Es sagt der kleine Stein:

Wär ich nur ein Vögelein
das wär mein grosser Traum
würd gern fliegen
Flügel kriegen
schwerelos am Himmel sein
)
vom Leben berührt – Gedichte und Geschichten
Es sagt der kleine Stein:

Wär ich nur ein Vögelein
das wär mein grosser Traum
würd gern fliegen
Flügel kriegen
schwerelos am Himmel sein
)
Beitrag zum Aufruf der Blogparade “ Trost“
von Jeca Blog Psycho-Psyche-Therapie
Bei dir ist Trost nicht vergebens
der du die Zeiten durchbrichst
und Worte des ewigen Lebens
in alles Vergängliche sprichst
Wo du mit Frieden umhüllest
und Tränen mit deinem Gewand
trocknest und Kummer stillest
ist Trost so viel mehr als Verstand
Trost wird dann Offenbarung
wenn Mut und Hoffnung zerbricht
bleibst du Gott die schönste Erfahrung
im Dunkel bist du das Licht

Hüt isch scho morn
und geschter isch wenn
wenn isch das gsi
i weiss es scho nümm
I weiss nümme wie
und was isch wo
warum isch alles so
schnälläbig do?
Wett nümme renne
haltet se aa
stoppet die Chugele
si söll eifach staa
Weiss de Himmel
was los isch uf Ärde
warum denn alles
no schnäller mues wärde
No meh inedrücke
in jede Tag
dass me am Ändi
eifach nüm mag
nur en Momänt
e Stund oder und zwei
wett i verschnuufe.
mit mir ganz elei
danke…
Wenn man sich uneinig ist über eine Sache
und jeder auf seinem Standpunkt beharrt
ist Wetten eine gute Möglichkeit
die Diskussion zu beenden und der Sache auf den Grund zu gehen
Götz und ich wetten öfters mal
Manchmal ist es uns ernst, manchmal machen wir es nur des Wetteinsatzes wegen
Das macht Spass, weil wir meistens beide etwas davon haben
Wetten
dass das Wetten selber
manchen Streit erspart?
Jegliche Uneinigkeit
beseitigt auf ne nette Art?
Denn die Wahrheit
lässt sich finden
mit ’ner Wette gut verbinden
plötzlich sucht
ein jeder sachlich
und beruft sich
eben fachlich
auf die Quelle
und der Wetteinsatz anstelle
hitz‘ger Diskussionen
könnte sich für beide lohnen
Eines aber ist gewiss
gewinnt man – oder nicht
am Schluss
ist jeder sich der Sache nun
sicher, wenn er spricht davon
Ich hatt ne Flasche in der Tasche
die war teuer
und fing Feuer
am Ende war die Tasche Asche
samt der Flasche
ungeheuer!

Am Tag
won er mich vorgstellt het
bi sich dihei
het s’Mami gseit:
«Ich bin stolz uf dich, min Sohn!»
und het’s so gmeint
het en aaglacht und en küsst
Denn hani gwüsst
sie liebt mi au
als sini Frau

zum Andenken an mein Schwiegermami
Demänti Momänt
si chömä und gönd
und bliibe je länger
je lieber – am Änd
si si fascht immer
bi eim permanänt
und denn het me‘s nümme
i sine Händ
me weiss nid was säge
und nid was dänke
me chas eifach gar nümme
sälber länke
und wenn me denn find
ganz vehemänt
dass d‘Chinder
die eigene Eltere sind
denn liebi Lüüt
isch das de Mömänt
wo me mues säge
me isch demänt
Einhornschnecke heisst die Art
die sich hier uns offenbart
nicht so klein
und ganz aus Stein
verschmäht sie jeden Kopfsalat

Ich muss mal weg von hier
weit weg mit mir
an einen Ort
wo ich mich wieder spür
Ich muss mal fort
wo keiner ist
wo mich die Weite
atmen lässt
In die Stille
wo dein Wort
deine Weisheit
zu mir spricht
Ich muss dahin
zu diesem Hort
zu deinem güt’gen Angesicht

Bildquelle 123rf
Wenn i mol alt wird
wett i wärde
so wie Du
no chli uf Ärde
s‘Läbe gnüsse
nones Enkelchind
in d’Arme schlüsse
mit em spile
mich verwiile
No öppis
s’Allererschtmol mache
i d’Bärge go
vo Härze lache
I wetti si vo Tag zu Tag
ä Luschtigi
wo jede mag
I wett no liebe
wett no küsse
I wett no
eis zwöi Gheimnis wüsse
wenn‘s cha si
wett i so bliibe
wach und gsund
i wett no schriibe
Büecher läse
und und und…
Am Änd… wie Du
so zfride möcht i si
wenn i
denn einisch gliich alt bi
für min Vati, wo hüt 84 Johr alt isch