Fehlkauf

Ade, du schöne Jacke
hätt ich’s bloss nicht getan
und hätt dich hängen lassen
im Black - Kauf - Friday - Wahn

Jetzt sind wir beide traurig
trotz dem Halbpreis Deal
Trotz deiner warmen Fülle
bist du doch nicht mein Stil

Ich kann jetzt einfach hoffen
dass es noch jemand gibt
der dringend eine Jacke
und sich in dich verliebt

Dann wären alle glücklich
und die Umwelt auch
denn nichts ist so frustrierend
wie nutzloser Verbrauch

Ich habe unterwegs eine Jacke kaufen müssen, da meine kaputtgegangen ist, Leider gefällt sie mir nicht. Jetzt ist sie wütend und täubelet
Will sie jemand?

der Sturm kommt/הסופה בדרך

das folgende Gedicht hat Che Chidi Chukwumerije am 14. September 2023 veröffentlicht

Es wird dunkel
Dunkler als je es war
Es wird gemunkelt
Der Sturm kommt

Festigt Eure Wurzeln
Und Dach und Fenster und Tür
Wahre gut Eures Herzens Schlüssel
Der Sturm kommt

Er kommt
Geblendet durch seinen Blutrausch
Er kommt Entfacht Eures Mutes Funke
Bereitet Euch für den langen Kampf –
Es ist die Stunde des Dunkels
Die Stunde seines Niedergangs.

Der Sturm des Guten, er kommt auch!

Che Chidi Chukwumerije
Im Jahrzehnt der Deutschen Dichtung

הסופה בדרך 
יורדת האפלה 
חשוך מעבר ליתואר
האנשים מלחששים
הסופה בדרך 

עמדו איתן 
חזקו גג ודלת וחלון 
שמרו מפתח טוב לבכם
הסופה בדרך 

היא מגיעה
 מסונוורת מתעוות דם 
הנה היא כאן
 עזרו אומץ רב
והכינו עצמכם לקרב ארוך
 זאת שעת החשכה
 זאת שעת שקיעתה

 וסופת הברכה גם היא תבוא

Lilith, die erste Frau Adams

Hier könnt ihr die Legende von Lilith nachlesen

die Erschaffung Liliths
(Kunstwerk von Damaris Tschopp)

Lilith war , wie man sie nannte,
Adams Frau, die Unbekannte.
Sie war zuerst – lief ihm davon,
doch Adam wusste nicht wohin.
So bat er Gott um eine Zweite,
die würdig wär, an seiner Seite.
Gott erfüllte Adams Bitte,
bildete aus seiner Rippe
eine brave Frau, die blieb,
ihn jedoch ins Verderben trieb.
Bestimmt hat Adam sich gegrämt.
Hätte er sich nicht geschämt
und wäre Lilith hinterher,
wär er vielleicht heut glücklicher

ganz nah bei dir

beim Betrachten eines alten Fotos…

Verschwommen nur
und doch so klar,
berührt dein Bild 
mich sonderbar.

Es ist, als wär
ich nochmals dort,
ganz nah bei dir,
anstatt weit fort.

Wie oft sah ich
nur meine Welt,
und nicht, was 
deinen Tag erhellt.

Und sah auch nicht,
was deine Sorgen.
Vor lauter ICH
bliebs mir verborgen.

Heute magst du 
nicht mehr reden.
Du siehst die Dinge
als gegeben.

Doch ich,
ich fühle umso mehr
dein Herz,
und es berührt sehr.

Ach Mutter, innigst
wünsch ich mir
noch eine Zeit,
ganz nah bei dir.

deine Brig