mein Götz ist ein Spinner
ein Schlimmer, schon immer
schon damals beim Dinner
das erste Date
und nachher im Zimmer
vergesse ich nimmer
“diesmal gewinn er!”
sagte der Spinner
und richtig
er blieb mir für immer

vom Leben berührt – Gedichte und Geschichten
mein Götz ist ein Spinner
ein Schlimmer, schon immer
schon damals beim Dinner
das erste Date
und nachher im Zimmer
vergesse ich nimmer
“diesmal gewinn er!”
sagte der Spinner
und richtig
er blieb mir für immer

In mir ist Ewigkeit
das Grösste überhaupt
das ich empfinde
an jedem Ort
zu jeder Zeit
bist du das Leben
Wort für Wort
mit dem ich mich verbinde
Du bist der Himmel
tief in mir
der Liebe
und der Wahrheit Gründe

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Wenn ich mich des Abends
einkuschele
in meine Decke
und meine Augen schliesse
wenn ich loslasse
und in deine Arme falle
hältst du mich
wie eine Mutter ihr Kind
und wiegst mich
in den Weiten des Universums
durch die dunkle Nacht
Du rüstest mich aus mit Mut,
schenkst mir
Worte des Lebens und der Kraft.
Und des Morgens
bringst Du mich zurück
in den neuen Tag
Du stellst mich auf meine Füsse
und traust mir zu
dass ich meinen Weg gehe
Du glaubst an mich
und hoffst auf mich.
Du bist da
Immer
wenn ich loslasse.

I han di gseh
am Bahnhof stoh
kei Zwiifel
bisches du, Antonio
I red di a
bisch überrascht
du kennsch mi grad
und lachisch
echli verläge fascht
wie lang hei mir
eus nümme gseh
und überhaupt
hei mir eus je
so richtig gseh?
I gspüres grad
de Augeblick
de ghört jetz eus
mir stiige i
was für es glück
in gliiche Zug
du und ich
zmitzt i de lüüt
es isch eus gliich
I lueg di a
und stuune
was du seisch
und wie du redsch
alls a dir isch mir bekannt
dis Lachä
dini Art
ob du’s au fühlsch?
mir sind
meh als nur verwandt
de Zug chunnt a
im Bahnhof Züri
sisch nid s’letschti Mol
wo mir eus gsend
das gschpüri
i dir und mir
isch öppis blibe hange
en Teil vo eus
im andere
wird immer Sehnsucht ha
und blange
Für min Cousin Antonio
Mir hend eus chürzlich zuefällig am Bahnhof troffe, sind in gliiche Zug iigstiege und hend mitenand gred,
wahrschinlich s’erschti Mol überhaupt i eusem Läbe. Es isch mer gsi…als hätt i no en Brueder becho…
Wenn Glocken läuten um Mitternacht
ergreift mich das Wunder erneut
als würde stehen vor ihrem Spiel
die Zeit und die ganze Welt
Ihr Klang trägt mich wie auf Flügeln davon
es kehren die Tage zurück
die Glocken im Turme jubeln im Chor
zu Freude und Liebe und Glück
und war es auch schwer, der Glockenklang hüllt
den Schmerz und so manches Leid
Friede umgibt mich in kalter Nacht
gleich wie ein wärmendes Kleid
und dann wird es still
bum …bum… bum
mein Herz schlägt mit mit dem Schlag an der Uhr
die Sterne ziehen dahin
sie kommen mit in ein neues Jahr
sag Gott, wo führt es uns hin?
vom Turme kommt schon die Antwort herab
begleitet von hellem Klang
die Glocken verkünden das treue Wort
ich gehe den Weg dir voran
ein Weilchen bleib ich beim Turme noch stehn
schau hoch zu dem Sternenmeer
dort ist bewahrt was jemals geschehn
und das, was wird sein noch viel mehr

innehalten, Augen schliessen und dem Glockengeläute zum neuen Jahr lauschen
Friede mit dir
Herr Jesus Christ
Friede der ganzen Welt
gesegnet bist du
der Frieden bringt
herab vom Himmelszelt
Für dich leuchten heute
in deiner Stadt
die Steine in goldenem Schein
willkommen bist du
im Namen des Herrn
Yeshua, um bei uns zu sein

Yeshua ist der Name Jesus auf Hebräisch
und bedeutet Retter
Es gibt ja kein nach Hause kommen
es sei denn, man zieht fort
und auch kein freudig Wiedersehn
ohne Abschiedswort
eine Antwort kriegt man nur
wenn man Fragen stellt
doch heimatlos ist alleweil
wer ohne Antwort bleibt

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take me home
orange bird
to the place
where I belong
where all my people
whom I love
whom I’m missing
for so long
take me home
orange bird
take me home

die schönste Reise führt immer nach Hause
Min Unggle het en Schiilift gha
am Hügel näb sim Huus
i bi damals nones Chind
es schüchs gsi und es chlis
Fahre hani zwar scho chönne,
breit und beinig uf de Schii
aber bim e Renne gwünne
wär ganz und gar unmöglich gsi
Das hani gwüsst woni verstohle
de Gschänklitisch bestuunet ha
für all wo starte hets döt Priise
schön und wunderbari gha
Eine het mer bsunders gfalle
aber ebe…s’isch wie s’isch
dä wo gwünnt wird ohni Zwiifel
grad DAS Gschänkli neh vom Tisch
Es isch es Taschelämpli rot
es runds gsi und mit chline
wienes Mariechäferli
mit schwarze Pünktli fine
No nie hani es sones härzig
Tierli gseh zum lüchte
genau das wärs woni grad jetz
zum glücklich si no brüüchte
Es het mi gwüss grad animiert zum
schnäller si denn je
und so guet is halt ha chönne
bin i abe ufem Schnee
Gnützt hets aber gar nid vill
uf de Lischte wiit wit hinde
jo, die Letschti bini gsi
die Letscht vo allne Chinde
De Unggle het mi denne tröschtet:
„Lueg es het doch gwüss
au für di es chlises Gschänkli
zum Bispil dört die feine Nüss!“
De Tisch isch fascht scho abgruumt gsi
won i bi zuenem cho
und gseh – ungläubig- s’Chäferli
de bescht Priis lit no do!
Ganz verläge han en gno
unds nid so rächt verstande
dass niemer, keine usser mir
das Lämpli kuul het gfunde
Sicher ischs en Irrtum gsi
drum hanis schnäll versteckt
villicht hätt ein im nach hinein
de Irrtum no entdeckt
Wo’s dunkel gsi isch a däm Obe
het es überglücklichs Chind
dihei im Bett under de Decki
mit em Chäferlämpli gspillt
und so zu sich sälber gseit
was kümmeret mich e Lischte
niemert weiss es aber hüt
hani gwunne uf de Pischte

Wenn dein Herz ins Koma fällt
weil Trauer es gefangen hält
wenn es dunkel wird und Nacht
vergesse nicht, wer sie gemacht
der bringt auch deinen Tag zurück
die Sonne und ein neues Glück