die gröschti Tschättere

De Götz seit, dass si Frau die gröschti
Tschättere seig im Land vor Röschti
do het er rächt – si tschättet vill
a Tschättere halt, wemme so will
si redet gärn, seit ihri Meinig
genau wie er, do sind‘s sich einig
s’git Sache, wo me lut sett säge
vill besser, als se umeträge
drum tüend‘s au mängisch wättere
de Götz und sini Tschättere 

Schwiizerdüütsches Lexikon:
Götz: nicht Gott, aber gleich nach ihm
Röschti: schweizer Nationalgericht
flacher, in heisser Butter oder Fett in der Pfanne ausgebackener Fladen aus gekochten und geriebenen Kartoffeln
Tschättere: despektierlicher Ausdruck für unsympatische  Frau, Klatschbase, Schwätzerin, (aus dem englischen „to chat“ ?)
es tschätteret öppis: etwas macht Lärm
wättere: schimpfen