„Ich glaub ich spinne!“
dieses Wort
entfährt mir öfters da und dort
Heut entfuhr es mir am Rheine
wo ich immer wieder Steine
unglaublich schöne und verrückte
und auch diesen hier entdeckte…

vom Leben berührt – Gedichte und Geschichten
„Ich glaub ich spinne!“
dieses Wort
entfährt mir öfters da und dort
Heut entfuhr es mir am Rheine
wo ich immer wieder Steine
unglaublich schöne und verrückte
und auch diesen hier entdeckte…

In mein Herz bist du gesunken,
wie eine Perle,
wie ein teurer Diamant.
Wenn du es willst, dann lass dich trunken
mit mir hinab,
bis auf des Herzens Grund,
wo schlummernd meine Träume sind.
Der Allerschönste –
wird er jemals auferstehn?
Wenn du es bist, ruf ihn ins Leben,
sprich nur ein Wort,
so wird er uns geschehn.

Alice hatte die super Idee, von ihren Zeichnungen Postkarten zu gestalten und an alle zu verschicken, die gerne eine haben möchten. Seither habe ich, ausser dass ich nicht mehr alle Tassen im Schrank habe auch eine blumenfressende Ziege – einen echten Fuzzy – im Regal hängen! So hübsch und ja….
….ich habe auch mal ein paar Karten kreiert mit meinen Gedichten drauf. Wer eine möchte, kann es mir mitteilen, ich schicke gerne Post 🙂
Vielleicht macht Alice’s Idee ja noch mehr Schule….die Post würd’s freuen und viele Menschen auch

Ich wünsche allen noch eine schöne Woche
Brig

Wenn ich ein Stein wär heutzutage
würd ich niemals, keine Frage
mich relativen Theorien
widmen oder Energien
Meine Sorge wär allein
ein Stein, ein fröhlicher zu sein
und mit meinem lustig Lachen
alle Menschen froh zu machen

Folgende Ereignisse habe ich schon vor vielen Jahren in Gedichtform festgehalten. Die Verse sind dichterisch nicht ganz korrekt und meine Person darin schon gar nicht. Seit jenen Tagen aber versuche ich mich zu verbessern, auch poetisch…
Unsere Mama
Wenn‘s brenzlig wird rennt sie davon
Götz und Kinder wissen‘s schon
Einmal fast das Haus plodiert
Mama weit weg galoppiert
mit Schrei und Zetzen
Kinder vergetzen
Jemand hat ihr in der Nacht
am Telifon halt Angst gemacht
hat gesagt, sie wär ein Schuft
das Haus flög deshalb in die Luft
Später kam die Polizei
Mama traut‘ sich wieder hei
die Kinderschar im Bette liegt
keines hat was mitgekriegt
war alles nur bös inszeniert
und Mama hat sich fest geniert
Und einmal hat die Erd gebebt
und die Mama – schaut nur, seht!
Flieht aus dem Haus und lässt zurück
die Kinder, Götz! Ihr ganzes Glück!
Später erst, da prüft sie scheu
ob alles noch wie vorher sei
jaja, sie schlafen alle noch
keiner hat den Tod geroch
nur die Mama, sie riecht immer
findet alles immer schlimmer
wie oft hat sie sich schon gerettet
wo Friede war und all‘s gebettet
„Brat mich nicht!“ bat Omelette
„Nicht in die Pfanne, diese Fette!
Mein Gesicht!
Oh, brat es nicht!
Ach – dass Gott mich doch errette!“

„Er tat es nicht (!) und die Brigitte
briet mein Gesicht trotz meiner Bitte!
Wie gemein
kann die doch sein!
Dabei bin ich so eine Nette!“

Anmerkung von der Brigitte:
„Man macht das so, es ist halt Sitte
wo käm ich hin
nach ihrem Sinn
und wenn ich sie gerettet hätte…?
Schaut nur – ein jeder weiss es wohl
dies ist ein schöner Blumenkohl!
Aber auf den zweiten Blick
sieht man doch den kleinen Trick
vom Brokkoli sind alle Blätter
und der Kohl – jetzt kommts noch dicker
ist ein Stein, der rund und schön
ein geologisch Phänomen
aber laut einer Legende
ist’s ein Apfel gar am Ende

Was immer es auch ist und soll
Apfel oder Blumenkohl
man beisst da lieber nicht hinein
denn wie man’s dreht – es bleibt ein Stein!
in Wahrheit ist der Stein eine Geode, die wahrscheinlich mit Quarzkristallen gefüllt ist.
Der Stein wird auch „Apfel des Eliahu“ oder „Melone des Eliahu“ genannt. Nach einer Legende soll der Prophet Eliahu einen Bauer um eine Melone gebten haben, um seinen Durst zu löschen. Der Bauer weigerte sich, worauf Eliahu seine Melonenplantagen in Steine verwandelte.
in Israel stehen diese Steine unter Naturschutz
A dere Rüebe gseht me guet
wie’s Alter eim verändere tuet
I ha si tagelang gschtudiert
und was i gseh ha gnau notiert

Scho gli am Afang het’s mer gschalte
die Rüebe loot sich nid lang halte
was schön isch gwachse, riif und buschber
isch bald emol nümm ganz so chnuschper
Gliich gohts em Mönsch, chum isch er gross
zerfallt er wieder gnadelos

zerscht bäumt er sich no uf dergäge
und mutiert gar fascht derwäge
Wenn ein sich do nid ständig pflägt
und es bitzeli zu sich luegt
denn artet’s us ganz uf di Schnelle
es wachse Hoor wo si nit selle
Es wachse überhaupt mängs Sache
wo eim denn chönnte Sorge mache

doch denn git’s Teil, die schrumpfen au
sowohl mim Maa als au bi’r Frau
Me gseht’s denn guet und me verstoht
dass jetzte langsam abwärts goht
me cha au mache was me will
irgendwenn nützts nümme vill

Sälbscht wemme no gnueg Wasser trinkt
d’Füechtigkeit im Körper sinkt
si sinkt und er vertröchnet ganz
denn isch es Zyt Mönsch
nimm Dischtanz
Schweizerdeutsche Worte: buschber – wohlauf
Bewahre den Zauber
den Augenblick
das leise Erwachen
im Herzen das Glück
Halte es fest
es kommt noch die Zeit
der Tag seiner Blüte
und Vollkommenheit
