Wie schön ist die Welt
früh morgens- wenn alles schläft
und der Tag erwacht
Durchs offne Fenster
dringt der erste Sonnenstrahl
über die Berge
Vögel, die zwitschern
und der Duft von Röstkaffee
ein Sommermorgentraum
Das Herz hüpft und jauchzt
Ich muss hinaus und tanzen
im taufrischen Gras
Der Mensch hat vieles schon gedacht gesagt gewagt und auch gemacht ein jedes Ding in unsrer Welt ist irgendwo schon beschrieben, schon erzählt festgehalten und notiert x-mal schon fotografiert man weiss, man tut man ist gescheit sucht weiter forschet allezeit man probiert und man besiegelt vom Wissen ist der Mensch beflügelt
Nur… in mir war heute ein ungewöhnlich Bild ein Sein, ein mächtiges Gefühl Sequenzen einer andern Welt Ich würd’s so gern erzählen und weiss doch nicht wie’s geht welche Worte müsst ich wählen dass einer es versteht? Gleich einem Zauber mich bewahrend schau ich wie ein Kind schweigend nur im Traum erahnend Dinge, die zu schön und unaussprechlich sind
Damals war ich unterwegs in den Schweizer Bergen. Es war ein Tag wie im Bilderbuch. Stahlblauer Himmel, idyllisch die grünen, saftigen Wiesen und Kuhweiden, die typischen Bauernhäuser und zwischen Berghängen tiefe Schluchten und Täler. Ich hatte einen Fensterplatz in der roten Bergbahn, welche mitten durch diese reizvolle Landschaft bergwärts fuhr. Als mein Blick zum Himmel schweifte, bemerkte ich dort auf einmal eine ganz kleine Wolke, die aber geschwind grösser zu werden schien. Tatsächlich entwickelte sich daraus eine stattliche Wolke und plötzlich waren da viele Wolken, dunkle, die von allen Seiten näher kamen, immer mehr, ballten sie sich zu einem grossen Gebilde zusammen. Als würde es von einer unsichtbaren Hand geformt, wurde es immer grösser und bedrohlich und bedeckte schliesslich den ganzen Himmel. Und dann…….WAMMM!! Schlug diese unheimliche Wolkenmasse in die idyllische Landschaft ein und riss einen unglaublich grossen Krater in die Erde. Mit Erschrecken und Staunen zugleich schaute ich diesem Geschehen zu. Ich dreht mich zu den Mitfahrenden um. Es schien sie nicht zu kümmern. Sie starrten alle wie ins Leere. Ich glaube, sie wollten gar nicht wahrhaben, was sich draussen eben abspielte
Die Bahn fuhr einfach weiter. Mir war schlagartig bewusst, dass es nun keinen Platz mehr auf der Welt gibt, an dem wir sicher sind. Es wird uns wie eine Bombe aus heiterem Himmel treffen. Mitten hinein in die vermeintliche Idylle! Mitten hinein in unsere „heile“ Schweizer Welt.
Ich wache auf ein neuer Morgen meine Seele kehrt zu mir und erzählt von allen Orten wo ich war und von dem Traum mit dir Ach, könnte es doch wieder Sommer werden und käme jener Augenblick
wo ich mit dir am frühen Morgen
erwachte
noch einmal zurück
Das Leben ist ein grosses Theater jeder Tag ist ein neuer Akt und mit jedem Sonnenuntergang
fällt der Vorhang wieder Manchmal
so wie heute
wünschte ich mir es gäbe noch eine Zugabe und manchmal bin ich froh wenn der Tag vorbei ist Aber jeden Morgen wird der Vorhang von Neuem weggezogen und ich stehe wieder auf der Bühne um meine Rolle zu übernehmen Ich weiss nicht
was der nächste Akt mit sich bringen wird aber ich werde mein Bestes geben
immer wieder
denn ich habe einen Traum Irgendwann wird der Tag kommen das grosse Finale mit allen Träumenden
dann werden die Himmel jubeln
und die Erde wird sich freuen
Der Vorhang wird nicht mehr fallen denn der Traum
ist Wirklichkeit geworden