wie aus dem Nichts

Wie aus dem Nichts
bricht er hervor
im Schatten des Lichts
aus der Erde empor
gar sagenhaft
und mit Schönheit zuhauf
reckt er mit Kraft 
sich zum Himmel hinauf

fotografiert auf einem Spaziergang in Crans Montana, 2. September 2019

Herbstgrüsse

 

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Herbstblatt

Wenn die Welt kälter wird
und die Natur ansetzt zum Winterschlaf,
langsam und behäbig

wie unsere Liebe sich entwickelte,
die ihre Zeit brauchte in der Stille
der gedeihlichen Entfaltung,

wenn dann ein rotes Blatt
vor mir sich drehend niederfällt
auf mein Shirt, auf meine Brust,

dann weiß ich, es ist ein Gruß,
ein lieber Gruß von dir
und ich nehme das Blatt

und behalte es für immer.

©PP

Gedicht mit freundlicher Genehmigung von Herzkoma ausgeliehen

mitten in des Lebens Herbst

Wunderschön war jener Sommer,
mitten in des Lebens Herbst.
Wie einer Rose zarte Blüten,
als wäre es im Frühling erst
.

Wandelnd durch die gold'nen Felder,
sah ich Rosen überall.
Fand ich noch ein Glück auf Erden,
so schön, als wär's das erste Mal
.

Tanzend fallen Blätter nieder,
kühl ist schon die Jahreszeit,
doch im Herzen blühn die Rosen,

und der Winter ist noch weit.