
Mit ihrem Gewicht
treten sie täglich
auf mein Gesicht
was mich unsäglich
schmerzt, es ist schlicht
unerträglich für’s Augenlicht
und der Nase zuträglich
ist’s ebenfalls nicht
erst recht nicht den Zähnen
da ist es fräglich
wann jeder bricht
vom Leben berührt – Gedichte und Geschichten

Mit ihrem Gewicht
treten sie täglich
auf mein Gesicht
was mich unsäglich
schmerzt, es ist schlicht
unerträglich für’s Augenlicht
und der Nase zuträglich
ist’s ebenfalls nicht
erst recht nicht den Zähnen
da ist es fräglich
wann jeder bricht

Dies ist ein Herz aus hartem Gestein
Und wirklich – das Herz könnte härter nicht sein
doch was es mich lehrt – ich wusst’s nicht zuvor
ein jedes Herz besitzt auch ein Ohr
oder zwei

Zwar ist der Grund, warum man’s so nennt
mir und dem Internet unbekannt
es kommt einer allerdings schnell zu dem Schluss
dass man mit dem Herzen auch hören muss

Und denkt man noch weiter – es ist fast ein Scherz
zwei menschliche Ohren bilden ein Herz
was meine These zwar dick unterstreicht
dennoch – das „Hören mit Herz“ ist gar nicht so leicht
Es unterscheidet sich ein Stein
von Papier zum vornherein
doch je nachdem wie das Design
ist der Unterschied nur klein

das Schöne an diesem Bild ist:
Ich wollte meiner Enkelin den Stein zeigen, den ich gefunden hatte
und sie streckte mir das Blatt entgegen welches sie eben bemalte
Zusammen ergab sich dieses Bild. Wenn das nicht Kunst ist! 😊
D‘Lüt sind oft
will i so offe
vo miner Offeheit betroffe
und ich jewils
cha denn nur hoffe
i heb nid grad
de wundi Punkt
mit miner Offebarig troffe
und
es wird e keine schroff
sus gits nur eis
i will kei Zoff
i gangen off
denn isch es gloffe
…..tschüss!
Der Wasserkocher heutzutage
ist genial, gar keine Frage.
Nicht allen aber ist’s bekannt,
wie er am besten angewandt
und so geschah es unverhofft,
was vorher niemand hat geschafft.
Sie stellte – schwups – ihn auf den Herd
und drehte auf, dass ihr bald werd
kochend Wasser für den Tee,
doch plötzlich roch es stark brülé.
Der Krug – er schmolz, das Plastik floss,
das Unglück auf dem Herd war gross.
Und wer das liest und glaubt es schlicht
aus Sprachverständnis wegen nicht,
der werfe doch ein Blick aufs Bild –
er ward erbarmungslos gegrillt!

Die Tulpen sind all wunderschön
in ihren Farben anzusehn
Anfangs März zur Frühlingszeit
trägt jede stolz ihr Blütenkleid
Doch irgendwann kommt der Moment
wo die Tulpe ungehemmt
dem Betrachter sich entblösst
und die Kleidung fallen lässt
Nackt steht sie und präsentiert
ihr Geschlecht und irritiert
fragt man sich was dieses sei
Der Tulpe – klar – ist’s einerlei


