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Im vergangenen Jahr habe ich mich intensiv dem «Steine suchen» gewidmet. Dabei entdeckte ich wunderschöne Exemplare. So mancher Stein sprach in mein Leben hinein, bzw. ich durfte in das Leben eines Steines hineinschauen und so manches Wunder sehen.

Bei meinen Spaziergängen habe ich auch immer wieder Steinherzen gefunden. Das bisher Schönste fand ich letzthin im Rhein. Seine Form und seine Farbe sind unglaublich schön und nachdem ich ihm etwas Schliff gegeben habe, strahlt es nun von innen heraus in wunderbarem Glanz und es fühlt sich auch ganz wunderbar an!

Ja, Liebe ist wunderschön!
Liebe strahlt von innen heraus!
und Liebe fühlt sich wunderbar an!

Ich habe das Herz lange in meiner Hand gehalten und die Worte dazu geschrieben. Beides, Herz und Worte berühren mich sehr
Ich weiss ganz sicher, die Liebe wird das letzte Wort haben
und das – das fühlt sich ganz, ganz wunderbar an!

so wünsche ich euch aus der Ferne und von ganzem Herzen
ein frohes Fest der Liebe

eure Brig

Was hat Chanukka mit Weihnachten zu tun?

Chanukia (so nennt man den Chanukkaleuchter)
mit den 12 Stämmen Israel und dem Löwen Judas

Heute feiern die Juden in aller Welt den Beginn des Chanukkafestes, das Fest der Tempelweihe. Für die nächsten acht Tage werden in jedem jüdischen Haus die Kerzen des Chanukkaleuchters entzündet. Vorzugsweise steht der achtarmige Leuchter in einem Fenster, damit auch die vorbeigehenden Menschen (die übrige Welt) das helle Licht des Chanukkawunders sehen können.
Heute Abend wird eine Kerze brennen, morgen sind es zwei, bis dann am achten Tag alle Kerzen leuchten. Die Kerzen werden übrigens mit der neunten Kerze, die in der Mitte erhöht ist, angezündet. Man nennt sie Shamash (Diener). Sie brennt immer auch mit.
Wie es dazu kam, dieses Fest zu feiern, ist in den beiden Bücher der Makkabäer nachzulesen oder hier. Es ist eine wunderbare Geschichte über Glaube, Treue und Heldentum in einer absolut dunklen Zeit für das jüdische Volk.

Zur gleichen Zeit wie Chanukka bereitet sich die Christenheit auf Weihnachten vor. Seit Wochen schon sind die Strassen und Häuser mit Lichtern geschmückt und wollen uns auf das Fest einstimmen. In zwei Tagen ist es soweit. Die Welt feiert einmal mehr die Geburt Jesu, des Sohnes Gottes, der in unsere Welt kam, um uns zu erlösen.

Chanukkah und Weihnachten, zwei lichtvolle Feste, die beide etwa zur gleichen Zeit gefeiert werden, (25.Kislew/25.Dezember) Ist es nur Zufall oder gibt es eine Verbindung zwischen den beiden Festen?

Während das Datum der Tempelweihe geschichtlich belegt ist, ist der Tag der Geburt Jesu nicht bekannt. Das neue Testament erwähnt ihn mit keinem Wort. Der 25. Dezember war im römischen Kalender der Tag der Wintersonnenwende und wurde später zu Weihnachten umgedeutet. Man kann darüber denken, wie man will, aber die Symbolik, die damit einhergeht, das Jesus – als Licht der Welt – in die dunkelste Zeit hineingeboren wurde, ist schon fast wieder biblisch.
Das Chanukkafest wird in der Bibel nur einmal erwähnt. Die kurze Erwähnung im Neuen Testament ist allerdings ein paar Gedanken wert.

Damals ging Jesus nach Jerusalem, um das Fest der Tempelweihe (Chanukka) zu feiern.
Im Tempel befand sich ja eben der siebenarmige Leuchter, um den es in der Geschichte von Chanukka geht. Die Menorah – so nennt man den Leuchter auf Hebräisch, brannte Tag und Nacht. Er symbolisierte die Gegenwart Gottes, das Licht des Lebens bei den Menschen.

Ausgerechnet, als Jesus zum Tempel kam an diesem Chanukkafest,
fragten ihn die Juden:

„Bis wann hältst du unsere Seele hin? Wenn du der Christus bist, so sage es uns frei heraus“.
Jesus antwortete ihnen: „Ich habe es euch gesagt, und ihr glaubet nicht. Die Werke, die ich in dem Namen meines Vaters tue, diese zeugen von mir“. (Joh. 10,22)

ein paar Verse vorher sagte Jesus auch:

„Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben“, (Joh.8,12)

Diese Worte waren Gotteslästerung in den Augen der Juden und sie versuchten Jesus umzubringen. Sie verstanden nicht, dass sich vor ihnen Augen die Schrift über den versprochenen Messias erfüllte:

Das Volk, das im Finstern wandelt, sieht ein großes Licht, und über denen, die da wohnen im finstern Lande, scheint es hell
Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ist auf seiner Schulter; und er heißt Wunder-Rat, Gott-Held, Ewig-Vater, Friede-Fürst; auf dass seine Herrschaft groß werde und des Friedens kein Ende auf dem Thron Davids und in seinem Königreich (Jesaja 9,1/5,6)

„Es ist zu wenig, dass du mein Diener bist, die Stämme Jakobs aufzurichten und die Zerstreuten Israels wiederzubringen, sondern ich habe dich auch zum Licht der Völker gemacht, dass mein Heil reiche bis an die Enden der Erde“ (Jesaja 49,6)

Mache dich auf, werde Licht; denn dein Licht kommt, und die Herrlichkeit des HERRN geht auf über dir! Denn siehe, Finsternis bedeckt das Erdreich und Dunkel die Völker; aber über dir geht auf der HERR, und seine Herrlichkeit erscheint über dir. Und die Völker werden zu deinem Lichte ziehen und die Könige zum Glanz, der über dir aufgeht. (Jesaja 60,1)

Die Geschichte Gottes mit den Menschen birgt so viele wunderbare Geheimnisse und Offenbarungen. Es gäbe noch vieles darüber zu berichten und zu entdecken
aber ich lass es mal genug sein für heute 🙂

Wie schön, dürfen wir Chanukka und Weihnachten feiern
zwei Feste, die uns an ein und dasselbe Licht erinnern
Das Licht Gottes bei den Menschen. Und es ist wirklich da!
Möge es hell in unseren Herzen brennen!


in der Christenheit gilt der siebenarmige Leuchter des Tempels als ein Vorschatten für Jesus Christus. Sein hebräischer Name Yeshua ישוע lässt sich wunderbar in die sieben Arme der Menorah integrieren

Zion fahre fort im Licht
mache deinen Leuchter helle
lass die erste Liebe nicht
suche stehts die Lebensquelle
Zion, dringe durch die Enge Pfort
Zion, Zion, fahre fort!

Author: Johann Eusebius Schmidt

Friede der ganzen Welt

Friede mit dir
Jerusalem
Friede der ganzen Welt
gesegnet bist du
der Frieden bringt
herab vom Himmelszelt

Für dich leuchten heute
in deiner Stadt
die Steine in goldenem Schein
willkommen bist du
im Namen des Herrn
Yeshua, um bei uns zu sein

IMG_397211 (Medium)

Yeshua ist der Name Jesus auf Hebräisch
und bedeutet Retter