düstere Zeiten

Die Zeiten sind nicht mehr die gleichen
dein Kommen nicht nur pures Glück
düster wie die Nebel schleichen
will die Traurigkeit nicht weichen
selbst, wenn ich dich an mich drück

Es mischen sich die Freudentränen
mit jenen einer grossen Angst
um die Zukunft die wir ahnen
wenn wir sie auch nicht erwähnen
hat sie unsre Sorgen längst

Wie wünscht ich mir sie würde bleiben
deine Hand die meine hält
liess der Nebel sich vertreiben
hing der Himmel voller Geigen
gäbs kein Corona auf der Welt 

4 Kommentare zu „düstere Zeiten

  1. So wahr und selbsterlebt. Der Vater, der vor der Abfahrt meines Heimwärtszuges den Bahnsteig verließ, weil er Angst vor seinen Tränen in der Öffentlichkeit hatte ob der Unsicherheit eines Wiedersehens oder Todes.
    Bess

    Gefällt 1 Person

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