düstere Zeiten

Die Zeiten sind nicht mehr die gleichen
dein Kommen nicht nur pures Glück
düster wie die Nebel schleichen
will die Traurigkeit nicht weichen
selbst, wenn ich dich an mich drück

Es mischen sich die Freudentränen
mit jenen einer grossen Angst
um die Zukunft die wir ahnen
wenn wir sie auch nicht erwähnen
hat sie unsre Sorgen längst

Wie wünscht ich mir sie würde bleiben
deine Hand die meine hält
liess der Nebel sich vertreiben
hing der Himmel voller Geigen
gäbs kein Corona auf der Welt 

dreams…

…lead us to wonderful places

Das Mädchen, das mich jeden Abend
in den Schlaf, in meine Nacht
mit seinem Lächeln, gar nichts sagend
hinbegleitet und bedacht
daran erinnert dass des Tages
Sorg und Mühe sind dahin

Sie wacht bei mir – ich glaub, sie mag es
wenn ich im Land der Träume bin

Bild: Anna Shesterikova  http://www.anna-art.ru/