Wenn du liebst
sei sachte
wenn du gibst
beachte
dass nicht zur selben Zeit
du alles nimmst
was eben noch
die Leidenschaft entfachte
Schlagwort: Liebe
Du kennsch mi Götz
Du kennsch mi Götz, du weisch alles besser
Götz, du kennsch mis Härz
Du kennsch mi Götz, du weisch alles besser
mis Glück, min Schmärz – du weisch alls
du kennsch mi besser
Drum lo mi nid elei
du bisch mi Geborgeheit
bi dir bin i dihei
bi dir fühleni mi treit
I kenn di Götz, i weiss alles besser
Götz, i kenn dis Härz
i kenn di Götz, i weiss alles besser
dis Glück, din Schmärz – i weiss alls
i kenn di besser
Drum blib au i bi dir
wenn d’mi bruusch denn bin i do
du bisch dihei bi mir
und i lo di niemols go
Mir kennend eus, mir zwei wüssets besser
du mi, und i kenn di
mit jedem Johr wirds no einisch besser
mir kennend eus bedi, mir zwei
mir wüssets besser
Ja, mir gönd mitenand
mir hebet zäme uf em Wäg
es Läbe fürenand
a guete und a schlächte Täg
für meinen Götz
zum 25. Hochzeitstag
froh auf den Stein achten 😀
Liebesmühe
der sanfte Kern
So manch vermeintlich raues Herz
ist innen fein und glatt
es schützt sich nur vor Liebesschmerz
weil’s viel gelitten hat
Nimmt’s einer zärtlich in die Hand
und löst die raue Schicht
bricht durch des Schutzes dicke Wand
sein sanfter Kern ans Licht

mein schönster Gewinn
Die Jahre ziehen wie Wasser im Fluss
und spülen so manches an Land
mal ists Geröll, mal ein freundlicher Gruss
des Lebens Spuren im Sand
Und manchmal glitzern die Sterne darin
und künden von Jubel und Glück
Mädchen, du warst mein schönster Gewinn
denk ich an dein Kommen zurück
Du brachtest mir Freude und Tränen zugleich
das Wasser stieg manchmal gar hoch
doch waren die Jahre wie nie zuvor reich
und reich sind sie immer noch
Oft halte ich inne – ich liebe es sehr
am Fluss Deines Lebens zu stehn
und wünsche, er bringt dir an Gutem noch mehr
mein Kind, deine Welt ist so schön

viel Herz
wer viel hat, kann auch viel geben

geborgen
Das irdische Leben mag Anfang und Ende haben
aber die Liebe hört niemals auf
sie ist Schöpfung ohne Ende
sie ist das Universum
in welchem wir geborgen sind

Nichts ist stärker als die Liebe
die uns trägt
und wieder zusammenführt
Meereswogen
Es trifft Dein Blick mich unerwartet
unverhofft
gleich einer Meereswelle
rauschend und mit Leidenschaft
Es ist, als fliehen mir die Füsse
als zöge mich der Sand
ins Meer mit jeder neuen Welle
weiter weg vom Strand
Und lässt du wieder los
ist’s nur ein Spiel,
wohl wissend, ja du weisst
ich kann mich deiner nicht entziehn
Die Meereswogen stürmen
mein Herz, es wogt das Blut
zu spät, das Land verschwindet
über mir ist Flut
und mahnt auch der Verstand
„Halt ein, du wirst noch untergehn!“
Ich lass bestimmt, wenn du mich führst
ich lasse es geschehn

verbunden
Wenn heute Nacht die Sterne leuchten
und wir wohl zur selben Zeit
fern voneinander sie betrachten
bist du von mir nicht mehr so weit
Dieselben Sterne, die verbinden
derselbe Tag, die Gegenwart
irgendwann wird er uns finden
der Augenblick, der uns gehört