Der Name Tirza ist ein weiblicher biblischer Name, und eine der fünf Töchter von Tzelofhad, die dafür bekannt wurden, dass sie das Erbe ihres Vaters im Land Israel erbten, weil sie keinen Bruder hatten. Der Name Tirza symbolisiert eine Verbindung zum Buch der Bibel und zum Land Israel (Bamidbar 26:33). Die Wahl dieses Namens spiegelt die Affinität der Eltern für das Land Israel und ihr Bestreben wider, dass ihre Heimat einzigartig, originell und initiativ sein wird.
Tirza (hebräisch תרצה), ist eine antike Stadt nahe Samaria in Israel . Sie wird mehrfach in der Bibel erwähnt und wird mit dem heutigen Tell el-Far’ah identifiziert.
Die Stadt lag ca. 9 km östlich von Samaria, wurde als bemerkenswert für ihre Schönheit bezeichnet und war Hauptstadt des israelischen Nordreiches bis zur Zeit Königs Omri (Quelle: Wikipedia)
Tirza ist unser fünftes Enkelkind, über welches wir uns unendlich freuen!
Tirza (hebräisch)
„Gegenstand des Wohlgefallens“
„die Schöne“
„das Wunschkind“
Anmut, Lieblichkeit, Wonne
Liora (hebräisch)
Mein Licht, Glück
Anlässlich des Reformationsjubiläums sah ich vor kurzem den eindrücklichen Film über den Schweizer Reformator Ulrich Zwingli. Ich muss schon sagen, dieser Zwingli war für die damalige Zeit ein ganz moderner Mann. Die einen mögen ihn Zwängeler genannt haben, aber er war eben ein ungezwungener, ein lebensfroher Mensch, der mit seiner Befreiungsbotschaft viel bewegt und Gutes geschaffen hat. Entsetzlich ist allerdings die Tatsache, dass er und mit ihm die neue, reformierte Kirche, welche sich kurz vorher im heissen Kampf für Glaubens- und Gewissensfreiheit eingesetzt hat, gnadenlos jene verfolgte, die es mit der Reformation noch genauer nehmen wollten (Geschichte der Täuferbewegung in der Schweiz).
Heutzutage wird bei uns niemand mehr auf Grund seiner Überzeugung verfolgt. Trotzdem geschieht es immer wieder, dass einer zum schwarzen Schaf wird, weil er den Glauben hinterfragt oder eine andere Erkenntnis hat. Unverständnis und das „nicht akzeptiert fühlen“ führt dazu, dass derjenige die Gemeinschaft verlässt. Familiäre und freundschaftliche Beziehungen sind dann plötzlich belastet oder zerbrechen sogar daran.
Was wir darum von der Reformation lernen können ist, dass sie nie aufhören darf in unseren Herzen und wir verstehen müssen, dass wir zwar verschiedene Wege gehen, aber in der Liebe zueinander verbunden sind, weil wir alle dasselbe Ziel haben.
Vor Jahren hat der katholische Theologe Heinrich Fries folgendes gesagt:
«Das Anderssein des andern wird nicht als Fremdheit und Feindseligkeit erfahren,
sondern als Gewinn: Es ist gut, dass du da bist; durch dich wird mein Eigenes reicher;
ich wäre ärmer ohne dich.»
Hüt isch scho morn
und geschter isch wenn
wenn isch das gsi
i weiss es scho nümm
I weiss nümme wie
und was isch wo
warum isch alles so
schnälläbig do?
Wett nümme renne
haltet se aa
stoppet die Chugele
si söll eifach staa
Weiss de Himmel
was los isch uf Ärde
warum denn alles
no schnäller mues wärde
No meh inedrücke
in jede Tag
dass me am Ändi
eifach nüm mag
nur en Momänt
e Stund oder und zwei
wett i verschnuufe.
mit mir ganz elei
danke…
So wie uns der Kompass auf der Karte zeigt, wo wir uns befinden und welche Richtung wir gehen müssen, so ist unser Gewissen der innere Kompass, welcher uns im Leben hilft, den richtigen Weg einzuschlagen.
Im Hebräischen werden beide Worte Kompass und Gewissen aus derselben Wortwurzel gebildet. Aber auch das Wort Norden kommt aus der gleichen Wortfamilie, so wie auch die Worte verborgen und Code (siehe Liste unten)
Nun gibt es im Alten Testament mehrere Bibelstellen, die den Eindruck erwecken, Gott würde im Norden wohnen. Natürlich kann das niemand beweisen. Aber nehmen wir mal an, es ist so und Gott wohnt im Norden.
Aber wo ist denn dieser Norden genau? Irgendwo hinter den Sternen über dem Nordpol? Wir wissen es dennoch nicht. Niemand hat den Ort je entdeckt. Er bleibt verborgen.
Doch wenn Norden und Gewissen ein und dasselbe Wort sind, dann wohnt Gott ja auch in unserem Gewissen. Dann ist er jedem von uns ganz nahe.
Und wenn Gott Liebe ist, dann erahnen wir auch bereits den Code, mit welchem wir sein „in uns sein“ offenbar werden lassen können. Alles klar?
Wolltest du nicht schon immer mal einen Code knacken? Na dann… auf gehts, Kompass ausrichten und los!
Alles Liebe
Brig
und ja… aus derselben Wortwurzel stammt das Wort tsafan – verbergen oder auch was die Zukunft bringen wird! Jetzt möchte ich doch mal wissen, wo dieser Norden ist…
von der hebräischen Wortwurzel Tsadi – pe – nun werden folgende Worte gebildet:
Matspen / Kompass
Matspun / Gewissen
Tsafon / Norden
tsafun / verborgen
Tsofen / Code
tsafan / verstecken / was die Zukunft bringen wird
Jesaja 14, 13
Und du, du sagtest in deinem Herzen: „Zum Himmel will ich hinaufsteigen, hoch über den Sternen Gottes meinen Thron aufrichten und mich niedersetzen auf den Versammlungsberg im äußersten Norden.
Ich will hinaufsteigen auf Wolkenhöhen, dem Höchsten mich gleichmachen.“
Hiob 37,22
Und jetzt sieht man das Licht nicht, das durch die Wolken verdunkelt ist; aber ein Wind fährt daher und fegt den Himmel rein.
Aus dem Norden kommt ein goldener Schein, um Gott ist furchtbare Hoheit
Den Allmächtigen – ihn erreichen wir nicht, den Erhabenen an Kraft