
Zugeschnürt ist seine Kehle
schweigend schreit ein Kind allein
in ihm drin schmerzt seine Seele
wandelt sich in einen Stein
Doch es wird der Tag noch kommen
wenn das Schweigen überhand
werden tausend’ Steine rollen
schreiend übers ganze Land
Leben berührt – Gedichte und Geschichten

Zugeschnürt ist seine Kehle
schweigend schreit ein Kind allein
in ihm drin schmerzt seine Seele
wandelt sich in einen Stein
Doch es wird der Tag noch kommen
wenn das Schweigen überhand
werden tausend’ Steine rollen
schreiend übers ganze Land
First of all
it was a dream
And in that dream
he has been
a turning carousel
in its center was a well
and from this well
rose a fountain full of joy
and his eyes, oi oi oi
were wide open to the sky
joy was here
joy was there
joy was simply everywhere
Well…
I must tell
in fact it wasn‘t only joy
a cactus has been there as well
on a shelf
and himself
still as the carousel
he went around
till the cactus fell
on the couch and on the carousel
Auuuutsch!
By the way…
the couch as well
was full of joy
it wasn‘t her’s
and wasn‘t his
it was unpleasant
well, of course…
she had to clean it
from the joy
the couch and also sunny boy
from the cactus dorns and dirt
and on her lips
a prayer word
because…
I have to say
It wasn’t anymore a dream
nor was it a tale
the carousel came into real
out of order
of control
but…
it was funny after all

they can tell
Jeder, der sich auf eine mehrtägige Bergtour begibt, ist sich der einfachen Übernachtungen in den Berghütten bewusst. Oft gibt es nur einen Raum mit Massenlager. Im Sommer sind die Schlafplätze meist allesamt ausgebucht. Ein Kopfkissen und eine Wolldecke schön ordentlich auf jeder Matratze hingelegt, lädt den müden Wanderer dennoch ein, sein Haupt niederzulegen und sich auszuruhen
Wie Sardinen liegt man nebeneinander, eingepackt im Schlafsack, Oropax in den Ohren und eine Taschenlampe daneben, falls die Blase mitten in der Nacht drückt…
Wer müde genug ist, schläft wie ein Säugling in den herrlichen Alpenmorgen hinein.
Andere drehen sich mehr wach als schlafend auf den dünnen Matratzen von einer Seite zur anderen und sind heilfroh, wenn die Sonne ihre ersten Strahlen über die Bergspitzen schickt. Noch lange vor dem Frühstück sind sie draussen vor der Hütte, warten auf den Sonnenaufgang und lauschen der erwachenden Bergwelt. Ich gehöre auch zu dieser Gruppe. Der Sonnenaufgang gehört zu den unvergesslichen und schönsten Augenblicken einer Bergtour.
Neben mir schlief eine ältere Frau. Sie war gehörlos, wie auch die anderen von unserer Wandergruppe. Die Gehörlosen haben es ja gut. Das Schnarchen der schon selig Schlafenden lässt sie völlig kalt.
Plötzlich hörte ich im Halbschlaf ein Rufen: „Mama, Mama, ich habe Angst! Es ist so dunkel!“
Ich brauchte einen Moment, um festzustellen, woher das Rufen kam. Es war die Frau neben mir, die vor Angst zitterte und immer wieder nach ihrer Mutter rief.
Sanft berührte ich ihre Schulter und griff nach der Taschenlampe, um im Lichtkegel mit ihr reden zu können.
Sie können ohne Licht nicht schlafen, erklärte sie mir, sie hätte Angst im Dunkeln. Ich platzierte die Taschenlampe so, dass ihre Umgebung etwas erleuchtet war ohne die Nachbarn zu stören und ermutigte sie, nun die Augen zu schliessen und versuchen zu schlafen. Selber legte ich mich so hin, dass ich ihr die Hand reichen konnte. Sie drückte sie ganz fest.
Während ich ihre Hand hielt, beruhigte sie sich zusehends und bald war sie eingeschlafen.
Ich lag noch ein ganzes Weilchen wach. Ihr Hilferuf hat mich eigenartig berührt. Niemand sonst hatte etwas mitbekommen, aber uns beide machte das Erlebnis für den Rest der Wanderwoche zu Verbündeten…


S‘Dorli isch im Glück verkopplet
grad mit zwene Manne
sini Fröid isch demnach dopplet
me mags em herzlig gönne
nur s‘Leid, dem chame halt nid wehre
chunnt mängisch au hoch zwei
bed, vo sine liebe Herre
hend Brätschte mit de Bei
es rennt zum Chrankehuus zum eine
wo unter‘s Mässer muess
und rennt zum andere diheime
wo es Züüg het mit sim Fuess
zum guete Glück, das chame säge
isch’s Dorli ihri Frau
Laschte chan es dopplet träge
und gsundi Bei hets au
Bräschte: Gebrechen
S‘Dorli tuet gärn Rähme spränge
Bilder explodiere lo
Alles, was ihn’s wett beänge
het’s mit zur Füürwerkrampe gno
Wie Raggete wo düent chlöpfe
wien‘es Fescht am erscht Auguscht
tuet‘s die alte Monschter chöpfe
für Freiheit, Rächt und Läbesluscht

der erste August ist der Nationalfeiertag der Schweiz
die Liebe lädt dich ein
vertrauend nur
ihr Bräutigam zu sein
zu allererst
und immer wieder
reicht sie dir die Hand
und bis zuletzt
webt sie gar freudevoll
an deinem Festgewand

Mit der Rechtfertigung für ein Verhalten, das den anderen verletzt hat, macht man ihn erst recht fertig
An manchen Tagen
das kann man schon sagen
platzt einem der Kragen
doch kurz darauf plagen
dann Schmerzen im Magen
die kaum zu ertragen
da muss man sich fragen
was man vom Klagen
und um sich schlagen
mit solch einem Magen
am Ende dann hat?
Geschwüre natüre!

Magengeschwüre bekommt man nicht von dem was man isst
man bekommt sie von dem, wovon man aufgefressen wird
Lady Mary Wortlay Montagu, englische Schriftstellerin
Seele weile
und geniesse
übe die Gelassenheit
Seele eile
und benütze
noch die Zeit die übrig bleibt
Seele teile
und vermehre
Liebe und Barmherzigkeit
Seele heile
und vertraue
in das Gute allezeit

I have no words, I can’t express,
what WordPress means to me but guess
it means not only words – for sure
not only press – it means much more
Brig in words became a part
of my life it’s in my heart
I love to share and in response
I got some precious WordPress friends
to WordPress and to all of you – thanks!