A dere Rüebe gseht me guet wie’s Alter eim verändere tuet I ha si tagelang gschtudiert und was i gseh ha gnau notiert
Scho gli am Afang het’s mer gschalte die Rüebe loot sich nid lang halte was schön isch gwachse, riif und buschber isch bald emol nümm ganz so chnuschper Gliich gohts em Mönsch, chum isch er gross zerfallt er wieder gnadelos
zerscht bäumt er sich no uf dergäge und mutiert gar fascht derwäge Wenn ein sich do nid ständig pflägt und es bitzeli zu sich luegt denn artet’s us ganz uf di Schnelle es wachse Hoor wo si nit selle Es wachse überhaupt mängs Sache wo eim denn chönnte Sorge mache
doch denn git’s Teil, die schrumpfen au sowohl mim Maa als au bi’r Frau Me gseht’s denn guet und me verstoht dass jetzte langsam abwärts goht me cha au mache was me will irgendwenn nützts nümme vill
Sälbscht wemme no gnueg Wasser trinkt d’Füechtigkeit im Körper sinkt si sinkt und er vertröchnet ganz
Bald feiern wir Neujahr und in Israel würde das «Rosh Hashana» heissen – der Anfang des Jahres oder wörtlich: «der Kopf des Jahres“.
Auch das Wort «Bereshit» welches wir als erstes Wort in der Bibel lesen und « im Anfang» bedeutet, enthält das Wort «Kopf». Wenn man nämlich die letzten beiden Buchstaben weglässt heisst es «baRosh» und das heisst «im Kopf».
Somit würden wir dann lesen: «im Kopf erschuf Gott Himmel und Erde»
Ist die ganze Schöpfung nun vielleicht doch nur eine Matrix und wir nichts anderes als Gedanken im Kopf eines anderen?
Im Johannesevanglium lesen wir: Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Von Anfang an war es bei Gott. Alles wurde durch das Wort geschaffen, nichts ist ohne das Wort entstanden
Also doch, im Kopf fängt alles an! Das Wort entspringt der Denkzentrale im Kopf und wird zur Schöpfung. Selbst, wenn wir nichts weiter tun, als es auszusprechen, hat es das Potential, auszugehen und zu vollbringen, zu was es gesendet ist. Wow….wenn ich das mal so bedenke, wenn ich die Welt betrachte…..dann bin ich grad mal sprachlos.
Was meint ihr?….vielleicht sollten wir uns für das neue Jahr vornehmen, vermehrt auf unsere Worte und ihre Schöpfungskraft zu achten?!
Und wenn wir uns nun „einen guten Rutsch“ wünschen hat das weniger damit zu tun, dass wir auf einer Schneepiste oder sonst irgendwie ins neue Jahr rutschen wollen, sondern vielmehr hat es mit dem hebräischen Wort «Rosh» zu tun. «A git Rosh» wünscht man sich auf Yiddisch und daraus ist wohl der Ausdruck «einen guten Rutsch» entstanden und bedeutet nichts anderes als ein guter Anfang ins neue Jahr!
Und das wünsche ich uns allen – a git Rosh! (auch im wahrsten Sinne des Wortes) Mögen unzählig liebende und wohlwollende Worte unseren Gedanken entspringen, auf dass die Welt eine neue Schöpfung wird!
Im Tanach – das erste Wort ist „Bereshit“, so steht es dort es meint: im Anfang und zuerst in English würd es heissen „first“
Und so geschah‘s auch bereshit dass eine Dame namens Brig in Jerusalem beim suchen nach Kaffee und feinem Kuchen die Aroma-Cafe-Kette für sich als Cafehaus entdeckte Dort bestellt man an den Kassen zahlt – dann wollen sie auch wissen wie man heisst damit sie dann laut und durch das Mikrofon dich rufen können „….’wakasha (eigentlich bewakasha – bitte) was du bestellt hast, ist jetzt da!“
Bereshit bewakasha!
Brig sitzt schon ‘ne ganze Weile und denkt: „Ich hab ja keine Eile ich werd‘ ein gutes Stündchen bleiben und ein neues Verslein schreiben.“
Bereshit bewakasha!
Ab und zu gleitet ihr Blick zu den Kaffemachern an der Thek‘ „Nun wird’s Zeit,“ denkt sie erstaunt „Wie lang wird hier Kaffee gebraut?“
Bereshit bewakasha!
