…die flache Erde ist kein Irrtum,
sie ist ein Bekenntnis
Schlagwort: Glaube
Worte, wo seid ihr geblieben
Worte, wo seid ihr geblieben
wo ich doch so traurig bin
Ihr Guten, von Hoffnung getrieben
seid alle aus meinem Sinn
Schweigend sind diese Tage
die Stunden gehn zögernd voran
erdrückend, dass ich verzage
und davon nicht schreiben kann
Allein, das Herz schlaget sturm
dass selbst in der Nacht es mich schreckt
ach, könnte es einfach nur ruhn
mit Worten des Friedens bedeckt

Herr, wohin sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens. Johannes 6, 68
Ich webe, also bin ich
In der grossen Weltgeschichte leb und web ich mittendrin Nicht, dass ich's zu sehr gewichte es ist nur so, dass ich halt bin Wo - das frag ich hin und wieder war ich einst und ja - warum kam ich auf die Erde nieder? Das Gedächtnis schweiget stumm Muss ich's wissen? Wird's noch dauern, offenbart die Seele mir was hinter meines Daseins Mauern der Grund, warum ich existier? Nun, es muss die Zeit ja kommen wo sich alle Dinge klärn und bleibts im Heute auch verschwommen von meinem Herzen ist's nicht fern

In IHM nämlich leben, weben und sind wir, wie auch einige eurer Dichter gesagt haben: Ja, wir sind von seinem Geschlecht. Apostelgeschichte 17,28
auf unserer Reise
Vom Anfang bis zum Ende
auf unsrer langen Reise
bist Du, der seine Hände
oft unerkannt und leise
segnend auf uns legt
Du weisst um alle Tage
um jede Not und Freude
Du kennst all unsre Pfade
und was gerade heute
unser Herz bewegt
Du bist’s, der uns berühret
und der uns bis zum Ziele
mit seinem Geiste führet
und durch der Wirren viele
an unserer Seite geht

Schwerter zu Pflugscharen
zum Jahrestag des Kriegsbeginn in der Ukraine
Lasst uns hinauf gehen zum Hause Gottes – zum Haus der Liebe.
Die Liebe lehrt uns, wie wir auf ihren Wegen wandeln können.
Die Liebe wird den Streit zwischen den Völkern schlichten
und den vielen Nationen wird sie Recht zusprechen.
Dann werden wir unsere Schwerter zu Pflugscharen
und unsere Speere zu Winzermesser schmieden.
Kein Volk wird mehr das andere angreifen
und niemand lernt mehr, Krieg zu führen.

Denn die Liebe sucht nicht das Ihre. Sie treibt nicht Mutwillen
und bläht sich nicht auf. Sie ist langmütig und freundlich,
Sie verhält sich nicht ungehörig und lässt sich nicht erbittern.
Sie rechnet das Böse nicht an, aber sie freut sich über Gerechtigkeit und Wahrheit.
Sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie duldet alles.
Die Liebe hört niemals auf.
frei nach Jesaja, Kapitel 2 und 1.Korinther, Kapitel 13
wenn alles schläft
Je länger, je mehr
liebe ich die Nacht
In der Stille
wenn alles schläft
bin ich hellwach
und die Zeit ist
als wäre sie nicht
Aber alles ist
Ich kann es fühlen
und du Gott
bist auch

Elfchen zum Elften/Zuversicht
Beitrag zur Mitmachaktion von Eva, dein Poet
Zuversicht
kostbares Gut
in kritischen Zeiten
Sicht für die Zukunft
nichtsdestotrotz

darin berge ich mich
dass Du die Quelle allen Lebens
und der Liebe bist
Aus dir ist alles entsprungen
und zu dir wird alles kehren
Darin berge ich mich

sie dreht sich noch
ohne Schuld

Du rührst mich an
mit deiner reinen Liebe
ohne Schuld
trittst du zu meinem Zelt
ach, könnte ich
den Zauber dir erwidern
unbedarft
kindlich und verträumt
Du fragst es nicht
lässt dich vertrauend ein
glaubend
dass es uns geschieht
und bergst dich
ganz im Glücke taumelnd
in meinen Armen
innig und geliebt
