
hoffnungsvolle Aussichten

Leben berührt – Gedichte und Geschichten


Wo bist du Himmel
wo bist du genau?
Du scheinst mir so weit
weit hinter dem Blau
Ach könnt ich dich sehen
für einen Blick
das Bühnenbild drehen
zum Anfang zurück
Da, wo ich noch
in deinen Zelten
zuhause bei dir war
in ewigen Welten
Bleibe mir Himmel
sei immer mit mir
so lang ich von Ferne
hinaufschau zu dir
Ich vermisse das Heilige
in den Begegnungen
das Berühren und berührt werden der Seele
Ich vermisse den Himmel
der sich auftut
wenn Menschen sich anvertrauen
So, wie es kürzlich geschah
im Zwiegespräch mit meiner drei Monate alten Enkelin:
Ich grüsste sie in ihrem Bettchen
da schaute sie zu mir hoch
und ihre Augen fingen an zu leuchten
Sie war plötzlich ganz aufgeregt
mir zu berichten
was sie erlebte
und was sie bewegte
Es war wunderbar, ihr zuzuhören
Für einen Moment
und das war heilig
tat sich der Himmel über uns auf
Da wurde mir wieder bewusst
wie sehr ich es vermisse
Du lachst des Tages wenn ich komme
heim zu dir für alle Zeit
ein Festtag strahlend wie Sonne
hältst du schon heut für mich bereit
Über alle Himmelssphären
wirst du mich führen, Herrlicher
und jubelnd werden Engelsscharen
Lieder singen dir zur Ehr
Durch ein Meer von Licht und Friede
wirst du mich tragen heimatwärts
und ewiglich wird deine Liebe
mich umfangen – Vaterherz!

Ich schaue hinauf
zu den Bergen
von wo mir Hilfe kommt
du verbirgst dich nicht vor mir
Du Gott, bist eine feste Burg
In deiner Herberge
ist Raum für mich
Du schenkst Geborgenheit
und bürgst für mich
darum berge ich mich bei dir

Bildquelle: https://de.123rf.com/
You came and you went as a pilgrim alone
and left in my hand a beautiful stone
a symbol of friendship which strongly is proved,
two colours combined cannot be removed.
No matter how far the distance might be
where ever we are, the same sky w‘ll see.
the stars shining bright, I’ll never forget
the moment, the day, when you and I met

Nichts ist so sehr erwünscht wie Menschlichkeit, wenn es um lebensbedrohende Situationen geht, wenn Mensch und Tier von Leid und Unrecht getroffen werden und Schweres durchmachen müssen.
Menschlichkeit – Menschheit – Mensch – lebensbedrohlich
Enoschiut – Enoschut – Enosch – matsav enoschi
In der hebräischen Sprache werden diese Worte mit der gleichen Wortwurzel gebildet, welche folgendes zum Ausdruck bringt: schwach, hinfällig, sterblich
Das Höchste Gut des Menschen, die Menschlichkeit wird mit dem Wort gebildet, dass auch seine Niedrigkeit zum Ausdruck bringt.
Der Mensch – Enosch – oder auch Adam – ist im hebräischen Wortverständnis ein schwaches, hinfälliges Wesen, welches von der Erde genommen wurde und auch wieder dorthin zurückkehren wird.
Jedoch steht dem Enosch das Elohim gegenüber. Elohim – der Mächtige, der Starke, der Erste, der Bundesgott, der einem Ziel Zustrebende.
Sowie Himmel und Erde untrennbar sind, kann auch Enosch nicht ohne Elohim sein. Der Atem des Mächtigen durchdringt das Schwache. Das Unvergängliche wirbt um das Vergängliche und das Vergängliche streckt sich nach dem Unvergänglichen aus. Gott und Mensch in Beziehung zueinander ermöglichen erst wahre Menschlichkeit und wahre Göttlichkeit, schenken Hoffnung und Freude auf eine verheissungsvolle Zukunft.
in diesem Sinne wünsche ich dir einen hoffnungsvollen Tag
Brig