das Leben ist ein wunderbarer Ort
vom Leben berührt – Gedichte und Geschichten
das Telefon klingelte. Meine Tochter sagte…Mama, komm, dein Enkelkind ist da! Ich nahm die kleine Buba, meine grosse Enkelin, an der Hand und lief los…..
Eilend durch die dunklen Strassen
einer kalten Winternacht
hielt ich dich in meinen Armen
und du hast mich angelacht
tanzend, jauchzend, übermütig
mit dem einen Ziele nur
liefen wir einander haltend
Träumende auf weiter Flur
atemlos sind wir gekommen
unbeschreiblich der Moment
staunend, völlig mitgenommen
nahmst du seine kleine Hand
als würde er erzählen wollen
von dem Orte wo er war
Schaute er in unsere Augen
war’s uns allen offenbar


Es ist mir eben wieder passiert. Man hat mir gesagt, ich sei zu schlank. Ich kann nichts dafür. Bitte versteht, dass ich es nicht extra mache. Ich war schon immer schlank und das wird sich auch in Zukunft kaum ändern lassen. Und ich gefalle mir. Auch habe ich gehört, dass Schlank sein sehr gesund sei.
Aber es ist offenbar nicht einfach für andere, damit zu leben. Menschen begutachten und kommentieren meine Figur immer wieder auf eine negative Art und Weise. Man muss sich das Mal vorstellen!
Hier nur ein Beispiel von vielen:
Eine Frau hat mich schon länger nicht mehr gesehen und bei meinem Besuch besorgt bemerkt, dass ich extrem abgenommen hätte. Ich habe sie beschwichtigt (hab ja schon Übung darin) und ihr freundlich erklärt, dass ich etwas weniger wiege als wie in jungen Jahren, aber mich sehr wohl fühle. „Ob ich denn genug esse? „ fragte sie ungeachtet meiner Antwort.
Ja, mein Gott….was denken denn die Leute! Klar esse ich genug! Ich liebe das Essen! Aber man sollte es dann auch nicht übertreiben, oder?
„Vielleicht steckt eine Krankheit dahinter?“ forschte die Dame weiter.
Nun werde ich schon etwas ungeduldig. Bei mir selber denke ich: Warum stellen die bloss solche Fragen?
„Nein, es ist keine Krankheit dahinter. Schlank sein ist gesund. Ich fühle mich enorm fit. Und ich gehe auch zu den Vorsorgeuntersuchungen.“
Fast erlag ich der Versuchung, ins Detail zu gehen…aber geht‘s eigentlich noch? Muss ich mich vor meinen Mitmenschen für mein Schlank sein rechtfertigen, indem ich ihnen vorrechne, welche Untersuchungen ich jährlich machen lasse?
Nun, sie liess mich dann in Ruhe, denn schliesslich konnte sie mit eigenen Augen sehen, dass ich die fünfstündige Wanderung, die wir anschliessend als Gruppe machten, im Regen und ohne Zusammenbruch überstand und nach dem Mittagessen auch noch von ihrem Kuchen zwei grosse Stücke verdrücken konnte plus Kaffee und Tee. Nebenbei….ich war die einzige Frau in der Gruppe, die zweimal zulangte.
Ich fühlte mich gut nach dieser Wanderung und freute mich auf die geplante Fahrradtour am nächsten Tag. Die 42 Kilometer absolvierte ich in knapp zweieinhalb Stunden, mit einer Pommes frites Pause dazwischen. Kuchen obendrauf und noch ein Getreideriegel als Stärkung für die zweite Hälfte!
Ich war nicht wenig stolz über meine sportliche Leistung. Am Abend überfiel mich eine gesunde Müdigkeit. Ich kochte mir ein leichtes Nachtessen und liess mich anschliessend ins Bett fallen. Am nächsten Tag erwartete ich eine Freundin zum Kaffee. Der tiefe Schlaf hat gut getan. Ich fühlte mich topfit. Ich überraschte meine Freundin mit einem feinen Birchermüesli und Brötchen zum obligaten Kaffee. Der Tag versprach ein Schöner zu werden, die Stimmung dementsprechend gut! Auch bei der Freundin. Sie freute sich offenbar, mich zu sehen, hatte sich aber kaum gesetzt und schon musste ihr meine schlanke Figur besorgniserregend aufgefallen sein: „Mir dir stimmt etwas nicht, du wirst immer dünner!“ (Sie ist eine von denen, die wiederholt diese Bemerkungen machen).
