Wie das Erbarmen einer Mutter, so bist du, Gott.
Du tröstest uns, wie eine Mutter ihr Kind tröstet
und selbst, wenn sie ihr Kind vergässe
du vergisst uns nicht
keine Zeile wert
Ich habe gar keine Worte
geschweige denn eine Träne
zum Heulen, so sinnlos die Sache
und dass ich sie hier noch erwähne
Nur – dieser Kloss in der Kehle
der schmerzt eventuell eine Weile
Ach was, ich werd’s schon verdauen
im Grunde, nicht wert eine Zeile
Acht Zeilen waren das jetzt!
und es ward aus Morgen
Ahnen
Hast du
eine Ahnung
von deinen Ahnen?
Kennst du
sie alle mit Namen?
Ihre Familien und ihre Fahnen?
Wann sie gelebt,
in welchem zeitlichen Rahmen?
Weisst du
woher sie kamen
auf welchen Bahnen?
Ob manche wohl eine schiefe
oder sich gleich
das Leben nahmen?
Hast du
jemals erfahren
wer sie waren?
Was sie beruflich unternahmen?
Waren sie Freie?
Herren?
Waren sie Untertanen?
Kannst du
erahnen
die Dramen
die damals waren?
Und gibt es solche
die dich ermahnen?
Weisst du
von welchem Samen
du…?
Was wirst du
bewahren
von dem was du weisst
von deinen Vorfahren?

Meine Ururgrosseltern väterlicherseits
Johannes und Karolina
sie hatten 18 Kinder!

Eines von ihnen war Emma, meine Urgrossmutter
Sie arbeitete tagein tagaus als Posamenterin (Seidenbandweberei)
am Webstuhl, derer ganze drei in der grossen Stube standen
Für 10 Stunden pro Tag gab es 10 Fränkli
Mein Vater erzählt, dass sie als Kinder oft mithelfen mussten

Mein Grossmutti mütterlicherseits
Sie hatte 10 Kinder gross gezogen, 2 Webstühle bedient.
Der Grossvater war Alkoholiker und starb bevor ich geboren wurde.
Jahrelang musste sie ihr Gesicht verbinden, da sie an Hauttuberkulose litt
Die letzten fünf Jahre ihres Lebens durfte sie bei uns verbringen.
Ich erinnere mich gerne an ihre fröhliche Art, und dass wir mit ihr gesungen haben
Noch sehe ich sie vor dem Lavabo sitzen mit ihren langen schneeweissen Haaren, die ich immer gerne gekämmt habe.
Meine Mutter sagte dann oft: Vor einem grauen Haupte sollst du aufstehen und vor einem weissen Haupte niederknien.
Steineleben
Elfchen am Elften (Wald)
leben und sterben
wasserschüüch
du lachst des Tages
Du lachst des Tages wenn ich komme
heim zu dir für alle Zeit
ein Festtag strahlend wie Sonne
hältst du schon heut für mich bereit
Über alle Himmelssphären
wirst du mich führen, Herrlicher
und jubelnd werden Engelsscharen
Lieder singen dir zur Ehr
Durch ein Meer von Licht und Friede
wirst du mich tragen heimatwärts
und ewiglich wird deine Liebe
mich umfangen – Vaterherz!
Sollte ich dieses Lied für jemanden geschrieben haben,
dann für dich, liebe Johanna!
Dieser wunderschöne Tag heute – er gehört dir!
Mut zur Demut
Beides braucht Mut
sich impfen zu lassen
bzw. sich nicht impfen zu lassen
Und es braucht Demut
sich nicht über den anderen zu erheben
Wir wissen nicht
wie alles noch kommt
Auf jeden Fall
geht es in dieser Krise um mehr
als nur um einen Impfentscheid
Es braucht viele Mutige
die einen neuen Weg
einschlagen
für ein gesundes und respektvolles
Miteinander auf der Erde
Jetzt ist die beste Zeit
Sei mutig!














