit Leichtigkeit in einer Hand
samt Essen und dem Wein zum Gast
und auch zurück wenn’s ihm nicht passt
während Andern es viel Geld
bedeutet ja die ganze Welt
spielen viele um die Wette
auf dem legendären Brette
und dann gibt es auch die Schnellen
die auf des Meeres grossen Wellen
reiten oder steil am Hang
fahren um den ersten Rang
erwähnenswert wär nicht zuletzt
wie’s die Oma hat benützt
zum Wäsche schrubben damals noch
welch schwere Arbeit war das doch
und heute dient’s dem Mann zur Zier
im Gegensatz zum Bauch voll Bier.
Ich persönlich brauch es täglich
ohne es wär es nicht möglich
so viel Früchte kleinzukriegen
Kräuter hin und her zu wiegen
Zwiebeln schneiden und zerhacken
auch mal was vom Finger zwacken
Gemüse scheibeln bis es reicht
mit dem Brettchen geht es leicht!
Was haben Kleid und Betrug miteinander zu tun? Man muss sicher nicht lange überlegen, um einen Zusammenhang zu finden. Modetrends, Anzüge, Uniformen, Kostüme, Glitzer und Glamour, Accessoires, Strümpfe, Korsetts, Push-ups, Burkas usw. machen uns zu dem, was wir sein wollen oder sein müssen. Warum kleiden wir uns überhaupt (von den Wetterverhältnissen mal abgesehen…)?
Die hebräische Sprache fordert uns zu einer spannenden Betrachtung heraus. Beide Worte werden aus derselben Wortwurzel „bet-gimmel-dalet“ gebildet. „beged-begida„
Lass uns für einen Moment zurückgehen zum Anfang und zu den ersten Menschen, die ja bekanntlich nackt waren. Nachdem sie trotz Verbot von der einen Frucht gegessen hatten, versuchten Adam und Eva mit einem dürftigen Kleid aus Feigenblättern die ihnen plötzlich gewahr gewordene Scham vor Gott zu verbergen. Gott bedeckte ihre Schuld mit einem Kleid aus Fell. Dass dies den Tod eines unschuldigen Tieres kostete (anstelle ihres eigenen Todes, wie angedroht) und somit der stellvertretende Tod als erster Tod in die Welt trat, wäre wieder eine Betrachtung für sich.
Das Kleid (die Schuld) hatte sich also zwischen Gott und die Menschen gestellt. Der Betrug zerstörte die innige Gemeinschaft zwischen Gott und den Menschen, die ganz ohne „verstecken“ auskam.
Ich überlasse dich nun deinen eigenen Gedanken hierzu und wünsche dir einen wunderschönen Tag… mit oder ohne Kleider