„Nein, das stimmt nicht!“, meine Antwort duldete keine Widerrede.
Der Ton in meiner Stimme war zugegeben etwas unpassend, nachdem wir eben das Amen vom Tischgebet gesagt hatten. Und sie konnte ja nicht wissen, dass ich mir nur vor zwei Tagen denselben Satz schon anhören musste.
Erregt fuhr ich fort: „Ich bin nicht dünn und ich werde auch nicht immer dünner!“
Meine Freundin hörte mir gar nicht zu:
„Isst du überhaupt? Wie findest du dich, wenn du in den Spiegel schaust?“
Das war zuviel.
„Natürlich esse ich…ich esse sogar viel! Und ich kann es nicht mehr hören, dass alle sagen ich sei zu dünn! Ich wiege seit Jahren gleichviel, manchmal sogar etwas mehr und das ist nun mal überhaupt kein Untergewicht bei meiner Grösse. Ich habe eine beneidenswerte Figur für mein Alter und langsam glaube ich, ihr seid alle nur neidisch auf mich! Und ja, ich gucke in den Spiegel und finde mich schön, sogar mein kleines Bäuchlein gefällt mir “ fuhr ich fort, „ aber das tönt wohl lächerlich in deinen Ohren, oder?“
Das wirkte. Die Freundin war sprachlos ob meiner Reaktion, korrigierte sich dann und fand selber, dass ich blendend aussah. Etwas betreten sass sie mir gegenüber. Sie versuchte krampfhaft, dass Thema zu wechseln, um ihre Verlegenheit zu überspielen.
Ich muss gestehen, dass ich den „Sieg“ genoss und genüsslich ins Honigbrot biss. Sie hingegen kostete nur ein bisschen von dem selbstgemachten Müsli, lobte es in höchsten Tönen, meinte aber, dass sie nicht mehr essen könne…..jaja….da haben wir’s wieder! Ausgerechnet jene, die sich sorgen, dass ich nicht genug esse, tun, als wäre jeder Bissen des Guten zuviel! Dabei ist weder sie noch die Dame vom Vortag übergewichtig. Beide haben eine tolle Figut.
Und auch die anderen, die zum Kreis der sich um mich Sorgenden gehören, sind keineswegs dicke, unattraktive Frauen. Was also veranlasst sie, immer wieder Bemerkungen zu meinem Gewicht zu machen?
Was veranlasst die Menschen überhaupt, Mitmenschen zu kritisieren, sie zu begutachten und negativ zu kommentieren?
Wie wäre es, wenn man anstatt zu kritisieren, das Gute und Starke in den Mitmenschen hervorhebe und sie erfreuen und ermutigen würde?
Würde es nicht viel mehr glücklichere Menschen geben? Schlank sein hin oder her.
