…die Reise zu seiner Schwiegerfamilie steht schon lange fest. Leider hat ein Todesfall, Krieg und Sonstiges sie bisher verhindert. Aber jetzt sollte es endlich klappen. Ich begleite ihn, damit er nicht alleine reisen muss. Bei dieser Gelegenheit wollen wir im Land auch noch wandern gehen. Darauf freue ich mich besonders. Die Koffer sind gepackt….
Hab ich schon erzählt, was eben
mir den Bach hinunter ging?
Und wie ich unverhofft alleine
ohne Gert im Flugzeug bin?
Dreimal schon gebucht, verworfen,
scheint das vierte Mal, wie schön,
endlich, endlich doch zu klappen,
Morgen schon wird’s soweit sein.
Denkste! Nein, nicht hier auf Erden!
Stunden vorher ruft er an 😳
Leider hätt er Herzbeschwerden,
so, dass er jetzt nicht reisen kann.
Nicht reisen? Macht er mit mir Witze?
Morgen gehn wir beide fort!
Ich, die ihn begleiten sollte,
was soll ich jetzt alleine dort?
Die Wanderungen in der Wüste,
Hotels und das Mietauto?
Alles fällt mit ihm ins Wasser,
und meine Laune sowieso!
Das ist wirklich schwer zu schlucken,
schwer, den „Schalter umzudrehn“.
mich zu entscheiden, doch zu reisen,
und mich darauf auch noch zu freun.
Nun, wer weiss, vielleicht wird’s besser,
als ich je zuvor gedacht.
Wenn nicht, so hab ich immerhine
noch das Beste draus gemacht.
Ich bin dann mal weg….

ein Passagier fehlt

noch weiss ich nicht,
wie ich meine Ferien verbringen werde

Aber über den Wolken scheint alles nicht mehr so schwer.
Es wird schon gut werden.
Ein Kaffee wäre jetzt einfach noch gut gewesen
(siehe vorigen Beitrag)