Plötzlich dämmert‘s ihr – „oh Shit! Sagt‘ ich nicht ich heiss Brischit?“ Weil Brig, das konnte jetzt gar keiner verstehn von denen, auch nicht einer Auch Brigit war viel zu exotisch und an der Kasse wurd‘s chaotisch die Leute standen in der Schlange den einen ging‘s schon viel zu lange Da half dann nur noch auf Französisch Brischit ja, das war dann möglisch aber nur, weil man verstand Bereshit – s‘liegt auf der Hand
Und schon – nicht wirklich bereshit tönt‘s von der Theke:
Bereshit bewakasha, hakaffe mechake lach!
und Brischit alias Bereschit ging schleunigst hin und nahm ihn mit 🙂
Seither stelle ich mich bei Aroma mit Bereshit vor. Keine Ahnung, ob es diesen Namen überhaupt gibt. Ich habe ihn noch nie gehört. Aber eben… alles ist einmal bereshit. Und der Name gefällt mir 🙂
mit Tanach ist übrigens das alte Testament gemeint
Im vergangenen Jahr habe ich mich intensiv dem «Steine suchen» gewidmet. Dabei entdeckte ich wunderschöne Exemplare. So mancher Stein sprach in mein Leben hinein, bzw. ich durfte in das Leben eines Steines hineinschauen und so manches Wunder sehen.
Bei meinen Spaziergängen habe ich auch immer wieder Steinherzen gefunden. Das bisher Schönste fand ich letzthin im Rhein. Seine Form und seine Farbe sind unglaublich schön und nachdem ich ihm etwas Schliff gegeben habe, strahlt es nun von innen heraus in wunderbarem Glanz und es fühlt sich auch ganz wunderbar an!
Ja, Liebe ist wunderschön! Liebe strahlt von innen heraus! und Liebe fühlt sich wunderbar an!
Ich habe das Herz lange in meiner Hand gehalten und die Worte dazu geschrieben. Beides, Herz und Worte berühren mich sehr Ich weiss ganz sicher, die Liebe wird das letzte Wort haben und das – das fühlt sich ganz, ganz wunderbar an!
so wünsche ich euch aus der Ferne und von ganzem Herzen ein frohes Fest der Liebe
Chanukia (so nennt man den Chanukkaleuchter) mit den 12 Stämmen Israel und dem Löwen Judas
Heute feiern die Juden in aller Welt den Beginn des Chanukkafestes, das Fest der Tempelweihe. Für die nächsten acht Tage werden täglich in jedem jüdischen Haus die Kerzen des Chanukkaleuchters entzündet. Vorzugsweise steht der achtarmige Leuchter in einem Fenster, damit auch die vorbeigehenden Menschen (die übrige Welt) das helle Licht des Chanukkawunders sehen können. Heute Abend wird eine Kerze brennen, morgen sind es zwei, bis dann am achten Tag alle Kerzen leuchten. Die Kerzen werden übrigens mit der neunten Kerze, die in der Mitte erhöht ist, angezündet. Man nennt sie Shamash (Diener). Sie brennt immer auch mit. Wie es dazu kam, dieses Fest zu feiern, ist in den beiden Bücher der Makkabäer nachzulesen oder hier. Es ist eine wunderbare Geschichte über Glaube, Treue und Heldentum in einer absolut dunklen Zeit für das jüdische Volk.
Zur gleichen Zeit wie Chanukka bereitet sich die Christenheit auf Weihnachten vor. Seit Wochen schon sind die Strassen und Häuser mit Lichtern geschmückt und wollen uns auf das Fest einstimmen. In zwei Tagen ist es soweit. Die Welt feiert einmal mehr die Geburt Jesu, des Sohnes Gottes, der in unsere Welt kam, um uns zu erlösen.
Chanukkah und Weihnachten, zwei lichtvolle Feste, die beide etwa zur gleichen Zeit gefeiert werden, (25.Kislew/25.Dezember) Ist es nur Zufall oder gibt es eine Verbindung zwischen den beiden Festen?
