Der Traum war folgender:
Kurz vor Ladenschluss wollte ich bei einer Tankstelle die Toilette benutzen. Die Angestellte hatte zwar alles schon geputzt, sie liess mich aber freundlicherweise noch schnell hinein.
Dummerweise dauerte es dann doch länger als gedacht. Als wäre das nicht schon genug gewesen, leerte ich auch noch die alten Essensreste aus meinem Rucksack in die Toilettenschüssel und betätigte anschliessend die Spülung.
Doch die Toilette – sie war aus irgendeinem Grund auch noch durchsichtig und auf Augenhöhe – wollte das alles nicht schlucken. Das Ganze sah fürchterlich aus, und ich stand fassungslos davor.
Schliesslich ging ich hinaus, da ich nichts mehr ausrichten konnte und sagte zur Angestellten:
„Kontrollieren Sie die Toilette lieber noch einmal. Ich habe sie ziemlich stark beansprucht.“
Vielleicht war es kein Zufall, dass mein Unterbewusstsein dafür ein so drastisches und gleichzeitig humorvolles Bild gewählt hat: Was lange mitgetragen wurde, musste endlich raus. Es war zwar unangenehm und chaotisch anzusehen, aber gleichzeitig unglaublich befreiend. Gerade dieses Gefühl blieb mir nach dem Traum besonders in Erinnerung – die Erleichterung, dass ich etwas, was mich schon lange belastete, hinter mir lassen konnte.
Ich hoffe, die Tankstellendame konnte damit umgehen 🙈😌