Es sagt der kleine Stein:

Wär ich nur ein Vögelein
das wär mein grosser Traum
würd gern fliegen
Flügel kriegen
schwerelos am Himmel sein
)
vom Leben berührt – Gedichte und Geschichten
Es sagt der kleine Stein:

Wär ich nur ein Vögelein
das wär mein grosser Traum
würd gern fliegen
Flügel kriegen
schwerelos am Himmel sein
)
Beitrag zum Aufruf der Blogparade “ Trost“
von Jeca Blog Psycho-Psyche-Therapie
Bei dir ist Trost nicht vergebens
der du die Zeiten durchbrichst
und Worte des ewigen Lebens
in alles Vergängliche sprichst
Wo du mit Frieden umhüllest
und Tränen mit deinem Gewand
trocknest und Kummer stillest
ist Trost so viel mehr als Verstand
Trost wird dann Offenbarung
wenn Mut und Hoffnung zerbricht
bleibst du Gott die schönste Erfahrung
im Dunkel bist du das Licht

Hüt isch scho morn
und geschter isch wenn
wenn isch das gsi
i weiss es scho nümm
I weiss nümme wie
und was isch wo
warum isch alles so
schnälläbig do?
Wett nümme renne
haltet se aa
stoppet die Chugele
si söll eifach staa
Weiss de Himmel
was los isch uf Ärde
warum denn alles
no schnäller mues wärde
No meh inedrücke
in jede Tag
dass me am Ändi
eifach nüm mag
nur en Momänt
e Stund oder und zwei
wett i verschnuufe.
mit mir ganz elei
danke…
So wie uns der Kompass auf der Karte zeigt, wo wir uns befinden und welche Richtung wir gehen müssen, so ist unser Gewissen der innere Kompass, welcher uns im Leben hilft, den richtigen Weg einzuschlagen.
Im Hebräischen werden beide Worte Kompass und Gewissen aus derselben Wortwurzel gebildet. Aber auch das Wort Norden kommt aus der gleichen Wortfamilie, so wie auch die Worte verborgen und Code (siehe Liste unten)
Nun gibt es im Alten Testament mehrere Bibelstellen, die den Eindruck erwecken, Gott würde im Norden wohnen. Natürlich kann das niemand beweisen. Aber nehmen wir mal an, es ist so und Gott wohnt im Norden.
Aber wo ist denn dieser Norden genau? Irgendwo hinter den Sternen über dem Nordpol? Wir wissen es dennoch nicht. Niemand hat den Ort je entdeckt. Er bleibt verborgen.
Doch wenn Norden und Gewissen ein und dasselbe Wort sind, dann wohnt Gott ja auch in unserem Gewissen. Dann ist er jedem von uns ganz nahe.
Und wenn Gott Liebe ist, dann erahnen wir auch bereits den Code, mit welchem wir sein „in uns sein“ offenbar werden lassen können. Alles klar?
Wolltest du nicht schon immer mal einen Code knacken? Na dann… auf gehts, Kompass ausrichten und los!
Alles Liebe
Brig
und ja… aus derselben Wortwurzel stammt das Wort tsafan – verbergen oder auch was die Zukunft bringen wird! Jetzt möchte ich doch mal wissen, wo dieser Norden ist…
von der hebräischen Wortwurzel Tsadi – pe – nun werden folgende Worte gebildet:
Matspen / Kompass
Matspun / Gewissen
Tsafon / Norden
tsafun / verborgen
Tsofen / Code
tsafan / verstecken / was die Zukunft bringen wird
Jesaja 14, 13
Und du, du sagtest in deinem Herzen: „Zum Himmel will ich hinaufsteigen, hoch über den Sternen Gottes meinen Thron aufrichten und mich niedersetzen auf den Versammlungsberg im äußersten Norden.
Ich will hinaufsteigen auf Wolkenhöhen, dem Höchsten mich gleichmachen.“
Hiob 37,22
Und jetzt sieht man das Licht nicht, das durch die Wolken verdunkelt ist; aber ein Wind fährt daher und fegt den Himmel rein.
Aus dem Norden kommt ein goldener Schein, um Gott ist furchtbare Hoheit
Den Allmächtigen – ihn erreichen wir nicht, den Erhabenen an Kraft
Ich als Brig mag die Wortschöpfung Brexit.
Irgendwann wir er in meinem Leben stattfinden. Ohne Wenn und Aber.
Wenn man sich uneinig ist über eine Sache
und jeder auf seinem Standpunkt beharrt
ist Wetten eine gute Möglichkeit
die Diskussion zu beenden und der Sache auf den Grund zu gehen
Götz und ich wetten öfters mal
Manchmal ist es uns ernst, manchmal machen wir es nur des Wetteinsatzes wegen
Das macht Spass, weil wir meistens beide etwas davon haben
Wetten
dass das Wetten selber
manchen Streit erspart?
Jegliche Uneinigkeit
beseitigt auf ne nette Art?
Denn die Wahrheit
lässt sich finden
mit ’ner Wette gut verbinden
plötzlich sucht
ein jeder sachlich
und beruft sich
eben fachlich
auf die Quelle
und der Wetteinsatz anstelle
hitz‘ger Diskussionen
könnte sich für beide lohnen
Eines aber ist gewiss
gewinnt man – oder nicht
am Schluss
ist jeder sich der Sache nun
sicher, wenn er spricht davon
Als Einzige nackt in einer Menschenmenge zu stehen und von allen angestarrt zu werden – das war früher einer meiner schlimmen Albträume. Im Traum verstand ich nicht, wie ich immer wieder in diese ungemütliche Situation geraten konnte und schämte mich sehr. Jedesmal war ich aufgewühlt und traurig, wenn ich erwachte.
Heute verstehe ich den Traum sehr gut und erst recht nach dem vorhergehenden Beitrag hier auf Brigwords. Nur – im Gegensatz zu jener Geschichte, hat mir keiner die Kleider weggenommen.
Ich bin es ja selbst, die sie ganz bewusst ablegt. Immer wieder. Allerdings ist es wirklich nicht angenehm, inmitten von gut Gekleideten nackt da zu stehen. Man überlegt sich das zweimal. Handkehrum erkennt man aber gerade durch die eigene Nacktheit andere Nackte und fühlt sich wohl unter ihnen.
Trotzdem – ich lege mir noch oft ein Kleid um, weil das Nacktsein in einer von Kleidern regierten Welt einfach schwer auszuhalten ist. Für beide Seiten.
Aber irgendwann – das ist mein Traum – brauchen wir uns nicht mehr zu kleiden, weil wir dann erkennen, dass wir nackt einfach freier und glücklicher sind.
P.S. den Text nochmals lesen und „nackt“ durch wahr und „Kleider“ durch Maskierung ersetzen.
Hinweis zum schweizerdeutschen Gedicht:
„blutt“ bedeutet nackt
die blutt Wohret
I stande blutt
vor allne Lüüt
cha mi niene go verstecke
leider hani jezt grad nüt
wo mini Blütti würd bedecke
Keine isch,
wo mir sis Chleid
uslehnt, oder öppis seit
sie luege nur und starre
Wie wär’s
anstatt eso z’verharre
es würden alli sich entblösse?
Es würd s’Problem uf ei Schlag löse
d‘Tatsach wär
mer wäred gliich
blutt
egal öb arm, öb riich
mer wäred offebar und bloss
all eusi Maske wär‘ mer los
und alles
was mer denn no gsehnd
isch genau das
wo mer wend
d’Wohret

