Im Tanach – das erste Wort ist „Bereshit“, so steht es dort es meint: im Anfang und zuerst in English würd es heissen „first“
Und so geschah‘s auch bereshit dass eine Dame namens Brig in Jerusalem beim suchen nach Kaffee und feinem Kuchen die Aroma-Cafe-Kette für sich als Cafehaus entdeckte Dort bestellt man an den Kassen zahlt – dann wollen sie auch wissen wie man heisst damit sie dann laut und durch das Mikrofon dich rufen können „….’wakasha (eigentlich bewakasha – bitte) was du bestellt hast, ist jetzt da!“
Bereshit bewakasha!
Brig sitzt schon ‘ne ganze Weile und denkt: „Ich hab ja keine Eile ich werd‘ ein gutes Stündchen bleiben und ein neues Verslein schreiben.“
Bereshit bewakasha!
Ab und zu gleitet ihr Blick zu den Kaffemachern an der Thek‘ „Nun wird’s Zeit,“ denkt sie erstaunt „Wie lang wird hier Kaffee gebraut?“
Bereshit bewakasha!
Plötzlich dämmert‘s ihr – „oh Shit! Sagt‘ ich nicht ich heiss Brischit?“ Weil Brig, das konnte jetzt gar keiner verstehn von denen, auch nicht einer Auch Brigit war viel zu exotisch und an der Kasse wurd‘s chaotisch die Leute standen in der Schlange den einen ging‘s schon viel zu lange Da half dann nur noch auf Französisch Brischit ja, das war dann möglisch aber nur, weil man verstand Bereshit – s‘liegt auf der Hand
Und schon – nicht wirklich bereshit tönt‘s von der Theke:
Bereshit bewakasha, hakaffe mechake lach!
und Brischit alias Bereschit ging schleunigst hin und nahm ihn mit 🙂
Seither stelle ich mich bei Aroma mit Bereshit vor. Keine Ahnung, ob es diesen Namen überhaupt gibt. Ich habe ihn noch nie gehört. Aber eben… alles ist einmal bereshit. Und der Name gefällt mir 🙂
mit Tanach ist übrigens das alte Testament gemeint
Weil ich so gerne lerne und weil ich’s wissen muss beiss ich an der Schale von mancher harten Nuss Und find ich dann die Kerne hab ich zum guten Schluss wie schon so viele Male den wahren Lerngenuss
Ein kleines Gespenst fand ich gestern im Fluss es hält mit den Händen ne grosse Nuss oder vielleicht hält es gar seinen Bauch und freut sich, weil es da drinnen auch geistert und spukt und bald wird es sein gebirt das Gespenst ein Gespensterlein?
S‘Dorli het ä Chischte mit gang ganz vill Schätz und mängisch tuets drin gruschte und freut sich denn wie lätz wenn jedi einzel Choschtbarkeit ihns zrugg erinnere tuet a mänge Mönsch, a mängi Freud a mängi Liebesgluet es Lächle huscht em über‘s Gsicht und s’nimmt e jedes Ding leit’s denn wieder zrugg in d‘Chischt und dänkt: „Wie isch doch s’Läbe schön!“
S‘Dorli isch trotz bruune Auge blauäugig öppedie es het en zimli starche Glaube wo halt chindlich irgendwie
vertraut dass alles positiv und guet uf Wäge isch mä cha au säge s’isch naiv grad‘s Gegeteil vo kritisch
Drum chunnts halt vor, das mängs nid so wie’n Ääs dänkt sich verhaltet dass Ääs enttüscht wird und derno si heili Wält sich spaltet Doch für immer währt keis Bebe jedi Ufruehr goht verbi und wenn‘s au hart isch lernts denn ebe s’nöchscht Mol besser gwappnet z‘si
D‘Kunscht isch aber trotz Enttüschig immer wieder z’glaube dra dass s‘Guete gwünnt und trotz Entrüschtig s‘Härz am rächte Fläcke z’ha
I säg‘s emol luut und no chli luuter: De Luther het gseit es isch nid unluter dass d’Frau für sich en Liebhaber het wenn ihre Gemahl nid cha und nid wett Vor 500 Johr het er das gseit! E wiisi Maa het Wiitsicht gha und gseh, dass me das mache cha Und dass en Dritte do chan chitte und d’Ehr von’ere Familie rette! Doch abgseh vo dem eine Grund – nämlich dem: Mir bruuched Chind isch d’Liebi was die meischte Mönsche körperlich sich sehnlichscht wünsche Was jetzt – wenn’s en Partner git wo das Bedürfnis gar nid het? Wieviel Lut(h)er, liebi Lüt, wär sone „dritti“ Lösig hüt?
Vom ehelichen Leben (Martin Luther) 2, 146 „Wenn ein tüchtig Weib zur Ehe einen untüchtigen Mann überkäme und könnte doch keinen anderen öffentlich nehmen und wollte auch nicht gerne wider ihre Ehre tun, soll sie zu ihrem Manne also sagen: Siehe, lieber Mann, du kannst mein nicht schuldig werden und hast mich und meinen jungen Leib betrogen, dazu in Gefahr der Ehre und Seligkeit bracht, und ist für Gott keine Ehre zwischen uns beiden, vergönne mir, dass ich mit deinem Bruder oder nächsten Freund eine heimliche Ehe habe und du den Namen habst, auf dass dein Gut nicht an fremde Erben komme, und lass dich wiederum williglich betrügen durch mich, wie du mich ohne deinen Willen betrogen hast.“ (1522)
Übersetzung ins Deutsche
Ich sag es mal laut und noch etwas lauter: Luther sagte, es ist nicht unlauter, dass eine Frau einen Liebhaber hat, wenn ihr Gemahl nicht kann oder nicht will. Vor 500 Jahren sagte er das! Ein weiser Mann, der Weitsicht hatte und sah, dass dies eine Möglichkeit ist und dass ein Dritter hier „kitten“ und die Ehre der Familie retten kann. Doch abgesehen von dem einen Grund – nämlich Kinder zu zeugen – ist körperliche Liebe ja etwas wonach sich die meisten Menschen sehnen. Was nun, wenn der Partner dieses Bedürfnis nun gar nicht oder nicht mehr hat? Wie „Luther“ (lauter) wäre es denn, liebe Leute, wenn man so eine „dritte“ Lösung heutzutage wählen würde?