Schlaf, wo bist du?

Ich suchte den Schlaf in meinem Zimmer
im Bett unter der Decke - dort ist er ja immer

Aber nicht gestern, obwohl er - wenn’s spät
mich regelrecht ruft und zum schlafen einlädt

Vielleicht ist er draussen, so lief ich ne Runde
doch da war kein Schlaf - nur Kunigunde

Auch sie auf der Suche nach Schlaf lief frustriert
herum im Pyjama und unfrisiert

Ich lud sie zu mir ein auf einen Tee
Da hatten wir beide ne gute Idee

Wir schauten fern bis früh in den Morgen
Filme von Leuten, die längst schon gestorben

Bis endlich dann der Schlaf von alleine
über uns fiel und unsre Gebeine

Er hielt uns fest bis die Sonne schien
und wollte selbst dann noch nicht von uns fliehn
😀😀😀

euch allen einen frohen Tag
☀️

Worte, wo seid ihr geblieben

Worte, wo seid ihr geblieben 
wo ich doch so traurig bin
Ihr Guten, von Hoffnung getrieben
seid alle aus meinem Sinn

Schweigend sind diese Tage
die Stunden gehn zögernd voran
erdrückend, dass ich verzage
und davon nicht schreiben kann

Allein, das Herz schlaget sturm
dass selbst in der Nacht es mich schreckt
ach, könnte es einfach nur ruhn
mit Worten des Friedens bedeckt





Herr, wohin sollen wir gehen? 
Du hast Worte des ewigen Lebens.
Johannes 6, 68

Limerick /im Supermarkt

Da flüstert 'ne Alte in Grabs
im Laden zum Alten: "Ich schnapps 
schnell vom Regal,
versteck es im Schal
und nun aber raus, Mann - ich habs!"


Verschärfte Version gefällig?
Da flüstert 'ne Alte in Grabs
im Laden zum Alten: "Den Schnaps… 
dort im Regal,
versteck ihn im Schal
und dann einfach raus, Mann - los packs!"

😂🙈😂

Ich webe, also bin ich

In der grossen Weltgeschichte 
leb und web ich mittendrin
Nicht, dass ich's zu sehr gewichte 
es ist nur so, dass ich halt bin

Wo -  das frag ich hin und wieder
war ich einst und ja - warum
kam ich auf die Erde nieder?
Das Gedächtnis schweiget stumm

Muss ich's wissen? Wird's noch dauern,
offenbart die Seele mir
was hinter meines Daseins Mauern
der Grund, warum ich existier? 

Nun, es muss die Zeit ja kommen
 wo sich alle Dinge klärn
und bleibts im Heute auch verschwommen
von meinem Herzen ist's nicht fern
In IHM nämlich leben, weben und sind wir, wie auch einige eurer Dichter gesagt haben: 
Ja, wir sind von seinem Geschlecht.
Apostelgeschichte 17,28