Das Äschergold
Vor vielen Jahren gab es im Alpstein noch Gold. So glaubten es die Leute wenigstens. Besonders zahlreich soll das Vorkommen in der Höhle oben beim Wildkirchli gewesen sein. Viele versuchten ihr Glück und stiegen den unwegsamen Hang hinauf zur hoch aufragenden Ostwand der Ebenalp. Allerdings ging das Gerücht herum , dass die Höhle von einem Unwesen bewacht würde und es sehr schwer wäre, an das Gold heranzukommen. Es war ein Sonntag im Frühjahr, als auch der Brülisüggu und der Chräzerewalli sich auf den Weg zur Höhle machten. Der Schnee blieb in diesem Jahre besonders lange liegen und der Weg hinauf zur Wand war beschwerlich. Aber die Gier nach dem Gold siegte über die Furcht vor dem gefährlichen Weg und dem Steingeheuer, wie die Menschen im Alpstein das Unwesen nannten. Ein grosses Maul haben die beiden Abenteurer geführt und gesagt, dass dieser Tag ein Unvergesslicher würde und es ab heute zwei reiche Leute im Tal geben würde
Der Tag wurde in der Tat ein Unvergesslicher. Zurückgekommen ist der Brülisüggu ohne den Chräzerewalli. Und auch ohne Gold. Ausser Atem – sein Gesicht war erstarrt vor Schreck – erzählte er den ihm entgegenkommenden Dorfbewohner von der Begegnung mit einer Bärenmutter, die ihre beiden Jungen wohl beschützen wollte und den Chräzerewalli, welcher als erster in die Höhle hineinlugte, angegriffen und zu Boden geschlagen habe. Er selber sei geflohen, habe sich nicht mehr umgedreht. Gerannt wie ein Verrückter, sei er gerutscht und fast den Fels hinunter gestürzt. Dabei hätte er auch den Goldklumpen verloren, den er nahe bei der Felswand gefunden hätte. Sie hätten nämlich dort nach dem mühsamen Aufstieg Rast gemacht und versucht, ein kleines Feuer zu entfachen mit dem wenigen Fichtenholz, dass sie im Wald gefunden hätten. Es wäre kein grosses Feuer gewesen, aber es wärmte die Beiden etwas auf. Als sie wieder aufbrechen wollten und die Asche auseinander scharrten, entdeckte der Brülisüggu zu seiner Verwunderung inmitten der Asche den goldenen Stein. Er habe ihn eingesteckt und getrieben von neuem Ehrgeiz, noch mehr Gold zu finden, seien sie gemeinsam weiter zur Höhle aufgestiegen.
Nun könne er nicht mehr sagen, wo er den Stein verloren habe. Erst unten angekommen hätte er bemerkt, dass seine Hosentasche zerrissen und der Stein weg war. Aber das sei ihm nun auch egal. Die entsetzlichen Schreie des Chräzerewalli seinen ihm noch in den Ohren ….! Nein, er könne da nicht mehr hinauf.
In den nächsten Tagen und Wochen wagte sich auch niemand von den Dorfbewohnern hinauf. Den Chräzerewalli hat keiner mehr gesehen und auch seine Leiche hat man nie gefunden. An jenem denkwürdigen Tag hat die Höhle also ihren Namen bekommen. Die Bärenhöhle. Das Rätsel um das Steingeheuer war gelöst. Die Gegend wurde von Bären bewohnt. Der Rausch nach Gold legte sich augenblicklich. Nicht einmal der vermeintliche Goldklumpen, den der Brülisüggu gemäss seinen Angaben verloren hatte, vermochte die Goldgräber anzulocken Im Tal wurde es wieder ruhiger. Das war auch gut so. Die Menschen besannen sich wieder auf ihre Arbeit und waren zufrieden mit dem, was sie hatten. Die unrühmliche Geschichte mit dem Goldsuchen wollte man vergessen. Und wenn sie doch erwähnt wurde, dann nur, um die junge Generation vor der Geldgier zu warnen.
Seither sind viele Jahre ins Land gegangen. Der Alpstein ist ein mystisches und wunderschönes Land geblieben mit seinen markanten Bergketten und Tälern, den lieblichen Bergseen und den vielen freundlichen Gaststätten, die zwar keine Goldsucher empfangen, dafür aber Tausende von begeisterten Wanderer aus der ganzen Welt. Die Gegend ist auf diese Weise zu einer wahrhaftigen Goldgrube! geworden Bären gibt es schon lange keine mehr, die sind weiter ins Bündnerland und von dort wohl über die Grenze in die italienischen Alpen gezogen.

Dort, wo laut seinem Bericht, der Brülisüggu den Goldklumpen in der Asche gefunden hat, unterhalb der senkrecht aufragenden Wand der Ebenalp, befindet sich das Restaurant Äscher. Man kann dort die beste Rösti von ganz Switzerland geniessen. Schutzsuchend lehnt sich die Herberge an den Fels. Ein steiler, aber sicherer Pfad führt vom Dorf Wasserauen hinauf.
Und jetzt hört gut zu was mir passiert ist…..ich war fast am Ziel, der Weg führte grad an einer Felswand vorbei – da lag auf dem Weg ein Stein mit einem Gesicht drauf. Ich nahm ihn zur Hand. Ein eigenartiges Gefühl überkam mich, als ich ihn näher betrachtete. Irgendwie faszinierte mich das Antlitz des Mannes auf dem Stein. Ob ich ihn nach Hause nehmen soll? Er war zwar recht gross und abgesehen von dem Gesicht nicht besonders schön. Halt ein Klumpen. Ach was….unnötiges Gewicht auf der Wanderung. Ich legte den Stein also zurück auf einen Vorsprung an der Felswand und fotografierte ihn, um wenigsten so ein Andenken an das Gesicht im Stein zu haben.
