geborgen

Das irdische Leben mag Anfang und Ende haben
aber die Liebe hört niemals auf
sie ist Schöpfung ohne Ende
sie ist das Universum
in welchem wir geborgen sind

Nichts wird uns jemals trennen
von der Liebe
die uns trägt
und wieder zusammenführt

Eine grossartige Geschichte

Als ein Gedanke 
war ich bei dir
du dachtest mein Leben
von Anfang an
mit all seinen Facetten
genau so 
wie du jedes Leben dachtest

Welche grossartige Geschichte
hast du dir ausgedacht!
Und ich bin Teil davon
ich darf teilhaben
ich bin
so wie ein jeder ist
in dieser Geschichte

Das Geniale ist
und leider leider auch Fatale 
du lässt uns mitschreiben
jeder hinterlässt ein Kapitel
in deinem Buch

Du aber bleibst
Schöpfer und Vollender
alle Tage die noch kommen werden
hast du schon gesehen
Das grosse Finale 
hast DU geschrieben
Es wird gut werden
weil du es so willst

Ich will es auch
ja, ich glaube, alle wollen es
Im tiefsten Grunde des Herzens
sehnt sich ein jeder danach
dass du die Geschichte 
diese unglaublich schöne
tragisch wunderbare Menschheitsgeschichte
zu einem glücklichen Ende führst

und vielleicht…
wirst du mit uns ein neues Buch aufschlagen
und wir werden eine neue Geschichte beginnen
ich freue mich jedenfalls
Brig

A git Rosh! En guete Rutsch!

Bald feiern wir Neujahr und in Israel würde das «Rosh Hashana» heissen – der Anfang des Jahres oder wörtlich: «der Kopf des Jahres“.

Auch das Wort «Bereshit» welches wir als erstes Wort in der Bibel lesen und « im Anfang» bedeutet, enthält das Wort «Kopf». Wenn man nämlich die letzten beiden Buchstaben weglässt heisst es «baRosh» und das heisst «im Kopf».

Somit würden wir dann lesen: «im Kopf erschuf Gott Himmel und Erde»

Ist die ganze Schöpfung nun vielleicht doch nur eine Matrix und wir nichts anderes als Gedanken im Kopf eines anderen?

Im Johannesevanglium lesen wir:
Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Von Anfang an war es bei Gott. Alles wurde durch das Wort geschaffen, nichts ist ohne das Wort entstanden

Also doch, im Kopf fängt alles an! Das Wort entspringt der Denkzentrale im Kopf und wird zur Schöpfung. Selbst, wenn wir nichts weiter tun, als es auszusprechen, hat es das Potential, auszugehen und zu vollbringen, zu was es gesendet ist.
Wow….wenn ich das mal so bedenke, wenn ich die Welt betrachte…..dann bin ich grad mal sprachlos.

Was meint ihr?….vielleicht sollten wir uns für das neue Jahr vornehmen, vermehrt auf unsere Worte und ihre Schöpfungskraft zu achten?!

Und wenn wir uns nun „einen guten Rutsch“ wünschen hat das weniger damit zu tun, dass wir auf einer Schneepiste oder sonst irgendwie ins neue Jahr rutschen wollen, sondern vielmehr hat es mit dem hebräischen Wort «Rosh» zu tun. «A git Rosh» wünscht man sich auf Yiddisch und daraus ist wohl der Ausdruck «einen guten Rutsch» entstanden und bedeutet nichts anderes als ein guter Anfang ins neue Jahr!

Und das wünsche ich uns allen – a git Rosh!
(auch im wahrsten Sinne des Wortes)
Mögen unzählig liebende und wohlwollende Worte unseren Gedanken entspringen, auf dass die Welt eine neue Schöpfung wird!