mol ganz elei…

S'Läbe isch eifach 
wiit wäg vo dihei
vom Alltag ewäg si
mol ganz elei

Zyt isch nid wichtig
s'Wätter grad richtig
dörf mi lo hange
dörf chli entspanne
am Meer und am Strand

Und wieni so luege - zum Horizont

do dänkeni: Nu,
wo isch mis Land?
Wo si mini Mönsche
und wo bisch du?

Jetzt würd i mir wünsche
du wärsch au bi mir
i lehnti min Chopf ä chli aa bi dir
chönnt's mit dir gnüsse
d'Auge schlüsse
und dänke:

S'Läbe isch schön
wiit wäg vo dehei
mit dir, du min Liebä
mol ganz elei

Meereswogen

Es trifft Dein Blick mich unerwartet
unverhofft
gleich einer Meereswelle
rauschend und mit Leidenschaft 

Es ist, als fliehen mir die Füsse
als zöge mich der Sand
ins Meer mit jeder neuen Welle
weiter weg vom Strand

Und lässt du wieder los
ist’s nur ein Spiel,
wohl wissend, ja du weisst
ich kann mich deiner nicht entziehn

Die Meereswogen stürmen
mein Herz, es wogt das Blut
zu spät, das Land verschwindet
über mir ist Flut

und mahnt auch der Verstand
„Halt ein, du wirst noch untergehn!“
Ich lass bestimmt, wenn du mich führst
ich lasse es geschehn