Während das Datum der Tempelweihe geschichtlich belegt ist, ist der Tag der Geburt Jesu nicht bekannt. Das neue Testament erwähnt ihn mit keinem Wort. Der 25. Dezember war im römischen Kalender der Tag der Wintersonnenwende und wurde später zu Weihnachten umgedeutet. Man kann darüber denken, wie man will, aber die Symbolik, die damit einhergeht, dass Jesus – als Licht der Welt – in die dunkelste Zeit hineingeboren wurde, ist schon beachtlich. Das Chanukkafest wird in der Bibel nur einmal erwähnt. Die kurze Erwähnung im Neuen Testament ist allerdings ein paar Gedanken wert.
Damals ging Jesus nach Jerusalem, um das Fest der Tempelweihe (Chanukka) zu feiern. Im Tempel befand sich der siebenarmige Leuchter, um den es in der Geschichte von Chanukka geht. Die Menorah – so nennt man den Leuchter auf Hebräisch, brannte Tag und Nacht. Er symbolisierte die Gegenwart Gottes, das Licht des Lebens bei den Menschen.
Ausgerechnet, als Jesus zum Tempel kam an diesem Chanukkafest, fragten ihn die Juden:
„Bis wann hältst du unsere Seele hin? Wenn du der Christus bist, so sage es uns frei heraus“. Jesus antwortete ihnen: „Ich habe es euch gesagt, und ihr glaubet nicht. Die Werke, die ich in dem Namen meines Vaters tue, diese zeugen von mir“. (Joh. 10,22)
ein paar Verse vorher sagte Jesus auch:
„Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben“, (Joh.8,12)
Diese Worte waren Gotteslästerung in den Augen der Juden und sie versuchten Jesus umzubringen. Sie verstanden nicht, dass sich vor ihnen Augen die Schrift über den versprochenen Messias erfüllte:
Das Volk, das im Finstern wandelt, sieht ein großes Licht, und über denen, die da wohnen im finstern Lande, scheint es hell Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ist auf seiner Schulter; und er heißt Wunder-Rat, Gott-Held, Ewig-Vater, Friede-Fürst; auf dass seine Herrschaft groß werde und des Friedens kein Ende auf dem Thron Davids und in seinem Königreich(Jesaja 9,1/5,6)
„Es ist zu wenig, dass du mein Diener bist, die Stämme Jakobs aufzurichten und die Zerstreuten Israels wiederzubringen, sondern ich habe dich auch zum Licht der Völker gemacht, dass mein Heil reiche bis an die Enden der Erde“ (Jesaja 49,6)
Mache dich auf, werde Licht; denn dein Licht kommt, und die Herrlichkeit des HERRN geht auf über dir! Denn siehe, Finsternis bedeckt das Erdreich und Dunkel die Völker; aber über dir geht auf der HERR, und seine Herrlichkeit erscheint über dir. Und die Völker werden zu deinem Lichte ziehen und die Könige zum Glanz, der über dir aufgeht. (Jesaja 60,1)
Die Geschichte Gottes mit den Menschen birgt so viele wunderbare Geheimnisse und Offenbarungen. Es gäbe noch vieles darüber zu berichten und zu entdecken aber ich lass es mal genug sein für heute 🙂
Wie schön, dürfen wir Chanukka und Weihnachten feiern zwei Feste, die uns an ein und dasselbe Licht erinnern Das Licht Gottes bei den Menschen. Und es ist wirklich da! Möge es hell in unseren Herzen brennen!
in der Christenheit gilt der siebenarmige Leuchter des Tempels als ein Vorschatten für Jesus Christus. Sein hebräischer Name Yeshua ישוע lässt sich wunderbar in die sieben Arme der Menorah integrieren
Zion fahre fort im Licht mache deinen Leuchter helle lass die erste Liebe nicht suche stehts die Lebensquelle Zion, dringe durch die Enge Pfort Zion, Zion, fahre fort!
Immer am Montag ist es soweit am Abend jeweils zur gleichen Zeit laden Matthias und Mia ein Teil von ihrem Projekt zu sein heute wird’s sinnlich und himmlisch von fern mit Brig bei den Montagslyrikern
‚S isch mir alles eis Ding ob i lach oder sing ha-n-es Härzeli wie-n-es Vögeli darum liebe-n-i so ring ha-n-es Härzeli wie-n-es Vögeli darum liebe-n-i so ring
Weil ich so gerne lerne und weil ich’s wissen muss beiss ich an der Schale von mancher harten Nuss Und find ich dann die Kerne hab ich zum guten Schluss wie schon so viele Male den wahren Lerngenuss