Jesus, do bini

Jesus, do bini,
si hei mi gschickt
die, wo säge
nur du chönisch hälfe
mi Lag sei verzwickt

Hei gseit, i brüüch Jesus
müess wärde wie du
jetzt bin is glaub worde
– si hei mi verloh –

Wei nüt mit mir z’tue ha
i läschteri Gott
heisi so gmeint
i miech ihn zum Spott

Du weisch jo wie bitter
wie truurigi es isch
w
enn Mönsche dich miide
will d‘andersch bisch

Damals isch’s dir jo
ganz schlimm ergange
will „gschpottet“ hesch
bisch am Chrüz obe ghange

Mich lönd’s lo läbe
si meinets no guet
und merket doch nid
wie weh, dass es tuet

wenn d’plötzlich als Mitchrischt
dernäbe bisch
und all für eim bättet
dass grettet wirsch

Was ich aber bätte
s’isch würklich min Wunsch
wie du möchte i wärde
du liebsch jede Mönsch

 

 

 

 

 

Ein Kommentar zu „Jesus, do bini

  1. Irgendwie beeindruckt mich das Gedicht sehr, aber verstehe ich das richtig, dass die, die Dich zu Jesus geschickt haben, nachdem Du Dich ihm zugewandt hast, Dich für verloren halten? – Wenn es so ist, warum ist das so? Ist es die Art, wie Du Dich zu ihm bekennst? Wenn ja, wie tust Du es?

    (Wenn es Dir zu privat ist, kann ich Dir auch meine Mailadresse schicken, vielleicht über Facebook, falls Du da ein Konto hast)

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