…und was daraus geworden ist

Das steinerne Schiff ist heute vom sicheren Schrank ins Stoffmeer ausgelaufen, wo es erfahrungsgemäss nicht sinken wird. Es hat unheimlich viel Spass gemacht, den Aufbau, welcher wie der Schiffskörper aus natürlichen Materialien besteht, zu realisieren. Die Segel sind aus reiner Seide (Überbleibsel von einem Hochzeitskleid), die Hölzchen für die Masten und Relings habe ich im Wald aufgelesen und für das Tauwerk, die Wanten und die Verkleidung habe ich Schnur und Garn verwendet. Trotz Spass war es für mich (ich hatte keine Ahnung von Schiffsbau) überhaupt nicht einfach…

…umsomehr freue ich mich
dass der Götz sich heute riesig
über sein Geschenk gefreut hat
😀😀😀

Mach doch mal was mit dem Stein…

und wo ist er überhaupt?
Die Frage habe ich meinem lieben Götz nur ausweichend beantwortet, denn tatsächlich war ich gerade dabei, aus „seinem“ Stein etwas zu machen. Es ist von vornherein klar – der Stein in seiner Form verlangt geradezu, ein Schiff zu sein. Endlich, nach 30 Jahren, soll der Brocken sein tristes Kellerdasein verlassen dürfen und als stolzes Schiff einen Ehrenplatz in unserer Wohnung bekommen. Naja….es wird wohl ein elender Staubfänger werden,
aber das mache ich jetzt für meinen Götz!

Ob das wohl was wird?
Heute Abend lasse ich es vom Stapel