Beitrag zur Mitmachaktion von Eva, DeinPoet
Erinnerungen verinnerlichte Momente glückliche und erlittene aus Jahren, die zerronnen Reichtum
Urlaub auf Ibiza 2014
vom Leben berührt – Gedichte und Geschichten
Beitrag zur Mitmachaktion von Eva, DeinPoet
Erinnerungen verinnerlichte Momente glückliche und erlittene aus Jahren, die zerronnen Reichtum
Urlaub auf Ibiza 2014
Es war nicht im Garten der Reichskanzlei
wo scheints die Leiche vergraben sei
Es war irgendwo
in der Schweiz oder so
da fand ich die Reste
von jener Bestie
Das halbe Gesicht war weggeschossen
Fremdeinwirkung ausgeschlossen
(sagt der Bericht)
wir wissen es nicht
🤷♀️
Aber eines ist jetzt klar
sein Markenzeichen zeugt fürwahr:
Er ists!
Und er liegt schon ziemlich lange
dort - ohne seine linke Wange
und aus seinem hohlen Kopf
wächst immerhin ein neuer Schopf
hoffnungsvoll in sattem Grün
-
Ach...möge er in Frieden ruhn!
Wenn du mich beschreiben müsstest was wäre ich für dich? Frage - oder Ausrufzeichen Ein Punkt? Ein Komma oder Strich?
Wäre ich ein einzig Wort? Ein kompliziertes Satzkonstrukt? Stünde ich bei dir in Klammern oder nur in "kleingedruckt"?
Würdest du mich zwischen Zeilen schreiben oder als Gedicht? Eines, dass sich reimen würde oder dann halt eben nicht?
Schriebest du mich wie ein Lied mit wunderbarer Melodie? Wäre ich in einem Märchen eventuell die Goldmarie?
Wär ich Drama oder Krimi, nur ein gähnender Roman? In der Zeitung ein Artikel oder wäre ich ein Psalm?
Wär ich längst eine Legende, ein Limerick, ein blosser Witz? Wär ich Drehbuch ohne Ende oder nur 'ne Randnotiz?
Wie immer du mich schreiben würdest
kursiv, in Farbe oder fett
alles könnte ich ertragen
nur nicht dies: Ein leeres Blatt
Beitrag zur Mitmachaktion von Eva, DeinPoet
Blüten
bezaubernde Natur
Explosion der Farben
der Gerüche noch mehr
betörend

Irgendwann irgendwo bin ich geboren einfach so niemand fragte ob ich wollte niemand sagte was ich sollte aber dann schon ziemlich bald wusste ich dass ich es wollte Und ich will es immer noch Ich möchte leben möchte doch! Aber - es liegt weiterhin nicht nur an mir dass ich hier bin Wohin es geht was noch geschieht? Ob's mir gefällt und ob es zählt? Gerade hier warum nicht dort? Vielleicht schon morgen bin ich fort Viele Fragen, die da sind für die ich keine Antwort find Alles was ich kann ist wollen Dem Heute Anerkennung zollen Ja, ich will! Ich will es leben! So sagte ich es mir - soeben
Wie der Mose im schilfigen Meer
sitzt Franzl im Boot und tut sich schwer
wegen dem Schilf
und ruft um Hilf
doch niemand achtete ihn bisher
Da kommt die Brix aus Bux vorbei
sie sieht den Franzl, hört den Schrei
da macht es flugs
und Franz sinkt glugs
samt dem Bötchen ab wie Blei
Behende greift die Brix alsdann
ins Wasser - fischt das Boot, den Mann
Der Franzl benommen
dankt ihr beklommen
froh, dass er nicht starb im Schlamm
E jede bruucht zum Läbe Ruum
es Ziel und Läbesluscht
doch hets kei Platz für si Vision
denn wirds ihm äng ir Bruscht
Z’grosse Druck hebt keine us
es platzt em sus dr Chrage
wenn’s schlimm chunnt, het denn ein am Schluss
no grüüsig Gschwüür im Mage
D’Seel weiss scho, wie vill genau
was z’vill isch zum erträge
d’Schultere und de Rügge au
schmärze oft drwäge
D’Angscht die lähmt, s’isch nid zum lache
alli Glieder und Organ
si isch en Grund, wo chrank chan mache
mängi tribt sie gar in Wahn
En Andere liidet unter Stress
het eifach gnueg um d‘Ohre
do wunderets denn kein am Schluss
wenn d‘Ohre fönd a suure
Wenn’s eim nid wohl isch i der Hutt
meh chönt grad ussere fahre
wenn sie rot und bisse tuet
gits en Grund villicht – en Wahre
Deprimiert wird eventuell
wär alls für sich tuet bhalte
was ihn bedrückt – doch gseht mes denn
a sine Sorgefalte
Und wenn’s denn ein nümme schlucke cha
was s’Läbe ihm serviert
so gschehts, dass ihm – me chas verstah
de Appetit verdirbt
Ä jede weiss es nur zu guet
d’Seel wohnt in eusem Härz
vom Härz in Körper fliesst alls Bluet
aber au sin Schmärz