…und jetzt , wo ich das Foto am Bildschirm betrachte, erkenne ich, dass der Stein aus Gold ist! Kein Witz, schaut ihn selber an! Wie konnte ich das übersehen? Ich habe einen Klumpen Gold einfach liegen lassen! Unglaublich! Ich kanns nicht fassen! Ich sollte zurück gehen und das Gold holen! Aber da ist es mir, als würde der Mann im Stein mir eine Geschichte erzählen wollen….

de Chräzerewalli?
Wir trafen uns zum ersten Mal auf der Strasse. Beppi wohnte in der Nachbarschaft, und man sah ihn oft draussen bei den Leuten stehen. Er unterhielt sich gerne mit allen, und so kam auch ich eines Tages mit ihm ins Gespräch.
Mit seinen über achtzig Jahren war er ungewöhnlich fit, und sein Gesicht strahlte eine erstaunliche Frische und Schönheit aus. Er war verwitwet und lebte allein in seinem Haus. Sein Leben lang hatte er mit Steinen gearbeitet. Wenn er von seinen Maurer- oder Pflasterarbeiten erzählte, geriet er regelrecht ins Schwärmen. Steine waren für ihn wie Blumen.
Sein grosses Hobby war das Tanzen. Oft erzählte er mir von den Tanznachmittagen und den Damen, die er dort traf. Er liebte alle Frauen und verstand es, auf charmante Weise mit ihnen zu flirten. Er war ein Gentleman – stets anständig und immer fröhlich. Ich mochte ihn sehr gern.
Einmal lud er mich zum Tanzen ein. Leider kann ich überhaupt nicht tanzen, aber ich dachte mir, mit ihm würde es sicher ganz gemütlich gehen – das schaffe ich schon. Beppi war sichtlich stolz, vor den Augen der durchwegs älteren Gesellschaft eine junge Frau zum Tanz auffordern zu dürfen.
Entgegen meiner Erwartungen hatte er jedoch ordentlich Schwung drauf. Ich muss dabei ein ziemlich schlechtes Bild abgegeben haben. Jedenfalls meinte er am Schluss trocken, ich sei steif wie ein Brett. Wir mussten beide herzlich lachen.
Das Tanzen mit ihm liess ich fortan bleiben. Wir trafen uns jedoch weiterhin immer wieder, und ab und zu kam er auch zu unserem Mittagstisch in der Stadt.
Eines Tages brach er sich den Fuss, und damit begann für ihn ein längerer Leidensweg. Sein Humor blieb jedoch ungebrochen. Ich erinnere mich besonders an einen Besuch im Krankenhaus. Wir hatten viel Spass miteinander. Er erzählte mir die neusten Episoden vom Tanzen und ich berichtete ihm das Neuste aus der Nachbarschaft. Als er sich aufs Bett legte, um etwas zu ruhen, durfte ich mich in den Rollstuhl setzen und ausprobieren, wie das geht mit fortbewegen. das war nicht so leicht.
Während seiner Zeit im Krankenhaus beschloss Beppi, seinen Haushalt aufzugeben und in ein Altersheim zu ziehen. Er lebte sich gut in seinem neuen Zuhause ein und alle mochten ihn. Auch sein Fuss heilte wieder, und er konnte sogar wieder tanzen gehen.
Unsere Kontakte wurden jedoch seltener. Das lag sicher auch daran, dass das Altersheim in einem anderen Dorf lag und wir uns nicht mehr auf der Strasse zufällig begegneten. Auch sah man ihn kaum noch in der Stadt.
Doch das letzte Mal, als ich ihn traf, sass er in einem Strassencafé. Ich freute mich sehr und setzte mich zu ihm. Dasselbe schelmische Lachen, dieselben funkelnden Augen – er war einfach unverwüstlich. An meinen Namen konnte er sich allerdings nicht mehr erinnern. Sein Gedächtnis hatte stark nachgelassen. Trotzdem hatten wir einen fröhlichen Schwatz, bevor ich meinen Weg fortsetzte.
