Irgendwo

Es war  nicht im Garten der Reichskanzlei
wo scheints die Leiche vergraben sei
Es war irgendwo 
in der Schweiz oder so
da fand ich die Reste
von jener Bestie
Das halbe Gesicht war weggeschossen
Fremdeinwirkung ausgeschlossen
sagt der Bericht - wir wissen es nicht

Aber eines ist jetzt klar
sein Markenzeichen zeugt fürwahr:
Er ists!
 Und er liegt ziemlich lange
dort schon ohne linke Wange
und aus seinem hohlen Kopf
wächst immerhin ein neuer Schopf
hoffnungsvoll in sattem Grün
-
Ach...möge uns doch Friede blühn!

Volkstrauertag

Beitrag zum Projekt „wöchentliche Fotochallenge“ #38 von Royrush

Der Volkstrauertag ist nicht nur ein Andenken an die im Krieg Gefallenen, sondern auch ein Aufruf zum Weltfrieden.
Karl Bickel, ein Schweizer Maler und Bildhauer hat sein Lebenswerk dem Frieden gewidmet. Er schuf das Paxmal, ( von 1924 -1945) ein monumentales, tempelartiges Friedens-Denkmal oberhalb von Walenstadtberg. Zwischen Karl Bickels Vision, einen dem Frieden gewidmeten Ort der Einkehr zu schaffen und der Verwirklichung des Bauwerks, liegen zwei Weltkriege. Im Zentrum seiner Vision steht die durch gemeinsame Ideale verbundene Gemeinschaft. Eine Inschrift auf einer Säule des Paxmals

erklärt, dass das Werk «dem umfassenden, schaffenden und guten Menschen» gewidmet ist

(Quelle Wikipedia)

Erwache
Menschkind
suche stets nach der Wahrheit
handle in Liebe und Demut
erwarte das Gute für jedermann
und empfange du selbst
die Fülle des Lebens
Schaue und erkenne, was Gottes ist
und werde zum Licht
wie die Sonne
die aufgeht, in ihrer Pracht


Shabbeees!

Shabbeees!

Schöpfer vor Wält
dir ghört alli Ehr
es rüehmt dich d’Erde
und s’himmlische Heer

Du hesch alls gschaffe
du hesch alls tue
hesch d’Wuche gsägnet
de Shabbes und d’Rueh

Sägne du jetze
die Nacht wo chunnt
und sägne de Mond 
am Horizont

Sägne du d’Mönsche
und alles Veh
allem wo rueht, 
mögsch du Friide geh

Sägne de Shabbes
und was er eus bringt
Freiheit zum Sii
schänk, dass es eus glingt

Bewahr eusi Herze
a jedem Ort
sägne d’Gedanke
und eusi Wort

Bewahr euse Nochber
bewahr euse Find
und tröschte du alli
wo truurig sind

Schänk, dass mer wohri
Mönsche wärde
und s’Shabbes wird
uf de ganze Ärde

s‘isch Shabbeees!

Bildquelle Betruf: NZZ, Karin Hofer/ Lünersee Brigwords

Know, who you are
take a break
keep Shabbes

Hine matov uma najim

Schriftzug über einer Autobahnbrücke in Israel:
Araber und Juden weigern sich, Feinde zu sein!

Wie hoffnungsvoll sind diese Worte, trotz der düstern Stimmung im Land!

Wer die von Konflikten geprägte Geschichte der beiden Völker Juden und Araber kennt, weiss,
dass sie als Familie beginnt. Ishmael, der Stammvater der Araber und Isaak, der Stammvater der Israeliten sind Brüder – Söhne Abrahams. Es lohnt sich, die Geschichte in der Bibel zu lesen, um ein besseres Verständnis für den immer noch andauernden Konflikt zu gewinnen. In dieser Geschichte ist das erste Mal in der Bibel von „Tränen“ die Rede. Wie gross musste der Schmerz über den Familienbruch gewesen sein! Aber liest bitte selber 🙂

Die Familie ist der Ort, wo wir zuerst geliebt und wo wir fürs Leben gewappnet werden. Sie ist unsere Zuflucht und unser Hort. Sie ist unsere Herausforderung, unser Glück und unser Schmerz. In der Familie streiten wir uns und lernen uns wieder zu versöhnen. Die Familie ist unsere ewige Sehnsucht und sie ist unser Erbe. Glücklich sind deshalb jene, die es trotz allen Herausforderungen schaffen, eine liebende Familie zu bleiben.

