Manchmal ist es alles Alles was ich fühl und manchmal fühl ich nichts ist alles wie dahin Ach würde es doch bleiben und wiche nie von mir dies innig Glücksempfinden: Ich gehör zu dir
Kategorie: Allgemein
Nebelschwaden…
Almosen geben
auf dem Balkon
Über folgende Geschichte können mein Mann und ich immer wieder herzlich lachen:
Unsere Gäste sind spätabends angekommen und geniessen am nächsten Morgen den Ausblick vom Balkon. Mein Mann erklärt ihnen, was sie sehen…
Mein Mann zeigt den Gästen und hebt seine Hand in Richtung Osten zum Fürstenland: „Ihr seht zwischen den Häusern: Das Schloss Vaduz!“ Doch: „Es ist nur ein Felsen, „was sagst du da Götz?“ „Seht doch des Turmes Spitze im Sonnenlicht!“ „Du machst wohl Witze! Ganz sicher nicht!“ Die Gäste indessen, sie nicken und schweigen und schauen gelassen, auf das, was wir zeigen „Es ist das Schloss!“ sagt der Götz vehement. Und mich würgt ein Kloss im Hals wie Zement. „Es ist nur 'ne Fluh, ich mach eine Wette!“ „Ich wette 'ne Kuh, wenn ich eine hätte!“ Während die Gäste die Stirne runzeln, kommt mir DIE Idee, ich muss grad schmunzeln. „Götz, mach ein Bild mit der Kamera! Das Foto - es gilt wir zoomen es nah!“ Er tut‘s und er weiss, er knipst das Schloss. Doch seht den Beweis, ein Felsen ist’s bloss.
Der Felsen im unteren Waldstück
das vermeintliche Schloss Vaduz
Wenn du nicht sicher bist,
kannst du es zoomen
😂😂😂
Schriftgrösse
Ich soll grösser schreiben sagst du und auch fetter Gegen müdes Augen reiben sagst du s'wär viel better Sag mal kannst du eventuell mit Screentouch und zwei Finger die Schrift vergrössern manuell das wäre doch viel ringer 😀
Wenn du mich beschreiben müsstest…
Wenn du mich beschreiben müsstest was wäre ich für dich? Frage - oder Ausrufzeichen Ein Punkt? Ein Komma oder Strich?
Wäre ich ein einzig Wort? Ein kompliziertes Satzkonstrukt? Stünde ich bei dir in Klammern oder nur in "kleingedruckt"?
Würdest du mich zwischen Zeilen schreiben oder als Gedicht? Eines, dass sich reimen würde oder dann halt eben nicht?
Schriebest du mich wie ein Lied mit wunderbarer Melodie? Wäre ich in einem Märchen eventuell die Goldmarie?
Wär ich Drama oder Krimi, nur ein gähnender Roman? In der Zeitung ein Artikel oder wäre ich ein Psalm?
Wär ich längst eine Legende, ein Limerick, ein blosser Witz? Wär ich Drehbuch ohne Ende oder nur 'ne Randnotiz?
Wie immer du mich schreiben würdest
kursiv, in Farbe oder fett
alles könnte ich ertragen
nur nicht dies: Ein leeres Blatt
vergässe
Ja zum Leben sagen
Irgendwann irgendwo bin ich geboren einfach so niemand fragte ob ich wollte niemand sagte was ich sollte aber dann schon ziemlich bald wusste ich dass ich es wollte Und ich will es immer noch Ich möchte leben möchte doch! Aber - es liegt weiterhin nicht nur an mir dass ich hier bin Wohin es geht was noch geschieht? Ob's mir gefällt und ob es zählt? Gerade hier warum nicht dort? Vielleicht schon morgen bin ich fort Viele Fragen, die da sind für die ich keine Antwort find Alles was ich kann ist wollen Dem Heute Anerkennung zollen Ja, ich will! Ich will es leben! So sagte ich es mir - soeben
der Franzl im Schilf
Wie der Mose im schilfigen Meer
sitzt Franzl im Boot und tut sich schwer
wegen dem Schilf
und ruft um Hilf
doch niemand achtete ihn bisher
Da kommt die Brix aus Bux vorbei
sie sieht den Franzl, hört den Schrei
da macht es flugs
und Franz sinkt glugs
samt dem Bötchen ab wie Blei
Behende greift die Brix alsdann
ins Wasser - fischt das Boot, den Mann
Der Franzl benommen
dankt ihr beklommen
froh, dass er nicht starb im Schlamm
psychosomatisch
E jede bruucht zum Läbe Ruum,
es Ziel und Läbesluscht,
doch hets kei Platz für si Vision,
denn wirds ihm äng ir Bruscht.
Z’grosse Druck hebt keine us,
es platzt em sus dr Chrage.
Wenn’s schlimm chunnt, het denn ein am Schluss
no grüüsig Gschwüür im Mage.
D’Seel weiss scho, wie vill genau,
was z’vill isch zum erträge.
D’Schultere und de Rügge au
schmärze oft drwäge.
D’Angscht die lähmt, s’isch nid zum lache
alli Glieder und Organ.
Si isch en Grund, wo chrank chan mache
mängi tribt sie gar in Wahn.
En Andere liidet unter Stress,
het eifach gnueg um d‘Ohre.
Do wunderets denn kein am Schluss,
wenn d‘Ohre fönd a suure
Wenn’s eim nid wohl isch i der Hutt,
meh chönt grad ussere fahre,
wenn sie rot und bisse tuet,
gits en Grund villicht – en Wahre.
Deprimiert wird eventuell,
wär alls für sich tuet b’halte
was ihn bedrückt – doch gseht mes denn
a sine Sorgefalte.
Und wenn’s denn ein nümme schlucke cha,
was s’Läbe ihm serviert,
so gschehts, dass ihm – me chas verstah,
de Appetit verdirbt.
Ä jede weiss es nur zu guet,
d’Seel wohnt in eusem Härz
Vom Härz in Körper fliesst alls Bluet,
aber au sin Schmärz.









