Manchmal ist es alles Alles was ich fühl und manchmal fühl ich nichts ist alles wie dahin Ach würde es doch bleiben und wiche nie von mir dies innig Glücksempfinden: Ich gehör zu dir
Schlagwort: Glück
Elfchen zum Elften / Erinnerungen
Beitrag zur Mitmachaktion von Eva, DeinPoet
Erinnerungen verinnerlichte Momente glückliche und erlittene aus Jahren, die zerronnen Reichtum
Urlaub auf Ibiza 2014
Elfchen zum Bergfrühling
Kinder, Kinder!
Eines der schönsten Geburtstagsgeschenke, das ich von meinen Kindern erhalten habe, ist ein kleines Fotobuch mit ihren Kinderfotos, welche die Mädels genial nachgestellt und nochmals fotografiert haben. Zwischen den Fotos liegen ca. 25 Jahre. Hier ein kleiner Auszug davon:
Kinder, Kinder
Jahre sind
seit ihr Kinder wart geschwind
vorbei gegangen
und vorüber!
Kommt ein nächstes
und geht wieder!
Jahr um Jahr
und längst sind eure
Kinder da und eine neue
eine nächste Generation
wächst heran
und ist es schon!
Jedoch
was nie vergeht ,was bleibt
ist, dass ihr mein Liebstes seid
mein schönstes
und mein grösstes Glück
durch all die Jahre
und
in diesem Augenblick
die Puppe auf dem zweiten Bild ist echt 😂😂😂
Glück und Traurigkeit
beglückend
Achterbahn
Ich erinnere mich an das Telefongespräch mit meiner Tochter an dem Tag, wo der Lockdown beschlossen wurde. Ich war ziemlich aufgelöst, da alles, was meinen Alltag glücklich machte, wegbrechen würde.
Meine Tochter sagte: „Mama, hab keine Angst. Es kann nicht so weiter gehen. Die Welt, wie wir sie haben hat keine Zukunft. Endlich fängt etwas Neues an. Freue dich darauf!“
Ihre Worte haben mich immens getröstet und bis heute klingen sie in meinen Ohren nach. Vor zwei Tagen habe ich wieder mit ihr gesprochen und auch über diese Worte, die offenbar nicht nur bei mir, sondern auch bei ihr immer wieder nachklingen. Angesichts der Angst und Unsicherheit, welche parallel mit den Fallzahlen von Covid steigen oder fallen, fiel in unserem Gespräch das Wort Achterbahn.
Genau so fühlt sich die momentane Situation an – wir befinden uns in einer Achterbahn der Hoffnung, der Angst und der Unsicherheit. Aussteigen geht nicht. Und das nächste Looping steht kurz bevor.
Aber vielleicht entdecken wir ja unterwegs, warum wir da drin sitzen, und können der ungewollten Reise sogar etwas Gutes abgewinnen.
Irgendwann ist auch eine Achterbahn zu Ende und man kann wieder aussteigen, Aussteiger werden…

Wir sind hoch hinauf gekommen
jubeln noch in unserem Wahn
und merken dann etwas beklommen
wir sitzen in ’ner Achterbahn
Gleich wird’s richtig unbehaglich
Welt kopfüber, und wir flehn
Manch einem scheint es plötzlich fraglich
ob wir die Talfahrt überstehn
Aber nach dem ersten Schrecken
noch leben wir ja – immerhin
fangen wir an zu entdecken
eigentlich ist’s nicht so schlimm
Ja, es ist fast – darf man’s sagen
beinah befreiend, dieser Schwung
und es schweigen bald die Fragen
mit wachsender Begeisterung
Es nimmt das Leben unerwartet
so plötzlich einen andren Lauf
Die Bahn ist mit uns durchgestartet
und keiner hält sie jetzt noch auf
Hinunter fährt sie bis zum Boden
zum Anfang – ja, wir gehn zurück
der Fortschritt ist erst mal verschoben
doch vor uns liegt der Weg zum Glück
Zusammen sollten wir ihn gehen
in eine Zukunft ohne Wahn
miteinander und verstehen
die Welt braucht keine Achterbahn
mein schönster Gewinn
Die Jahre ziehen wie Wasser im Fluss
und spülen so manches an Land
mal ists Geröll, mal ein freundlicher Gruss
des Lebens Spuren im Sand
Und manchmal glitzern die Sterne darin
und künden von Jubel und Glück
Mädchen, du warst mein schönster Gewinn
denk ich an dein Kommen zurück
Du brachtest mir Freude und Tränen zugleich
das Wasser stieg manchmal gar hoch
doch waren die Jahre wie nie zuvor reich
und reich sind sie immer noch
Oft halte ich inne – ich liebe es sehr
am Fluss Deines Lebens zu stehn
und wünsche, er bringt dir an Gutem noch mehr
mein Kind, deine Welt ist so schön

bewahre den Zauber
Bewahre den Zauber
den Augenblick
das leise Erwachen
im Herzen das Glück
Halte es fest
es kommt noch die Zeit
der Tag seiner Blüte
und Vollkommenheit

steinreich

Die meisten Menschen wissen gar nicht, wie schön die Welt ist und wieviel Pracht in den kleinen Dingen, in einer Blume, einem Stein, einer Baumrinde oder einem Birkenblatt sich offenbart.
Rainer Maria Rilke


