oder öppe nid?
Das weltberühmte Gemälde „Die Wahrheit kommt aus dem Brunnen“ Jean-Léon Gérôme, 1896.
Laut einer Legende aus dem 19. Jahrhundert treffen sich die Wahrheit und die Lüge eines Tages. Die Lüge sagt zur Wahrheit: „Heute ist ein wunderbarer Tag“! Die Wahrheit blickt in den Himmel und seufzt, denn der Tag war wirklich schön. Sie verbringen viel Zeit miteinander und kommen schließlich neben einem Brunnen an. Die Lüge erzählt der Wahrheit: „Das Wasser ist sehr schön, lass uns zusammen baden!“ Die Wahrheit, erneut verdächtig, testet das Wasser und entdeckt, dass es wirklich sehr sauber ist. Sie ziehen sich aus und beginnen zu baden. Plötzlich kommt die Lüge aus dem Wasser, zieht die Kleider der Wahrheit an und rennt davon. Die wütende Wahrheit kommt aus dem Brunnen und rennt überall hin, um die Lüge zu finden und ihre Kleidung zurückzubekommen. Die Welt, die die Wahrheit nackt sieht, wendet ihren Blick mit Verachtung und…
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Ich hatt ne Flasche in der Tasche
die war teuer
und fing Feuer
am Ende war die Tasche Asche
samt der Flasche
ungeheuer!

Da war eine Frau aus Aachen
die wollte nicht mehr erwachen
der Mann wollt probieren
ihr Herz zu massieren
da musste die Frau dann doch lachen