Kürzlich kamen wir ganz zufällig auf Beppi zu sprechen. Während des Erzählens verspürte ich plötzlich das Bedürfnis, ihn zu besuchen und nachzusehen, wie es ihm geht.
Am nächsten Tag hielt ich auf dem Nachhauseweg beim Altersheim an. Ich betrat die Eingangshalle und suchte auf der Bewohnerliste nach seinem Namen und seiner Zimmernummer. Da kam eine Pflegerin auf mich zu und fragte, wen ich suche.
„ Beppi, Ich möchte Beppi besuchen.“
In diesem Augenblick trugen Männer einen Sarg an uns vorbei zum Ausgang.
„Da tragen sie ihn hinaus“, sagte sie sichtlich berührt. „Er ist heute Nacht friedlich eingeschlafen.“
Lieber Beppi,
Warst du es, der mich gerufen hat? Wolltest du dich noch verabschieden? Da stehe ich nun – wie angewurzelt – und schaue dir nach. Und plötzlich ist mir als, würde ich dein schelmisches Zwinkern in den Augen sehen. Du bist mir ja einer, du!
In einem wunderschönen Sarg haben sie dich zu Grabe getragen. Du hast das Leben geliebt. Dein Lachen und deine positive Lebenseinstellung werde ich nie vergessen.
Lebe wohl, lieber Beppi.
…wer Abschied nimmt, möchte in unseren Herzen bleiben
Sehr geehrte Damen und Herren Tchibo
Kürzlich hat es mir geträumt….
Tchibo verkauft neuerdings die Katze im Sack, und dies im wahrsten Sinne des Wortes. Sie besteht aus drei Teilen – Körper, Kopf und Käppchen. Die Teile passen allerdings farblich nicht immer zueinander, was durchaus beabsichtigt ist. Die Idee ist, dass die Käufer fleissig anfangen zu tauschen. Wenn zum Beispiel Frau Schwarz einen getigerten Körper und einen schwarzen Kopf im Sack hat, dann kann sie den Kopf evtl mit Frau Katz tauschen, welche einen getigerten Kopf besitzt. Die Kappe ist ja dann nicht so wichtig…..naja… wenigstens nicht für mich.
Ich muss erwähnen, dass die Katze sehr süss ist, fast lebensecht und dass jeder Katzenliebhaber begeistert sein wird, wenn sie dann mal richtig zusammengesetzt daliegt. Sie ist auch sehr weich und anschmiegsam und hat etwas Gewicht. Eben wie eine echte Katze.
Ich wollte unbedingt eine haben. Meine Mutter hatte eine grau Getigerte. Ein anmutiges Kätzchen! Es guckte mich so treuherzig an. Ich verliebte mich sofort und kraulte sein seidig weiches Fell. Meine Mutter meinte, ich könne sie gerne haben, sie würde sich wieder eine kaufen. Ich freute mich riesig und trug es glücklich nach Hause.
Später unternahm ich mit dem Kätzchen einen Spaziergang an der Sonne. So, wie ich es früher mit meinen Puppenkinder getan hatte. Oh, wie habe ich es damals geliebt. Und auch jetzt wieder! Und ich war nicht die Einzige, die ihr Kätzchen ausführte. Als ich mich auf einer Bank etwas ausruhen wollte, sass da bereits eine „Katzenmutter“ und streichelte ihr „Baby“ zärtlich. Übrigens, ihr Kätzchen war wohlgetauscht bis zum Käppchen!
Ich setzte mich auf die Bank gegenüber und konnte mir ein Lächeln nicht verkneifen: „Nun gehen wir doch tatsächlich mit unseren Stofftieren spazieren.“
Als ich am Morgen aufwachte, war ich fast traurig, festzustellen, dass alles nur ein Traum war und es auch gar keinen Zweck hat, bei Tchibo wegen einem Kätzchen vorbeizuschauen.
Oder vielleicht doch? Könnten Sie meinen Traum nicht wahr machen? Ich bin sicher, es würde der Renner des Jahres werden.
mit freundlichen Grüssen
Brig

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