
Es rägnet vom Himmel

vom Leben berührt – Gedichte und Geschichten

Heute ist so ein Tag…..

Im Gedenken an Kfir, Ariel, Shiri und Oded
an ihre Familien und an ganz Israel
🇮🇱🇮🇱🇮🇱🇮🇱
I kämpfe um mis Läbe
um mini Läbesluscht
dass s’Härz nid bricht, es pochet
so luut i miner Bruscht
Schwär isch jede Schnuuf
und s’tuet so weh, wohi
min liebe Götz bisch gange?
Wie chan i ohni di?
I kämpfe mit de Träne
demit, dich so lo go
mit all de ville Froge
mit dem, was zrugg hesch glo
D‘Zyt heilt alli Wunde
wer weiss – so isch’s villicht
doch kämpf i no ums Läbe
und dass mis Härz nid bricht

Ich hab davon geträumt, wohl hundertmal und mehr, ein Tag in tausend Jahren und wie schön er wär. Es zogen viele Jahre Tag für Tag ins Land und ohne dass mein Traum ins wahre Leben fand. Doch hab ich unerwartet den Tag nun doch gesehn. Nur ist's, dass ich jetzt denke, er wär im Traum geschehn. Zu weit scheint jener Morgen, zu fern der Augenblick, den ich so sehr ersehnte, denk ich daran zurück. So bleiben manche Träume wohl immer was sie sind, hältst du sie auch in Händen, wie Blätter sind's im Wind.

Dein Abschiedswort
es redet fort
für immer
und in allem Schmerz
ist es mein Trost
und ist mein Hort

Als hättest du gewusst, dass uns ein schwerer Abschied bevorsteht,
sagtest du mir diese allversöhnende Liebesworte:
"Ich habe einen Kreis gesehen
und in dem Kreis sah ich deine und meine Hand"
Unfassbar
Der Tod
Wo bist du?
Mensch - der du warst?
Wo?

Frau Blank - sie war viel zu schlank
sie nahm nur Wasser und trank
vier Liter am Tage
da war’s keine Frage
nach Wochen war sie schwer krank
Man stellte sie auf die Waage
12 Kilo ! Bringt eine Trage
Sie lag ohne Wank
doch Gott - ihm sei dank
fand jemand noch Schokolade
Man rief auch sogleich Doktor Frank
der kam ganz schnell um den Rank
und hörte - wie schade
die Totenklage
Das wars dann wohl, liebe Frau Blank
Die Zeit vergeht
von Stunde zu Stund
Der Zeiger dreht
und tut sie kund
Wir schaffen und leben
darinnen und weben
und hoffen, wir kommen
nicht allzu daneben
Mal scheint sie uns kurz
und dann viel zu lange
Manch einer kommt
mit der Zeit nicht zu Gange
Doch alles geschieht
Gefreutes und Leides
in dieser Zeit
Sie gibt und nimmt Beides
Bald drängt sie uns weiter
bleibt niemals stehn
auch wenn uns nichts daran liegt
mit ihr zu gehn
Und doch hat die Zeit weder
Anfang noch Ende
Die Uhr geht im Kreise
Alles ist Wende
Vom Gestern zum Morgen
die Zeit ist nur Schein
s'ist alles geborgen
im ewigen Sein

Happy new Year
Wenn Glocken läuten zur Altjahrsnacht
ergreift mich das Wunder erneut
als würde stehen vor ihrem Spiel
die Zeit und die ganze Welt
Ihr Klang trägt mich wie auf Flügeln davon
es kehren die Tage zurück
die Glocken im Turme jubeln im Chor
vor Dankbarkeit, Freude und Glück
Und war es auch schwer, der Klang umhüllt
den Schmerz und so manches Leid
Friede umgibt mich in fröstelnder Nacht
gleich wie ein wärmendes Kleid
Und dann wird es still….bum …bum… bum…
Mein Herz schlägt mit – mit dem Schlag an der Uhr
die Sterne ziehen dahin
sie kommen mit in ein neues Jahr
sag Gott, wo führt es uns hin?
Vom Turme kommt schon die Antwort herab
begleitet von hellem Klang
die Glocken verkünden das treue Wort
ich gehe den Weg dir voran
Ein Weilchen bleib ich beim Turme noch stehn
schau hoch zu dem Sternenmeer
dort ist bewahrt was jemals geschehn
und das, was noch sein wird viel mehr

Ich wünsche euch von Herzen
ein gesegnetes und glückliches neues Jahr