Ich kann ja fühlen
dass du bei mir bist
in meinem Herzen
weil es glücklich ist
deine Gegenwart
erfüllt den Raum
wie schön ist es, mit dir zu sein
in meinem Traum

vom Leben berührt – Gedichte und Geschichten
Ich kann ja fühlen
dass du bei mir bist
in meinem Herzen
weil es glücklich ist
deine Gegenwart
erfüllt den Raum
wie schön ist es, mit dir zu sein
in meinem Traum

You came and you went as a pilgrim alone
and left in my hand a beautiful stone
a symbol of friendship which strongly is proved,
two colours combined cannot be removed.
No matter how far the distance might be
where ever we are, the same sky w‘ll see.
the stars shining bright, I’ll never forget
the moment, the day, when you and I met

Du bist es!
Von allen lieben Menschen
an denen ich je hing

von allen meinen Wünschen
bist du der eine Grosse
der in Erfüllung ging
für Götz
Was ist es, was ich fühle
nach vielen Jahren noch?
in mir
ich spüre es ganz deutlich
lebendig, nah und doch…
Ist mir nicht dein Leben
längstens unbekannt?
Freundin,
Was war es überhaupt
was damals uns verband?
So oft ich an dich denke
stürmt es auf mich ein
und heut‘ in meinem Träume
riefst du mich plötzlich an:
Ich hielt den Hörer fest
in meiner Hand und lauschte
Stille
du sagtest gar kein Wort
nur die Verbindung rauschte
–
Für einen Augenblick
sah ich die Kinderschar
im Traum
die Deinen und die Meinen
als ob es gestern war
Wie liebte ich die Tage
die wir bei euch verbracht
Jahr für Jahr
dass es nicht so bliebe
hätt ich nie gedacht
–
Ich bat dich doch zu sprechen
doch blieb die Leitung still
schliesslich
hab ich den Anruf unterbrochen
mit mulmigem Gefühl
Noch Tage später war es mir
als würd im Augenblick
das Telefon
als müsste es doch klingeln
und dein Anruf käm zurück!
Er kam nicht, doch traf׳s mein Herz
als ich es spät erfahren
Dein Schweigen damals
an dem Tag
hast du dein Kind verloren
in Verbundenheit für Tabita und Omer

Bildquelle: https://de.123rf.com/
was mir so nahe geht
und ich nicht sagen kann
weil‘s keiner hören mag
erdrückt mich

dass du mich reden lässt
und danach fragst
was mich bewegt
beglückt mich
Asexualität – ein Thema über welches man kaum spricht. Die meisten Menschen kennen zwar aus eigener Erfahrung die momentane sexuelle Unlust, aber die Wenigsten können sich vorstellen, dass jemand grundsätzlich kein Bedürfnis nach Sex hat. Das ist doch gar nicht möglich….jeder braucht doch…
In unserer Gesellschaft ist es nicht attraktiv, kein sexuelles Verlangen zu haben. Ist es darum vielleicht kein Thema? Asexuell veranlagt zu sein heisst aber nicht, keine romantische Liebe zu empfinden oder sich nicht nach einer Beziehung zu sehnen. Wer Glück hat, findet einen Partner, der ebenso empfindet. Viele Betroffene leben allerdings mit einem Partner zusammen, der sexuelle Bedürfnisse hat, sie sind verheiratet und haben eine Familie. Es kann sein, dass sie ihrem fehlenden Verlangen nach Sexualität keine grosse Bedeutung zumessen und es gar verschweigen, um eine Beziehung möglich zu machen. Wenn es dann irgendwann zuviel wird für den einen und zuwenig für den anderen, ist der Konflikt unausweichlich.
Mit meinem Gedicht möchte ich weitergeben, was mich lange Zeit beschäftigt hat. Ich möchte andere Menschen für das Thema sensibilisieren, Herzen berühren und zum Dialog ermutigen.
Ich nenne es
um zu beschreiben
versuche es
in Worte zu kleiden
ich gebe Raum
und offenbare
im Schmerz der Dinge
das Wunderbare:
Gemeinsam von Sinnen
der Erde entrinnen
empor sich zu heben
ins weite All
ich möchte mit dir
nach den Sternen greifen
mit dir verglühen
im freien Fall
trunken
durch steigende Wolken sinken
vereint
im Meer der Sinne ertrinken
Dass ich’s ersehne
du aber nicht
ist schwer zu ergründen
ich habe darum
gekämpft es zu finden
doch du fragst:
„Warum?
Bin ich dir nicht alles
so wie ICH bin?
Was muss ich noch tun
zu deinem Gewinn?“
Mich wollen, begehren,
wünsch ich zu viel?“
„Nie ist’s genug,“ sagst du,
„du treibst ein Spiel!“
Ich sage: „Betrug!
War’s nicht auch deine Wille?“
…
uns fehlen die Worte
es schmerzt die Stille
so bleib ich allein
doch kommt die Zeit
weil du mich liebst
lässt du dich ein
und gibst mir Geleit
Ich spüre wohl
du willst mich glücklich wissen
deine Mühe
doch mir fehlt
dass ich dich mitgerissen
an jenen Ort
dir unbekannt
der Leidenschaften Sphäre
und ich
wär’ n wir gemeinsam dort
weiss nicht wie es wäre
traurig frag ich
was denn noch bliebe
weil ich leide
und weil ich vermiss
du sagst nur:
„Wir Beide
und meine Liebe
sie sei dir gewiss!“

Liebe ohne Leidenschaft ist immer noch Liebe
Bildquelle: https://de.123rf.com/
Wunderschön war jener Sommer
mitten in des Lebens Herbst
wie einer Rose zarten Blüte
als wäre es im Frühling erst
wandelnd durch die goldnen Felder
Rosen sah ich überall
fand ich noch ein Glück auf Erden
so schön, als wär’s das erste Mal
tanzend fallen Blätter nieder
kalt wird bald die Jahreszeit
doch in meinem Herzen blühen
Rosenblumen allezeit

Text und Foto: © Brigitt Meier