Das wusste schon David, als er folgende Worte (Psalm 133) schrieb:

„Hine matov uma najim“

Siehe, wie fein und lieblich ist’s, wenn Brüder einträchtig beieinander wohnen!
Es ist wie das feine Salböl auf dem Haupte Aarons,
das herabfließt in seinen Bart, das herabfließt zum Saum seines Kleides,
wie der Tau, der vom Hermon herabfällt auf die Berge Zions!
Denn dort verheißt der HERR Segen und Leben bis in Ewigkeit.

In der Bibel endet die Geschichte Abrahams damit,
dass seine beiden Söhne Isaak und Ishmael ihn gemeinsam begraben.
Auch das ist ein hoffnungsvolles Zeichen, dass sich am Ende alles zum Guten wenden wird.

Ich wünsche es den beiden Völkern
und ich wünsche es uns und unseren Familien
Weigern wir uns doch einfach, Feinde zu sein!

klicke auf „Hine matov uma najim“
wenn du das bekannte Lied in einer sehr schönen Aufführung
mit Harry Belafonte aus dem Jahr 1959 hören möchtest

Trost

Beitrag zum Aufruf  der Blogparade “ Trost“
von Jeca Blog Psycho-Psyche-Therapie

Bei dir ist Trost nicht vergebens
der du die Zeiten durchbrichst
und Worte des ewigen Lebens
in alles Vergängliche sprichst

Wo du mit Frieden umhüllest
und Tränen mit deinem Gewand
trocknest und Kummer stillest
ist Trost so viel mehr als Verstand

Trost wird dann Offenbarung
wenn Mut und Hoffnung zerbricht
bleibst du Gott die schönste Erfahrung
im Dunkel bist du das Licht

DSC02418 (Medium)

Jerusalem

Dein Name ist’s
der mich berührt
die Schönheit deiner Mauern
allgegenwärtig ist was längst
Jahrtausende vergangen
du trägst die Hoffnung
gold’ne Stadt
was von Anfang an bestimmt
eine Zukunft
für die Menschen
die bei dir zuhause sind
deine Tore werden weit
für alle die dich lieben
du bist die Stadt
die ewig bleibt
dein König bring‘ uns Frieden

59299128 - jerusalem city old town street in israel

ungeheuerlich tun להפליץ

„Ein Furz im Zimmer stinkt immer, ein Furz im Freien – den kann man verzeihen.“

                                                                                                                                              Volksspruch

 Ich hoffe man verzeiht mir auch, wenn ich die altehrwürdige hebräische Sprache heranziehe, um das Wort „furzen“ näher zu betrachten. Nicht, dass mir das deutsche Wort missfiele….aber es ist wie mit allen Wörtern in einer anderen Sprache…sie werfen ein neues Licht auf die Sache und erweitern den Horizont.

 In der hebräischen Umgangssprache wird das Furzen von Ungeheuer – mifletset abgeleitet:

 hiflits – wörtlich übersetzt:  ungeheurlich tun

 Und das ist es mitunter auch! Dann nämlich, wenn Leute in Gesellschaft in geschlossenen Räumen ungeniert furzen. Ich möchte allerdings niemandem zu nahe treten und selbstverständlich darf gefurzt werden, wenn es denn sein muss, weil man sonst Bauchweh kriegt oder so.

Manchmal geschieht es auch, dass ein Furz ohne Absicht entwischt. Ob unabsichtlich oder notfallmässig…die Hebräer haben eine elegante Art, sich aus der Affäre zu ziehen: Slicha, rak schichrarti Jona – Verzeihung, ich habe eben eine Taube befreit.

 In der Tat ist das Ungeheuerliche sehr befreiend. Und wie es die Taube symbolisiert…sorgt der Furz für „Frieden“ im Darm. Wenigstens für einen Moment bis der Nächste sich ankündigt!

 Aber damit auch Frieden zwischen den Menschen sei, möchte ich an alle appellieren, nicht ungeheurlich zu tun!

 Soviel zum Thema. Einen friedvollen Tag mit euren Mitmenschen und Därmen wünscht euch

Brig

ungeheuerlich!  https://m.youtube.com/watch?v=9rNzku6aiZA